7 Highlights

in Kyoto

Kyoto - Die alte Kaiserstadt

Kyoto war über eintausend Jahre lang die Hauptstadt Japans, hat deswegen eine Menge Tradition zu bieten und gilt als schönste Stadt des Landes. Tausende von Tempeln und Schreinen befinden sich in Kyoto ebenso wie die berühmten roten Toriibögen beim Fuhsimi Inari Schrein, dem bekanntesten Fotomotiv der Stadt. Im alten Stadtviertel Gion kannst du traditionelle japanische Häuser bewundern und triffst mit etwas Glück auf eine echte Geisha. Doch die 1,5 Millionen Einwohner-Stadt hat noch viel mehr zu bieten: zum Beispiel einen Goldenen Pavillon, wunderschöne Spaziergänge, insbesondere zur Kirschblüte, einen Bamboo Forest, einen Affenwald, Flohmärkte und nicht zuletzt lohnt sich ein Ausflug nach Nara, wo du im Nara Park auf hunderte frei lebende Hirsche triffst.

Kyoto hat uns super gut gefallen und in diesem Blogpost stellen wir dir alle unsere Highlights vor und geben dir Tipps zur Anreise und Weiterreise, wie du dich am besten in Kyoto fortbewegst und zeigen dir einen besonderen Übernachtungstipp.

Kyoto - Wichtige Infos

Japan hat, wie Europa, vier Jahreszeiten und du kannst das Land und Kyoto ganzjährig bereisen. Für Zentraljapan, wo sich Kyoto befindet, gelten der Frühling und der Herbst als die besten Reisezeiten, weil dann die Temperaturen am angenehmsten sind und es nur wenige Regentage gibt. Am beliebtesten sind die Monate März bis Mai zur Sakura, der Saison der Kirschblüte. In dieser Zeit ist es aber auch am vollsten und teuersten.

Generell empfehlen wir dir, viel zu laufen, denn beim Schlendern durch Kyoto wirst du auf so viele schöne Straßen, Schreine und vieles mehr treffen. Auch mit dem Fahrrad, das du dir in Unterkünften oder der Stadt leihen kannst, lassen sich kürzere Strecken gut zurücklegen. Ansonsten gibt es ein sehr gut ausgebautes Subway Netz und viele Busse. Beides ist schnell und zuverlässig und nicht teuer. Bei der Orientierung hilft Google Maps. Mehr dazu im Abschnitt Fortbewegung.

Wir würden empfehlen, mindestens drei volle Tage einzuplanen. So kannst du viele Highlights in Kyoto sehen und einen Tagesausflug nach Nara machen (siehe Highlight 7). Das ist aber das absolute Minimum, Kyoto hat viel zu bieten und du kannst dort sehr gut mehr Zeit verbringen!

Kyoto ist definitiv keine low budget-Destination, aber mit einigen Tricks kannst du recht einfach Geld sparen, sodass der Aufenthalt nicht unglaublich teuer werden muss. Deine Unterkunft solltest du frühzeitig buchen, viele Sehenswürdigkeiten sind kostenlos und in Convenience Stores wie 7-Eleven oder Family Mart gibt es günstige Mahlzeiten. 

Grundsätzlich sagt man, dass Englisch in Japan nicht so weit verbreitet ist und wir haben von anderen Reisenden auch gehört, dass sie mit Englisch nicht immer weitergekommen sind. Unserer persönlichen Erfahrung nach haben die meisten Menschen in Kyoto aber Englisch gesprochen. Menschen, die Hostels oder Guesthouses führen, sprechen in der Regel gutes Englisch und können dir bei allen Fragen weiterhelfen. Wir hatten keine Verständigungsprobleme, aber zur Not hilft Google Übersetzer immer weiter. 

Vor deiner Japanreise bietet es sich an, einige Worte auf Japanisch zu lernen, zum Beipsiel: Ohayo (Guten Morgen), Konnichiwa (Guten Tag), Konbawa (Guten Abend), Arigato go sai mas (Vielen Dank) und Gomen nasai (Entschuldigung). Beachte, dass Geld nie in die Hand gegeben, sondern immer in eine Schale gelegt wird. Trinkgeld wird als unhöflich erachtet, ebenso das Zeigen mit dem Zeigefinger auf Menschen oder Dinge. Statt Händeschütteln verbeugt man sich zur Begrüßung, Dinge übergibt man immer mit beiden Händen und wenn man ein Haus betritt, zieht man seine Schuhe aus und tauscht sie gegen Pantoffeln.

Der Blog als Vlog

Alles Infos und Highlights aus diesem Blogbeitrag findest du auch auf YouTube in unserem Vlog!

Anreise von Tokio nach Kyoto

Wenn du wie wir aus Tokio nach Kyoto anreist, ist die beste und schnellste Methode den Shinkansen zu nehmen. Der Shinkansen ist einer der schnellsten Züge der Welt und die Anreise damit war für uns schon das erste Highlight. Auf der Strecke Tokio – Kyoto fährt der Shinkansen bis zu 280 km/h, auf anderen Strecken sogar bis zu 320 km/h. Mit der Geschwindigkeit braucht man für die 455 Kilometer lange Strecke von Tokio nach Kyoto nur zwei Stunden. Den Shinkansen musst du nicht im Voraus buchen, denn er fährt die Strecke im Zehn-Minuten-Takt! Die Tickets kannst du direkt an Bahnhof in Tokio kaufen – entweder am Automaten oder am Ticketschalter, wo dir das Personal weiterhelfen kann, wenn du unsicher bist.

Der futuristische Shinkansen
Schnell, modern und sauber

Der Shinkansen sieht super futuristisch aus, ist pünktlich, schnell, leise und sauber und auf jeden Fall eine coole Erfahrung in Japan. Aber: Er ist auch ziemlich teuer! Für die Strecke von Tokio nach Kyoto haben wir 100 Euro pro Person mit Sitzplatzreservierung (es geht auch ohne) bezahlt. Das geht auf jeden Fall ganz schön ins Budget, aber ehrlicherweise haben wir auch kaum gute oder günstigere Alternativen gefunden. Es gibt Busse, die deutlich günstiger sind, hauptsächlich nachts fahren und mindestens sieben Stunden brauchen. Prüfe am besten schon vor deiner Japanreise, ob sich der Japan Rail Pass für dich lohnt – dafür zahlst du einmalig, der Pass deckt viele Strecken ab und auch Fahrten mit dem Shinanksen sind inkludiert.

Kyoto - 7 Highlights

Kyoto gilt als schönste Stadt Japans und steht wohl bei jedem Besucher des Landes auf der Must Do-Liste – völlig zurecht! Wir zeigen dir unsere Top 7 Highlights, die du bei deinem Besuch in der alten Kaiserstadt auf keinen Fall verpassen solltest:

Fushimi Inari Schrein
Bestimmt hast du dieses Foto schon ein mal gesehen: hunderte rote Bögen, Torii genannt, die einen scheinbar endlosen Gang bilden. Dieses Motiv, eins der bekanntesten in ganz Japan, befindet sich am Fushimi Inari Schrein, einem Schrein im Süden Kyotos. Aufgrund seiner Bekanntheit wird es dort, besonders in der Hochsaison im Frühling, tagsüber sehr voll. Das hat unserem Besuch aber keinen Abbruch getan: Es war schon ein ganz besonderer Moment, ein mal selbst durch diese malerische Kulisse zu laufen, nachdem wir sie so oft auf Fotos gesehen haben. Der Weg, den die Torii bilden, führt übrigens in einen Wald zu dem 233 Meter hohen, heiligen Berg Inari. Der Eintritt ist kostenlos.

Stadtviertel Gion
Das Stadtviertel Gion ist auf jeden Fall ein Must See, wenn man in Kyoto ist. Besonders bekannt ist das alte Viertel für verwinkelte, kleine Gassen, traditionelle japanische Holzhäuser und Teezeremonien. Besonders schön ist es rund um den Hokan-ji Tempel, der ein tolles Fotomotiv bildet, sowie in den beiden Gassen Sanneizaka und Nineizaka. Du wirst dort viele Menschen in traditionellen Kimonos sehen und unendlich viele Läden und Cafés finden. Ein Blick in die leereren Seitenstraßen lohnt sich übrigens auch immer. Und mit etwas Glück kannst du in Gion sogar noch einer echten Geisha – einer traditionellen japanischen Unterhaltungskünstlerin -, die in den Teehäusern leben, begegnen.

Goldener Pavillon (Kinkaku-ji)
Einer der schönsten Tempelanlagen in Kyoto ist der Kinkaku-ji im Norden der Stadt, auch Goldener Pavillon genannt. Spirituelle Stimmung und viele betende Einheimische darfst du dort eher nicht erwarten, denn der Tempel ist schon eher eine Touristenattraktion und kostet auch 500 Yen (3,50 €) Eintritt. Aber der Anblick des in gold getauchten Pavillons ist wirklich schön. Besonders gefallen hat uns auch die Anlage, denn der Tempel befindet sich mitten im Grünen auf einem kleinen, spiegelnden See. Übrigens gibt es auf der anderen Seite der Stadt auch den ähnlich klingenden Ginkaku-ji Tempel, den Silbernen Pavillon, der dem Goldenen nachempfunden und ein paar Jahrzehnte später erbaut wurde.

Bamboo Forrest (Arashiyama)
Ein ganz besonderes Highlight in Kyoto und eins der am meisten fotografierten Motive der Stadt ist der Bamboo Forest im Arashiyama District. Das ist ein natürlicher Bambuswald, durch den verschiedene Wege führen. Dort entlang zu spazieren ist kostenlos und man hat ein wenig das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen. Doch das Viertel hat auch neben diesem einzigartigen Wald viel zu bieten: Bekannt ist die Togetsukyo Brücke, die über einen Fluss führt, auf dem man Boot fahren kann und an dessen Ufer wunderschöne Kirschbäume stehen, die besonders im Frühling zur Kirschblüte viele Besucher anlocken. Außerdem finden sich dort ein Affenpark und unzählige Essensstände.

Ausflug in den Nara Park
Ein weiteres Highlight, das sich nicht in Kyoto selbst befindet, aber als Tagesausflug ab Kyoto super geeignet ist, ist ein Besuch des Nara Parks. Die Stadt Nara liegt 40 Kilometer von Kyoto entfernt und ist mit der Subway in einer Stunde zu erreichen. Mit dem Nara Park bietet die Stadt ein ganz besonderes Highlight: Denn der ist Heimat hunderter frei lebender Hirsche. Der Park ist kostenlos und vor Ort kannst du Futter kaufen, um die süßen Hirsche mit Crackern glücklich machen. Aber auch der Nara Park an sich ist sehenswert, mit riesigen Grünflächen, mehreren Tempeln und Schreinen, einem schönen See und – im Frühling zur Zeit der Sakura – wunderschön blühenden Kirschblüten.

Weitere Tempel und Schreine
Kyoto ist die Stadt der Tempel und Schreine – du wirst nicht aktiv danach suchen müssen, sondern bei Spaziergängen durch die Stadt alle paar hundert Meter auf einen stoßen. Deswegen auch unsere Empfehlung: Plane nicht zu viel für einen Tag ein und lass dich ein bisschen treiben. Manchmal findet man dabei ganz zufällig die schönsten Spots. So ging es uns mit dem Imamiya Schrein: eine wunderschöne Tempelanlage mit mehreren Gebäuden, Toriibögen, Kirschblüten, einer Brücke und vor allem ganz ohne Touristen. Aber auch der Kitano Tenman-Gu Schrein hat uns sehr gut gefallen. Tipp: An jedem 25. eines Monats findet auf den Straßen vor dem Schrein ein schöner lokaler Flohmarkt statt. 

Die schönsten Spots zur Kirschblüte
Zuletzt wollen wir dir noch ein paar Tipps speziell zur Kirschblüte geben, denn wir hatten das Glück zur Sakura, der Cherry Blossom Season, in Kyoto zu sein. Du findest die Bäume an ganz vielen Stellen in der Stadt, aber hier sind zwei Orte, die uns besonders gut gefallen haben: Zum einen ist das der Philosopher’s Path, ein netter Weg entlang eines kleinen Kanals, der von Kirschblüten gesäumt ist. Und zum anderen ist der Hirano Schrein ein ganz besonderer Ort, denn seit 985 findet dort jedes Jahr ein Cherry Blossom Festival statt. Du findest dort einige Kirschbäume, die sich um Torii ranken und es gibt sogar einen Garten mit hunderten von Kirschbäumen – dieser kostet allerdings Eintritt.

Kyoto - Unterkunft

In Kyoto hatten wir eine ganz besondere Unterkunft, die wir dir wärmstens ans Herz legen können: Wir haben in einem traditionellen japanischen Haus gewohnt und fanden das eine richtig schöne und spannende Erfahrung. In Kyoto passt das besonders gut, denn die Stadt ist voller Tradition. Wir sind im Guesthouse Bon* im Norden Kyotos untergekommen. Für ein Doppelzimmer mit geteiltem Bad haben wir 50 € pro Nacht bezahlt. Das ist natürlich nicht wenig Geld, war uns die Erfahrung aber allemal wert. Der Besitzer der Unterkunft ist einer der freundlichsten Menschen, denen wir je begegnet sind. Er gibt sich viel Mühe, dir als Gast alles im Haus zu erklären und dir Tipps für Kyoto zu geben.

Guesthouse in Kyoto
Traditionelles japanisches Haus
Gemütlicher Wohnbereich

Das Haus ist über 100 Jahre alt und im traditionellen japanischen Stil gebaut. Man merkt an vielen Stellen, dass das Haus älter ist, aber das macht eben auch den Charme aus. Im Wohnbereich sitzt du auf dem Boden an einem flachen Tisch, du schläfst auf Futons (Tatami) mit Kirschkernkissen, im ganzen Haus gibt es wunderschön verzierte Schiebetüren und unfassbar viele Details zu entdecken. Toiletten und Duschen befinden sich im Außenbereich, aber es ist alles beheizt. Die Gemeinschaftsküche ist gut ausgestattet, Kaffee und Tee gibt es gratis und das Wlan funktioniert gut. Busstationen sind in unmittelbarer Laufnähe und die nächstgelegenen Metrostation Kitaoji ist 15 Gehminuten entfernt.

Kyoto - Fortbewegung

Fortbewegung in Kyoto ist ziemlich einfach, denn es gibt ein gut ausgebautes Subway- und Busnetz. Beides ist schnell, zuverlässig und nicht teuer. Am besten eignet sich eine sogenannte IC Card, also eine Karte, auf die du Geld laden kannst und die in allen Bahnen und Bussen akzeptiert wird. In Kyoto ist das die Icoca, aber wir haben weiterhin unsere Suica Card, die wir in Tokio gekauft hatten, nutzen können. Mit diesen Karten kannst du an den Subway Stationen ein und auschecken, wobei der Betrag für die Fahrt automatisch abgezogen wird. Im Bus kannst du die Karte beim Aussteigen vorne beim Fahrer auflegen. Du brauchst also weder für die Subway noch für Busse extra Tickets kaufen. Aufladen kannst du die IC Cards an vielen Subway Stationen. Eine Busfahrt kostet 230 Yen (1,60 €) und eine Fahrt mit der Subway zwischen 180 und 260 Yen (1,20 € bis 1,80 €). In den Bahnen ist Essen und Telefonieren übrigens untersagt und es ist immer sehr ruhig, weil Japaner dort nicht oder nur sehr leise sprechen.

Unterwegs mit der Subway
Mit dem Bus durch Kyoto

Zur Orientierung kannst du Google Maps nutzen. Dir werden verschiedene Verbindungen vorgeschlagen und du siehst genau, welche Station und sogar welchen Eingang und Ausgang du nehmen sollst, wie die Auslastung in den Waggons ist und wie viel die Fahrt kostet. Außerdem sind alle Durchsagen in den Bussen und Bahnen auch auf Englisch. Ansonsten empfehlen wir dir, in Kyoto viel zu laufen, denn beim Schlendern durch die Stadt wirst du auf so viele schöne Straßen, Schreine und vieles mehr treffen. Manchmal findet man so zufällig die schönsten Spots abseits der bekannten Attraktionen. Auch mit dem Fahrrad, das du dir an vielen Ecken leihen kannst, lassen sich kürzere Strecken gut zurücklegen.

Weiterreise von Kyoto nach Osaka

Wenn du wie wir von Norden nach Süden durch Japan reist, wird dein nächster Stopp nach Kyoto vermutlich Osaka sein. Die beiden Städte liegen sehr nah beieinander – wenn du auf Google Maps schaust, sieht es sogar so aus, als würden beide Metropolen ineinander übergehen – und die Strecke ist günstig. Mit dem Zug hast du mehrere Möglichkeiten. Wir sind mit Bus und Subway gefahren und haben das mit unserer Suica Card, die wir in Tokio gekauft hatten, bezahlt. Du brauchst also kein extra Ticket. Von Tür zu Tür haben wir knapp zwei Stunden gebraucht und 890 Yen (6 €) pro Person bezahlt. Das kommt aber natürlich darauf an, wo du in den beiden Städten startest und hinwillst und geht auch deutlich schneller.

Drittgrößte Stadt Japans
Osaka: modern und fancy
Osaka Castle und Garden

Am schnellsten geht es, wenn du den Shinaksen nimmst, der für die Strecke Kyoto Hbf – Osaka Hbf gerade mal zwölf Minuten braucht. Das bietet sich allerdings nur an, wenn du den JR Pass hast und den Shinaksen nicht extra bezahlen musst. Osaka ist auf jeden Fall auch einen mehrtägigen Besuch wert. Die drittgrößte Stadt Japans hat einen ganz anderen Vibe als Kyoto: Osaka ist moderner, jünger und lauter. Die Gegend rund um die Namba Station und den berühmten Tsutenkaku Tower ist sehr sehenswert, außerdem das Osaka Castle inklusive Garten drum herum, die teamLab Ausstellung im Botanischen Garten – und wenn du die Zeit und das Geld hast, kannst du den Universal Studios einen Besuch abstatten. Wer eine günstige Unterkunft sucht, dem können wir das Guest House Wa N Wa* in der Nähe der Tsuruhashi Station weiterempfehlen.

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Kyoto - Fazit

Alle drei Städte, die wir in Japan gesehen haben – Tokio, Kyoto und Osaka -, haben uns begeistert, aber wenn wir uns entscheiden müssten, wäre Kyoto unser Favorit. An jeder Ecke spürt man die Tradition und Geschichte der ehemaligen Kaiserstadt und bei jedem Spaziergang trifft man unerwartet auf wunderschöne Schreine, Tempel und Torii. Dazu kommen die traditionellen japanischen Häuser, der berühmte Fushimi Inari Schrein, der Goldene Pavillon und so vieles mehr.

Besonders schön ist Kyoto zur Sakura im Frühling. Dann blühen die Kirschbäume, zum Beispiel am Philosopher’s Path, dem Hirano Schrein und im Arashiyama Viertel in wunderschönen weiß und rosa Tönen. Was einem aber auch bewusst sein sollte: Kyoto ist, besonders zur Kirschblüte, sehr voll mit Touristen und Einheimischen. Uns haben die vielen Menschen nicht gestört, aber wer diese Orte lieber in Ruhe sehen will, sollte sie am besten frühmorgens besuchen.