Costa Rica

Länderguide: Highlights, Routen, Kosten

Zwei Wochen Roadtrip

Costa Rica ist das wohl beliebteste Urlaubsland in Mittelamerika! Auch wenn die Preise vergleichsweise hoch sind, lohnt sich ein Besuch definitiv, denn die Natur und das Wildlife sind einfach atemberaubend! In dieser Hinsicht hebt sich Costa Rica deutlich von den anderen Ländern Mittelamerikas ab. Dich erwarten Regenwald, Wasserfälle, heiße Quellen, Vulkane und exotische Tiere wie Krokodile, Kaimane, Faultiere und Tukane. Für Natur- und Tierliebhaber ist das Land ein absolutes Muss! Dazu kommen traumhafte Strände an der Pazifik- und an der Karibikküste, die nicht nur für Surfer perfekt sind.

Wir haben mit zwei Freunden aus Deutschland einen zweiwöchigen Roadtrip mit einem Mietwagen gemacht und dabei vier Stopps besucht: La Fortuna mit dem El Arenal Vulkan im Landesinnern, Samara an der Pazifikküste, den Tortuguero Nationalpark und Puerto Viejo an der Karibikküste. In diesem Guide zeigen wir dir unsere Route und Highlights, unsere Unterkünfte sowie alle Kosten im Detail!

Costa Rica = Pura Vida

Short FAQ

Als beste Reisezeit für Costa Rica gilt die Trockenzeit von Dezember bis April – wobei es zu Beginn der Trockenzeit weniger heiß ist. Doch auch die Regenzeit von Mai bis November kann ihre Vorteile haben: Weil Nebensaison ist, sind weniger Touristen unterwegs und die Unterkünfte sind in der Regel etwas günstiger. Die Natur profitiert natürlich auch vom Regen, sodass der Regenwald noch grüner ist und die Wasserfälle mehr Wasser führen. Außerdem ist für viele Schildkrötenarten in der Zeit Brutsaison und auch die Walsaison fällt in die Regenzeit.

Bezüglich der Einreisevorschriften ist Costa Rica sehr locker. Informiere dich hierzu beim Auswärtigen Amt.

Für deine Costa Rica Rundreise solltest du mindestens zwei Wochen einplanen. Wir waren ebenfalls so lange vor Ort und haben in der Zeit vier verschiedene Spots übers Land verteilt gesehen, ohne das Gefühl zu haben, wir müssten uns hetzen. Mehr Zeit ist natürlich immer gut, also wenn du drei oder vier Wochen zur Verfügung hast, kannst du das Ganze noch entspannter angehen und den ein oder anderen Ort mehr einbauen. Wenn du ohne Mietwagen und stattdessen mit den öffentlichen Bussen unterwegs bist, wären drei Wochen vermutlich entspannter.

Ein Mietwagen in Costa Rica ist hilfreich, aber kein Muss. Wir waren wir froh, ein Auto zu haben, weil wir dadurch flexibler waren und uns nicht nach Busplänen richten mussten. Und auch bei manchen Aktivitäten könnte es mit dem Bus schwierig werden: Wir sind beispielsweise in der Nähe der Stadt La Fortuna zu kostenlosen Hot Springs oder einer kostenlosen Rope Swing gefahren – ohne Mietwagen müsste man diese Strecken vermutlich eher mit einem Taxi zurücklegen, was auch teuer wird. Mit einem Mietwagen hast du außerdem die Option, etwas abgelegenere Unterkünfte zu buchen und so etwas Geld zu sparen. Aber das Busnetz ist insgesamt gut ausgebaut, sodass eine Costa Rica Rundreise auf jeden Fall auch ohne Mietwagen machbar ist.

Du musst kein Spanisch sprechen, wenn du nach Costa Rica reisen willst. Das Land ist sehr auf Tourismus ausgelegt und fast alle Menschen, die in dieser Branche arbeiten (Touranbieter, Hostels, Restaurants) sprechen Englisch. Die Locals freuen sich aber trotzdem, wenn du ein paar Brocken Spanisch sprechen kannst und in weniger touristischen Orten oder kleineren Läden kann es auch mal sein, dass du dich – wenn du kein Spanisch sprichst – mit Händen und Füßen verständigen musst.

Teuer! Alles weitere findest du unten in der detaillierten Auflistung unserer Kosten. Aber eins vorab: Falls du low budget reist, wird es in Costa Rica echt schwierig! Dann solltest du vielleicht lieber weiter nördlich schauen und Nicaragua in Betracht ziehen! In unserem Nicaragua Länderguide findest du jede Menge Tipps, Highlights und natürlich auch alle Kosten.

Pura Vida ist das Lebensmotto der Costa Ricaner und sie sagen es wirklich bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Ob am Beginn einer Konversation oder am Ende, ob im Gespräch oder im Chat – du wirst es öfter hören als dir vielleicht liebt ist. Übersetzt heißt Pura Vida „reines Leben“, gemeint ist damit ein entspannter, fröhlicher Lebensstil. Zu helfen scheint es auf jeden Fall: Die Costa Ricaner gehören zu den glücklichsten Menschen der Welt.

Costa Rica ist grundsätzlich ein sehr sicheres Reiseland und gilt als sicherstes Land in Mittelamerika. Du musst dir also keine Sorgen machen! Aber natürlich gibt es auch hier – wie überall auf der Welt – Kriminalität. Überfälle und Diebstähle können, insbesondere in der Hauptstadt San Jose, vorkommen. Aber wenn du ein paar einfache Dinge beachtest, wie zum Beispiel nicht unnötig viel Bargeld mitnehmen und keine Wertsachen im Auto liegen lassen, solltest du auf der sicheren Seite sein. 

Roadtrip Video (Teil 1)

Alles Infos und Highlights aus La Fortuna und Samara findest du auch in unserem Vlog!

Roadtrip Video (Teil 2)

Hier gibts das ganze Wildlife als Video und dazu noch die schönsten Strände der Karibik!

Route & Highlights

Für die folgende Route durch Costa Rica solltest du zwei Wochen einplanen – wenn du mehr Zeit hast, ist das natürlich immer gut, dann kannst du dich an dem ein oder anderen Stopp länger aufhalten oder weitere Orte hinzufügen. Wir haben unsere Rundreise mit einem Mietwagen gemacht, aber du kannst die Route auch mit den öffentlichen Bussen zurücklegen. Das Busnetz ist an sich gut ausgebaut in Costa Rica, von einer Stadt zur anderen zu fahren, wird also kein Problem sein. Allerdings könnte es schwieriger werden, zu einzelnen Sehenswürdigkeiten zu kommen – da musst du wahrscheinlich das ein oder andere Mal auf ein Taxi oder Shuttle zurückgreifen. 

Uns war es wichtig, bei unserer Costa Rica-Reise möglichst viele unterschiedliche Stopps mit einzubauen. In La Fortuna im Landesinneren haben wir den El Arenal Vulkan, Wasserfälle und heiße Quellen bewundert, einen Ausflug nach Rio Celeste gemacht und eine Raftingtour auf dem Boca River unternommen. Dann ging es nach Samara an die Pazifikküste, um an verschiedenen Stränden zu chillen und Naturpools zu entdecken. Als nächstes sind wir einmal quer durchs Land gefahren, rüber in den Tortuguero Nationalpark, in dem wir unglaublich viele Tiere von ganz nahem gesehen haben! Und zu guter Letzt haben wir den Urlaub in Puerto Viejo an der Karibikküste – wieder mit tollen Stränden, aber auch Wildlife – ausklingen lassen. Mit diesen vier Stopps bekommst du einen super vielfältigen Einblick in Costa Rica!

1. La Fortuna
La Fortuna ist ein Must-do, wenn du in Costa Rica bist! Erstens, weil die Stadt in der Nähe des El Arenal Vulkans liegt. Dieser aktive Vulkan liegt in einer ansonsten flachen Landschaft und sieht super beeindruckend aus! Man kann ihn auch besteigen, aber nicht bis zum Gipfel, weil das als zu gefährlich gilt. Zweitens ist die Natur rund um La Fortuna einfach spektakulär: der La Fortuna Wasserfall, heiße Quellen und nicht zu vergessen der Rio Celeste Nationalpark mit seinem türkisblauen Fluss. Dazu kommen Hängebrücken- und Ziplineparks durch den Regenwald sowie Rafting und Canyoning. Und zu guter Letzt gibt es noch Faultierparks und Kaffeefarmen – genug zu tun für einen ganzen Urlaub!

2. Samara
Samara ist ein kleiner Ort an der nördlichen Pazifikküste Costa Ricas und liegt auf der Nicoya Halbinsel. Beliebtester Ort an der Küste ist Santa Teresa, wo deutlich mehr los ist, wohingegen Samara sehr ruhig ist. Der Strand von Samara ist wunderschön und beliebt bei Surfern und war bei unserem Besuch auch überhaupt nicht überlaufen. Trotzdem lohnt es sich, zehn Minuten weiter zu fahren an den Carrillo Beach. Der ist einfach ein absoluter Traumstrand mit feinem Sand, super vielen Palmen und klarem Wasser. Außerdem haben wir ein Stück weiter einen unserer absoluten Lieblingsspots in Costa Rica entdeckt: Dort bildet sich kurz vor und nach Ebbe ein wunderschöner Naturpool!

3. Tortuguero Nationalpark
Unser absolutes Highlight in Costa Rica! Jeder hat uns im Vorhinein erzählt, die Natur und das Wildlife sollen in Costa Rica einfach unschlagbar sein – und in Tortuguero hat sich das auf jeden Fall bestätigt! Der Nationalpark liegt an der Karibikküste und kann nur mit dem Boot erreicht werden. Wir haben dort zwei Touren mit einem Guide gemacht, eine Walking Tour durch den Regenwald und eine Kanutour. Besonders zweites ist ein Must do! Wir haben Kaimane, Faultiere, Schildkröten, Grüne Leguane, Affen, Vögel und vieles mehr von ganz nahem gesehen. Wirklich ein unvergessliches Erlebnis! Und auch der Ort an sich hat uns gut gefallen mit seinem entspannten Inselcharakter.

4. Puerto Viejo
Puerto Viejo ist eine kleine Stadt an der Karibikküste im Süden Costa Ricas. Hier herrscht Karibikfeeling, wie man es sich klischeehaft vorstellt: traumhafte Strände, Reggae-Musik, entspannte Vibes, der Geruch von Gras liegt in der Luft. Dazu kommen viele Restaurants und Bars, denn der Ort ist bei Backpackern sehr beliebt. Wir haben es dennoch nicht als überlaufen empfunden und das Feeling vor Ort sehr genossen. Empfehlen würden wir einen Ausflug an den Manzanillo Beach, an dem ein cooles bemaltes Schiffswrack liegt und einen Besuch des Cahuita Nationalparks: Nimmst du den Eingang „Kelly Creek“ ist der Eintritt auf Spendenbasis – und man kann wirklich viele Tiere sehen!

Was gibts noch zu sehen?
Costa Rica hat viele Highlights zu bieten, die wir in unseren zwei Wochen vor Ort nicht alle sehen konnten. Wir wollen diese aber nicht unerwähnt lassen, weshalb eine kurze Übersicht weiterer sehenswerter Orte folgt.

Der Corcovado Nationalpark liegt im Südwesten der Halbinsel Osa, ist der größte Nationalpark des Landes und gilt als einer der artenreichsten Gebiete der Welt. Über fünf Prozent der weltweiten Tierpopulation findet sich hier auf engstem Raum. Es sind mehr als 500 verschiedene Baumarten, etwa 140 Säugetier- und 370 Vogelarten vertreten.

Uvita liegt an der Pazifikküste Costa Ricas nördlich des Corcovado Nationalparks und ist vor allem ein bei Surfern und Backpackern beliebter Ort. Bekannt ist er vor allem für seinen Strand in Form einer Walfischflosse, der sich bei Ebbe bildet. Weil der in einem Nationalpark liegt, kostet der Besuch des Strandes allerdings Eintritt. In der Saison kannst du hier außerdem Wale und Schildkröten beobachten.

Monteverde und sein Nebelwald gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Costa Rica. Das biologische Reservat liegt südwestlich von La Fortuna und besteht aus dichtem Dschungel, der in einen ständigen Nebel gehüllt ist – außerdem regnet es oft. Das klingt erstmal nicht sehr einladend, führt aber zu einem einzigartigen Ökosystem mit zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Unterteilt ist das Ganze in zwei Reservate: das Biologisches Reservat Monteverde und das Reservat Santa Elena.

Santa Teresa und Montezuma sind zwei weitere Orte auf der Nicoya Halbinsel an der Pazifikküste Costa Ricas. Beide sind vor allem bei Surfern und denjenigen, die surfen lernen wollen, beliebt. Während Montezuma, ähnlich wie Samara, auch etwas ruhiger ist, ist Santa Teresa der beliebteste Ort an der Küste und etwas größer und deutlich belebter. Wer auf der Suche nach Party ist, wird hier auf jeden Fall fündig.

Unterkünfte

Unterkünfte in Costa Rica sind vergleichsweise teuer – man bekommt weniger für sein Geld als in den anderen Ländern Mittelamerikas. Grundsätzlich gilt: Besser früh buchen als spontan, dann hat man bessere Chancen, etwas Günstiges zu bekommen! Weil wir in den zwei Wochen in Costa Rica mit zwei Freunden aus Deutschland unterwegs waren, hatten wir die Möglichkeit, uns Zimmer zu viert zu teilen oder ganze Unterkünfte über Airbnb zu buchen, die ansonsten über unserem Budget gelegen hätten. In La Fortuna hatten wir eine Unterkunft 25 Minuten außerhalb der Stadt: Das kleine Haus haben wir über Airbnb vor allem deshalb gebucht, weil es einen tollen Blick auf den El Arenal Vulkan hat. (Leider hat es bei unserem Aufenthalt vier Tage am Stück geregnet, sodass wir nur einen kurzen Blick auf den Vulkan werfen konnten.) In Samara und in Puerto Viejo hatten wir jeweils ein Zimmer zu viert mit eigenem Bad und in Tortuguero waren wir in einem Hostel in Doppelzimmern mit eigenem Bad untergebracht. 

StadtHostel€ pro Nacht
La Fortuna (etwas außerhalb)Casa Volcano57 € (Viererzimmer)
SamaraCasa Amarilla #157 € (Viererzimmer)
TortugueroHotel El Icaco27 € (Doppelzimmer)
Puerto ViejoHotel Pura Vida94 € (Viererzimmer)
San Jose (nähe Flughafen)Toucan Hostel33 € (Doppelzimmer)

Kosten

Costa Rica ist definitiv ein teures Reiseland! Die Preise sind insbesondere im Vergleich zu den anderen Ländern in Mittelamerika sehr hoch und oftmals vergleichbar mit deutschen Preisen – oder sogar höher. Für eine Pauschalreise ist das sicherlich machbar, aber als low budget-Reisender hat man in Costa Rica durchaus seine Schwierigkeiten. Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten sind häufig sehr teuer – so kann der Besuch eines Wasserfalls schon mal 18 Dollar kosten. Gezahlt wird in Colón, aber auch der Dollar ist recht weit verbreitet. In den meisten Unterkünften und Restaurants in touristischen Orten kann mit Kreditkarte gezahlt werden.

In zwei Wochen beziehungsweise 15 Tagen vor Ort haben wir 858 € pro Person beziehungsweise 57 € am Tag pro Person ausgegeben. Dabei haben wir insbesondere bei den Unterkünften gespart: Wir waren mit zwei Freunden unterwegs und haben mehrmals Vierer-Zimmer genommen und auch mal außerhalb des Ortes gewohnt. Dafür waren wir oft drei Mal am Tag essen, weil wir wenig gekocht haben – da wäre also noch Sparpotenzial vorhanden.

  • Essen und Trinken: 20€ / Tag pro Person
    In der Gesamtbetrachtung waren Essen und Trinken die größten Ausgaben des Urlaubs. Normalerweise kochen wir öfters mal selbst, aber da wir mit unseren Freunden unterwegs waren, haben wir fast jeden Tag dreimal auswärts gegessen und abends auch ab und zu mal ein Bier oder einen Cocktail getrunken. Bei Selbstverpflegung ist da noch Sparpotential, wobei die Supermarktpreise auch vergleichsweise teuer sind.
  • Unterkünfte: 12,50€ / Nacht pro Person
    Bei den Unterkünften haben wir versucht zu sparen. Grundsätzlich haben wir fast immer die günstigsten Unterkünfte auf Booking oder Airbnb gewählt, etwas außerhalb der Hotspots gewohnt und öfters auch Viererzimmer genommen.
  • Transport: 11€ / Tag pro Person
    Dazu zählt in erster Linie der Mietwagen (34 € am Tag, geteilt durch vier) sowie vier Tankladungen. Dazu kommen ein paar öffentliche Busse für die Anreise von Nicaragua bis La Fortuna und die Weiterreise von Puerto Viejo bis an die Grenze nach Panama.
  • Aktivitäten: 137€ / Person
    Dazu gehören die Eintritte für den La Fortuna Wasserfall, den Rio Celeste Nationalaprk, die Raftingtour, Tortuguero (Eintritt NP, Walking Tour, Kanutour) und den Cahuita Nationalpark (auf Spendenbasis). Außerdem haben wir öfter für Parken bezahlen müssen.
  • Sonstiges: 41€ / Person
    Dazu zählt Wäsche, 2x SIM Karten (und Aufladen der Karte), die Ein- und Ausreisegebühr, Gebühr für Abhebungen am Geldautomaten (wobei man fast überall mit Kreditkarte zahlen kann) sowie ein paar weitere Kleinigkeiten wie Mückenspray.

Ohne Frage, die Natur in Costa Rica ist wunderschön – aber sie kostet auch, besonders in La Fortuna. Die 18 USD Eintritt für den La Fortuna Wasserfall sind völlig überteuert, sodass die 12 USD für den Rio Celeste Nationalpark schon angemessen wirken. Die Raftingtour (55 USD) war hingegen ihr Geld wert. Der Eintritt in den Tortuguero Nationalpark (15 USD) und die Kanutour (20 USD) sind okay, die Walking Tour durch den Dschungel (15 USD) muss nicht unbedingt sein. Was uns aber besonders geärgert hat: Oft kommt Parken hinzu, wofür teilweise freche Preise verlangt wurden – insbesondere bei Dingen, die eigentlich kostenlos sind, wie die Hot Springs und die Rope Swing in der Nähe von La Fortuna. Im Vergleich zu Guatemala, El Salvador und Nicaragua haben wir unseren Reisestandard nicht verändert – aber dafür in Costa Rica 15 bis 20 Euro pro Person pro Tag mehr gezahlt.

Costa Rica - Fazit

Ursprünglich hatten wir überlegt, Costa Rica wegen des hohen Preisniveaus zu skippen – im Nachhinein sind wir aber sehr froh, dass wir dort waren, auch wenn die Preise erwartet hoch waren. Insbesondere weil wir aus Nicaragua kamen, dem günstigsten Land Mittelamerikas, war das Preisniveau für uns ein Schock und wir haben unser Backpacker-Budget ganz schön gesprengt. Aber man muss eben auch zugeben, dass Costa Rica in Sachen Natur und Wildlife einfach einzigartig ist!

Das Land ist unfassbar grün und im Regenwald warten nicht nur tolle Wasserfälle, heiße Quellen, beeindruckend türkisfarbene Flüsse und jede Menge Actionsport auf dich, sondern auch exotische Tiere wie Krokodile und Kaimane, Leguane, Schildkröten, Affen, Faultiere, Nasenbären und vieles mehr. Dazu kommen mit dem El Arenal einer der wohl fotogensten Vulkane weltweit sowie Traumstrände sowohl an der Pazifik- als auch an der Karibikküste. Pura Vida!