7 Highlights

in Tokio

Tokio - Die Größte Metropole der Welt

Nach über einem Jahr Weltreise, mehr als 17 Ländern und noch viel mehr Großstädten müssen wir sagen: Tokio ist komplett einzigartig und mit nichts anderem auf dieser Welt zu vergleichen! Die auf der Hauptinsel Honshu gelegene Stadt ist mit unglaublichen 38 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion der Welt – aber dennoch nie chaotisch, sondern immer geordnet und vergleichsweise ruhig. In einem Moment läuft man mit tausenden anderen Menschen über die Straßen und im anderen Moment findet man sich in einem mit Kirschblüten geschmückten spirituellen Schrein wieder. In keiner anderen Stadt ist der Gegensatz zwischen Tradition und Moderne so greifbar wie in Tokio.

In diesem Blogbeitrag geben wir dir alles Wissenswerte über Tokio an die Hand: Wir zeigen dir unsere Top 7 Highlights und geben dir alle wichtigen Tipps zu Anreise, SIM Karte, Unterkunft und Fortbewegung in der Stadt, damit dein Aufenthalt in dieser faszinierenden Metropole perfekt wird!

Tokio - Wichtige Infos

Japan hat, wie Europa, vier Jahreszeiten und du kannst das Land und Tokio ganzjährig bereisen. Für Zentraljapan, wo sich Tokio befindet, gelten der Frühling und der Herbst als die besten Reisezeiten, weil dann die Temperaturen am angenehmsten sind und es nur wenige Regentage gibt. Am beliebtesten sind die Monate März bis Mai zur Sakura, der Saison der Kirschblüte. In dieser Zeit ist es aber auch am vollsten und teuersten.

Das beste Fortbewegungsmittel in Tokio ist die Metro. Das Metronetz ist super ausgebaut und die Bahnen sind schnell, sauber, pünktlich und relativ günstig. Kürzere Strecken kannst du auch gut zu Fuß zurücklegen, denn auch wenn Tokio eine Millionenmetropole ist, hält sich der Autoverkehr in Grenzen und die Stadt ist sehr fußgängerfreundlich.

Wir würden empfehlen, mindestens drei bis vier volle Tage in Tokio einzuplanen. Die Stadt ist riesig und hat so viel Sehenswertes zu bieten, sodass man dort wirklich viel Zeit verbringen kann, ohne dass einem langweilig wird.

Tokio ist definitiv keine low budget-Destination, aber mit einigen Tricks kannst du recht einfach Geld sparen, sodass der Aufenthalt nicht unglaublich teuer werden muss. Deine Unterkunft solltest du frühzeitig buchen, viele Sehenswürdigkeiten sind kostenlos und in Convenience Stores wie 7-Eleven oder Family Mart gibt es günstige Mahlzeiten.

Grundsätzlich sagt man, dass Englisch in Japan nicht so weit verbreitet ist und wir haben von anderen Reisenden auch gehört, dass sie mit Englisch nicht immer weitergekommen sind. Unserer persönlichen Erfahrung nach haben die meisten Menschen in Tokio aber Englisch gesprochen – zum Beispiel in Supermärkten oder an Metrostationen. Wir hatten keine Verständigungsprobleme, aber zur Not hilft Google Übersetzer immer weiter. 

Die Japaner gelten als sehr höflich, ruhig und respektvoll und du solltest dich den dort gängigen Sitten und Umgangsformen anpassen. Das heißt zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln leise sein (besonders in der Metro), eine Verbeugung zur Begrüßung anstatt die Hände schütteln, das Geld in eine Schale anstatt von Hand zu Hand zu übergeben oder die Schuhe im Haus immer gegen Pantoffeln zu tauschen. Darüber hinaus ist es in Japan unüblich Trinkgeld zu geben und kann sogar als respektlos empfunden werden. Kein Muss, aber eine nette Geste ist es, einige Worte auf Japanisch zu lernen, zum Beipsiel: Ohayo (Guten Morgen), Konnichiwa (Guten Tag), Konbawa (Guten Abend), Arigato go sai mas (Vielen Dank) und Gomen nasai (Entschuldigung).

Der Blog als Vlog

Alles Infos und Highlights aus diesem Blogbeitrag findest du auch auf YouTube in unserem Vlog!

Anreise und erste To Do's

Sehr wahrscheinlich wird deine Reise in Tokio an einem der beiden internationalen Flughäfen Tokios, Narita oder Haneda beginnen, wobei Haneda deutlich näher in der Innenstadt liegt. Die ersten wichtigsten To Do’s kannst du dort direkt erledigen, bevor du dich auf den Weg in die Stadt machst. Auch wenn in Tokio vieles mit Kartenzahlung funktioniert, solltest du als erstes Geld abheben. Mit einer Reisekreditkarte, beispielsweise der kostenlosen Visa Debitkarte von der DKB*, fallen für die Abhebung keine Gebühren an, du musst lediglich eine Geldautomatengebühr zahlen, die 220 Yen (1,50 €) beträgt. Dafür ist es möglich, eine hohe Summe abzuheben. Auch um eine SIM Karte kannst du dich direkt am Flughafen kümmern.

ATM bei 7-Eleven
SIM Karten Automat am Flughafen
Mit der Metro in die Stadt

Das geht unkompliziert und schnell, denn es gibt Automaten, an denen du Prepaid SIM Karten mit unterschiedlichen Konditionen kaufen kannst. Wir haben uns für eine SIM Karte von Journey SIM entschieden und für 10 GB für 20 Tage 4500 Yen (32 €) bezahlt. Die SIM Karte kannst du am Automaten mit Kreditkarte oder Bargeld zahlen und sie dann direkt in dein Handy einsetzen. Um dich in Tokio fortzubewegen, nimmst du am besten die Metro – dafür bietet sich eine Suica Card an. Diese kannst du direkt an den Bahnstationen der Flughäfen (oder auch an allen anderen Metrostationen in Tokio) kaufen und aufladen oder die digitale Suica Card auf deinem Handy nutzen. Mehr zur Suica Card findest du im Abschnitt „Fortbewegung – How to get around“ weiter unten.

Tokio - Top 7 Highlights

Tokio bietet zahlreiche Highlights und so viel Sehenswertes, das man bei einem einzigen Besuch wahrscheinlich gar nicht alles abdecken kann. Wir haben unsere Top 7 Highlights rausgesucht, die du bei deinem ersten Besuch in Tokio auf keinen Fall verpassen solltest:

Asakusa Schrein
Asakusa ist eine Anlage in Tokio, die mit dem Sensoji Tempel den ältesten buddhistischen Tempel der Stadt beherbergt, der bereits im 7. Jahrhundert fertiggestellt wurde. Außerdem befinden sich dort das Kaminari Gate, ein großes Eingangstor, und der Asakusa Schrein. Dazu kommen ein kleiner Fluss mit Karpfen, eine tolle Buddhastatue und jede Menge Kirschbäume. Auch wenn der Asakusa Schrein, wie die Anlage umgangssprachlich genannt wird, viele Menschen anzieht, herrscht dort eine andächtige Stimmung und du kannst Menschen bei religiösen Ritualen beobachten. An den Schrein schließt sich auch eine Straße mit vielen Ständen an, an denen Essen und Souvenirs verkauft werden.

Shibuya Crossing
Shibuya ist die vielleicht berühmteste Kreuzung der Welt. 3000 Menschen laufen hier pro Ampelphase, also alle zwei Minuten, über die Kreuzung. Zu Hochphasen sollen es bis zu 15.000 Menschen sein! Das sind wirklich unglaubliche Mengen und da ein mal selbst entlang zu laufen ist eine ziemlich coole Erfahrung. Das besondere an der Shibuya Kreuzung ist auch, dass es eine sogenannte Scramble Kreuzung ist, das heißt, Fußgänger überqueren die Kreuzung von allen Seiten, was in geordnetem Chaos resultiert. Den besten Blick hat man übrigens von oben, beispielsweise vom Magnet Gebäude. Um auf die kleine Rooftopbar zu kommen, muss man ein Getränk für 500 Yen (3,80 €) kaufen.

Ueno Park und Yoyogi Park
Tokio hat viele tolle Parks zu bieten, von denen die meisten kostenlos sind – zum Beispiel der Ueno und der Yoyogi Park. Im Ueno Park gibt es einen Zoo, einen großen Teich, Essensstände und gleich mehrere Schreine. Sehenswert ist zum Beispiel der Kiyomizu Kannon-do Tempel, wo man Menschen beim Ausführen religiöser Rituale beobachten kann. Während er Kirschblüte lohnt sich ein Spaziergang entlang der Sakura-dori Street, die von Kirschbäumen gesäumt ist. Auch die Wege, die über den Shinobazuna Teich führen, sind sehenswert und mit Kirschblüten gesäumt. Dort man kann übrigens auch Tretboot fahren. Die Highlights im Yoyogi Park sind der Cherry Blossom Garten und der Meiji-Schrein.

Tokyo Skytree
Der Tokyo Skytree ist mit 634 Metern der höchste Turm der Welt und bietet die beste Aussicht über die Metropolregion Tokios, die mit 38 Millionen Einwohnern die größte der Welt ist! Der Tokyo Skytree, ein Fernseh- und Rundfunksendeturm, hat zwei Aussichtsplattformen: eine auf 350 und eine auf 450 Metern Höhe Der Eintritt ist günstiger, wenn man mindestens einen Tag vorab online bucht (1800 Yen (12,60 €) für die untere Plattform). Am gleichen Tag zahlt man 2100 Yen (15 €) und muss in der Regel länger anstehen. Der 360 Grad Blick ist wirklich toll und es werden einem die Ausmaße dieser Stadt erst so richtig bewusst. Bei gutem Wetter kann man übrigens auch den Mount Fuji sehen!

Akihabara
Japan ist die Geburtsstätte von Anime und Manga – und in Tokio gibt es dafür ein ganzes Viertel: Akihabara. Die Straßen sind gesäumt mit Anime und Manga Symbolen und Cosplayer verteilen Flyer auf den bunten Straßen. Du findest riesige Spielhallen, wie zum Beispiel GiGo, in denen auf bis zu zehn Stockwerke verteilt verschiedene Spielautomaten, Greifautomaten und vieles mehr zu finden sind. Die Geräuschkulisse dazu ist extrem, aber auch wirklich faszinierend! Viele Spiele kannst du bereits für 100 Yen (0,70 €) ein mal ausprobieren, oder du schaust den Einheimischen einfach beim Spielen zu. Neben Manga, Anime und Co. findest du in Akihabara aber auch viele Elektronikgeschäfte.

Tokyo Tower
Neben dem Tokyo Skytree das wahrscheinlich bekannteste Gebäude der Stadt ist der Tokyo Tower. Dieser 333 Meter hohe Fernsehturm ist dem Eiffelturm nachempfunden und ein bekanntes Symbol der Stadt. Auch dort kann man auf zwei verschiedene Ebenen, das Main Deck und das Top Deck, hochfahren. Unten im Tower befinden sich Restaurants, Shops und ein e-Sports Komplex. Aber auch der Anblick von außen ist bereits sehenswert. Den besten Blick hat man vom Zojo-ji Tempel aus. Während der Kirschblüte ist es dort besonders toll, denn dann vereinen sich Kirschblüte, Tempel und Tokyo Tower auf einem Foto. Auch bei Nacht ist der Anblick übrigens toll, wenn der Tokyo Tower beleuchtet wird!

teamLab
Wenn du Lust auf einen Museumsbesuch der ganz besonderen Art hast, dann ist das teamLab genau das richtige für dich. teamLab ist ein Museum für digitale Kunst und in seiner Art einzigartig. Du läufst barfuß durch vier verschiedene Themengebiete mit bunten Lichtinstallationen, die die Grenze zwischen dem eigenen Körper und der Kunst verschwimmen lassen sollen. Wenn du das Museum besuchen möchtest, achte darauf, die Tickets rechtzeitig zu kaufen, denn eine Tageskasse gibt es nicht und online sind sie oft schon mehrere Tage im Voraus ausverkauft! Ein Tagesticket ist mit 3200 Yen (22 €; an Wochenenden und Feiertagen 24,50 €) nicht ganz günstig, das Geld aber allemal wert! 

Tokio - Unterkunft

Es gibt unzählige Unterkünfte in Tokio, aber alle haben eins gemeinsam: Sie sind teuer! Deswegen ist unser Tipp Nummer 1: Buche deine Unterkunft frühzeitig. Wir haben alle Unterkünfte auf der Japanreise, nicht nur die in Tokio, mehr als einen Monat vorab gebucht. Wenn du spontaner buchen willst, kann es sein, dass die Auswahl sehr begrenzt und vor allem deutlich teurer ist. Das gilt umso mehr in der Hauptsaison im Frühling, wenn Sakura ist – die Saison der Kirschblüte. Wir sind im Hostel Bedgasm* untergekommen, das sich in der Region Taito befindet. 

Hostel Bedgasm in Taito
Doppelzimmer für 47 Euro

Die Area ist gut gelegenen, sodass du zu einigen Sehenswürdigkeiten, wie dem Ueno Park und dem Asakusa Schrein sogar zu Fuß gehen kannst. In fünf Minuten Fußweg befinden sich auch Bus- und Metrostationen, sodass du überall in der Stadt unkompliziert und schnell hinfahren kannst. Wir haben für ein Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad und Küche 47 Euro pro Nacht bezahlt, was für Tokio kein schlechter Deal ist. Wir müssen dazusagen, dass die Toilette nicht sauber und es im Zimmer ziemlich kalt war und wir nie jemandem vom Personal gesehen haben – aber insgesamt waren wir zufrieden mit der Unterkunft. Wenn deine Ansprüche nicht allzu hoch sind, können wir dir das Hostel weiterempfehlen.

Tokio - Fortbewegung

Das Fortbewegungsmittel Nummer 1 in Tokio ist die Metro. Das Bahnnetz ist unfassbar gut ausgebaut, man muss nie länger als ein paar Minuten zur nächsten Station laufen oder länger als fünf Minuten auf die nächste Bahn warten. Wie bereits oben erwähnt, können wir die Suica Card weiterempfehlen. Diese kannst du direkt bei Ankunft am Flughafen kaufen und Geld darauf laden. Es gibt zwei verschiedene Suica Cards: Die rote ist für Touristen und kostenlos, du bekommst einen eventuellen Restwert auf der Karte allerdings nicht wieder. Für die grüne musst du 500 Yen (3,50 €) Kaution bezahlen, bekommst das plus einen eventuellen Restwert auf der Karte wieder, sobald du sie zurück gibst. Auch wenn du die grüne Karte auch für Metros in anderen Städten (z.B. Kyoto oder Osaka) nutzen kannst, kannst du sie nur in Tokio zurück geben, um dir den Pfand und das Restguthaben auszahlen zu lassen! So gesehen macht die grüne Karte nur Sinn, wenn du deine Reise in Tokio startest und wieder endest. Alternativ gibt es auch eine digitale Suica Card fürs Smartphone. Dafür musst du keine physische Karte kaufen, sondern lädst dir die Suica Card auf dein Handy. Mit einem iPhone geht das schnell und unkompliziert im Apple Wallet und mit einem Android Gerät im Google Wallet, wobei einige Android Geräte nicht kompatibel sind.

Metrosystem in Tokio
Immer ruhig und geordnet
Super praktisch: die Suica Card

Beide Karten können an Automaten in den Metrostationen oder an Ticketschaltern aufgeladen werden. So kannst du beim Betreten der Metro einfach die Karte auflegen, also damit ein- und auch wieder auschecken, ohne ein extra Ticket kaufen zu müssen. Der Betrag für die Fahrt wird automatisch beim Auschecken aus der Station abgezogen und angezeigt. Eine einzelne Fahrt durch Tokio kostet in der Regel zwischen 0,50 Euro und 1,50 Euro. Alle Anzeigen und Durchsagen an den Stationen und in den Bahnen sind auch auf Englisch und auch wenn es oft voll ist, läuft alles sehr geordnet ab. Bei der Orientierung hilft Google Maps – dort wird dir angezeigt, welche Bahn du nehmen sollst, welcher Eingang der beste ist und wie die Auslastung in den Waggons ist. In den Bahnen ist Essen und Telefonieren übrigens untersagt und es ist immer sehr ruhig, weil die Japaner sehr rücksichtsvoll sind und nicht oder nur sehr leise sprechen. An diese Regeln solltest du dich als Besucher ebenfalls halten.

Neben der Metro kannst du die Suica Karte auch für Bezahlungen in den verschiedensten Läden nutzen. In erster Linie in den allgegenwärtigen Convenience Stores wie 7-Eleven, Family Mart oder Lawson. Solltest du noch Restguthaben auf deiner roten Suica Karte haben, kannst du damit gut dein restliches Guthaben aufbrauchen, falls du keine Metrofahrt mehr hast. Eine Liste aller teilnehmenden Händler findest du hier.

Affiliate Links & Kaffeekasse
Bei den mit (*) gekennzeichneten Links handelt es sich um Affiliate Links. Gleicher Preis für dich, kleine Provision für uns, um den Kanal zu unterstützen! Alternativ kannst du uns auf einen virtuellen Kaffee einladen, denn wir verzichten für eine bessere Nutzerfreundlichkeit auf dem Blog auf Werbeanzeigen.

Was gibts noch zu sehen?

Neben unseren Top 7 Highlights gibt es natürlich noch mehr zu entdecken in Tokio und in der Umgebung. Weitere sehenswerte Parks in der Stadt sind zum Beispiel der Shinjuku Gyoen Park – der sich nicht weit vom Yoyogi Park entfernt befindet, allerdings 500 Yen (3,50 €) Eintritt kostet – und der Rikugi-en Garden, der 300 Yen (2 €) Eintritt kostet. Darüber hinaus interessant sind das Tokyo National Museum und der Kaiserpalast. Im Tokyo Dome kannst du dir ein Baseball Spiel, den Nationalsport Japans, ansehen, oder du machst einen Ausflug ins Tokyo Disneyland.

Fuji Japan
Mount Fuji
Fahrt mit dem Shinkansen
Kyoto: 1 Stunde entfernt

Was du auf deiner Japanreise auf keinen Fall verpassen solltest, ist ein Ausflug zum Mount Fuji. Das ist mit 3776 Metern der höchste Berg Japans, ein aktiver Vulkan und eins der bekanntesten Symbole des Landes. Du kannst in zwei Stunden mit dem Bus von Tokio nach Fujikawaguchicko fahren. Wir haben dem Mount Fuji einen eigenen Blogbeitrag gewidmet, in dem du alle Infos zu Anreise, Unterkunft und To Do’s findest. Sonst ist Tokio als Hauptstadt natürlich sehr gut mit dem Rest des Landes vernetzt und mit dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen kommst du schnell in andere Städte wie Kyoto oder Osaka.

Tokio - Fazit

Tokio ist anders als alle Städte, die wir bisher bereist haben. Wer Städte in Südostasien wie Bangkok, Kuala Lumpur oder Hanoi kennt, weiß, wie chaotisch und laut asiatische Metropolen sein können. Tokio nicht! Die Stadt hat uns unfassbar fasziniert, weil es zwar die größte Metropolregion der Welt ist, aber gleichzeitig immer geordnet und vergleichsweise ruhig abläuft. Das Metrosystem ist das beste, was wir je erlebt haben, und auch als Fußgänger fühlt man sich immer wohl.

Am ehesten hat uns Tokio an New York erinnert, denn die Stadt ist international, modern und hat unendlich viele Hochhäuser. Aber dazu kommt ein ganz eigener Charakter, denn was Japan mehr als alles andere auszeichnet, ist der Respekt, mit dem sich Menschen in jeder Lebenslage begegnen – und das ist auch in Tokio überall spürbar. Wir haben uns definitiv in diese einzigartige Stadt verliebt, die so viel zu bieten hat, dass wir auf jeden Fall noch einmal zurückkommen werden!