Mae Hong Son Loop

Thailand

Thailands schönste Motorradstrecke

Der Mae Hong Son Loop ist einer der schönsten Motorradstrecken Südostasiens: Auf dieser mehrtägigen Motorradreise durch den Norden Thailands tauchst du so tief in die Kultur und das echte Leben ein, wie kaum wo anders in diesem Land. Egal ob traumhafte Aussichtspunkte inmitten der Berge, mystische buddhistische Tempel, die zum Sonnenuntergang im goldenen Licht erstrahlen, belebte Nachtmärkte mit leckerem Streetfood, beeindruckende Wasserfälle, mysteriöse Höhlen oder Stopps an Orten, von denen du vorher noch nie gehört hast: Dieser vier- bis siebentägige Loop bietet das alles und noch vieles mehr.

Der Mae Hong Son Loop ist ein Highlight in Thailand und ein Must Do für alle, die Lust auf ein authentisches Reiseerlebnis haben. In diesem Blogbeitrag geben wir dir alle Infos, die du für Mae Hong Son Loop brauchst: Egal ob der Rollerverleih, die Packliste, die Route, Infos, wie du Unterkünfte findest, die Kosten und natürlich auch die schönsten Spots auf der Strecke – nach diesem Beitrag sollten keine Fragen mehr offen bleiben.

Mae Hong Son Loop - Wichtige Infos

Grundsätzlich herrscht in Thailand das ganze Jahr über tropisches Klima mit Temperaturen um die 30° Celsius. Allerdings lassen sich zwei Jahreszeiten unterscheiden: die Regen- und die Trockenzeit. Die Trockenzeit herrscht von Dezember bis April und gilt als beste Reisezeit in Thailand. Im Norden und somit auch auf dem Mae Hong Son Loop solltest du aber die sogenannte Burning Season beachten: Denn am Ende der Trockenzeit werden in Nordthailand viele Reisfelder verbrannt, was spätestens ab März für schlechte Luftverhältnisse sorgt. Dementsprechend würden wir die Zeit von Dezember bis Februar für den Loop empfehlen.

Du solltest nicht zum allerersten Mal auf einem Roller sitzen, aber du musst auch kein erfahrener Motorradfahrer sein. Wenn dir Roller fahren Spaß macht, wird dir auch der Loop Spaß machen. Es gibt zwar sehr viele Kurven und geht teils steil Berge hoch und runter. Aber die Straßen sind gut ausgebaut, immer asphaltiert und in gutem Zustand und es herrscht nicht allzu viel Verkehr. Wenn du kein Motorrad fahren willst, kannst du den Loop auch mit einem Mietwagen, den du zum Beispiel in Chiang Mai leihen kannst, machen. Außerdem gibt es Busse und Minivans, die insbesondere die Städte Chiang Mai – Pai – Mae Hong Son miteinander verbinden. Dann geht allerdings dieses Freiheitsgefühl, überall dort anhalten zu können, wo man möchte, verloren.

Du musst auf keinen Fall dein gesamtes Gepäck mit auf den Loop nehmen. Wir hatten zu zweit einen Osprey 40 Liter und einen kleinen Daypack dabei. Den großen Rucksack hatte Horst beim Fahren vorne zwischen seinen Beinen stehen und den kleinen hatte Helen auf dem Rücken. Das restliche Gepäck kannst du in deiner Unterkunft in Chiang Mai (in der du vor oder nach dem Loop unterkommst) oder beim Rollerverleih stehen lassen. Einpacken solltest du Klamotten für verschiedene Temperaturen – im Detail kommen wir dazu weiter unten im Abschnitt Packliste.

Nein, musst du nicht. Es gibt auf dem Loop zahlreiche Unterkünfte und du findest vermutlich auch spontan etwas – oft wahrscheinlich sogar günstiger, als wenn du es vorab buchst. Wir haben dennoch alle Unterkünfte vorab über booking.com* gebucht. So mussten wir uns unterwegs nicht noch damit beschäftigen, eine Bleibe für die Nacht zu suchen. Wo wir übernachtet haben, siehst du in der Tabelle weiter unten.

In den größeren Orten auf dem Loop gibt es Tankstellen und Geldautomaten. Trotzdem würden wir dir empfehlen, in Chiang Mai nochmal Bargeld abzuheben und mitzunehmen, denn während des Loops bezahlst du das meiste mit Bargeld und so bist du auf der sicheren Seite. Außerdem würden wir empfehlen, den Tank nicht zu leer zu fahren, denn zwischendrin kann es schon mal längere Abschnitte ohne Tankstelle geben. Ein Liter Benzin kostet circa 35 Baht, also etwas unter einem Euro.

Offiziell brauchst du einen deutschen Motorradführerschein (und den entsprechenden Vermerk im internationalen Führerschein), um in Thailand Roller über 50 ccm fahren zu dürfen. Beim Rollerverleih fragt in der Regel niemand nach deinem Führerschein, aber wenn du in eine Polizeikontrolle gerätst, musst du eine Strafe zahlen. Im Detail kommen wir dazu weiter unten im Abschnitt Rollerverleih.

Der Guide als Video

Alles Infos und Highlights aus diesem Blogbeitrag findest du auch auf YouTube in unserem Vlog!

Chiang Mai - Anreise und Ausgangsort

Der Hauptbahnhof in Chiang Mai
2. Klasse im Nachtzug

Chiang Mai liegt im Norden von Thailand, ist die zweitgrößte Stadt des Landes und der Start- und Endpunkt für den Mae Hong Son Loop. Nach Chiang Mai kommst du beispielsweise mit dem Nachtzug von Bangkok aus. Das dauert ungefähr 13 Stunden und kostet in der zweiten Klasse im Schlafwagen um die 20 Euro pro Person. Die Tickets kannst du online bei baolau.com und 12go.asia buchen oder auch direkt am Bahnhof kaufen. Beachte, dass die Strecke Bangkok – Chiang Mai sehr beliebt ist und Tickets in der Hauptreisezeit oft schon Wochen vorher ausverkauft sind. Online stehen die Tickets vier Wochen vorher zum Verkauf bereit. Alternativ gibt es Busse und Chiang Mai hat auch einen internationalen Flughafen.

Songthao in Chiang Mai
Bekannt für schöne Tempel
Hoh Guesthouse in Chiang Mai

Die Stadt selbst ist wunderschön und auch wenn es die zweitgrößte Stadt in Thailand ist, ist sie absolut nicht mit der Hektik Bangkoks zu vergleichen. Sie ist viel ruhiger und die Altstadt gehört mit den beeindruckenden buddhistischen Tempeln und vielen guten Restaurants zu den absoluten Highlights einer Thailandreise. Wir würden empfehlen mindestens zwei volle Tage vor dem Start des Loops in Chiang Mai zu bleiben, um die Stadt zu erkunden. Zum Übernachten können wir das Hoh Guesthouse*, das Pissamorn House* und das Chiang Mai Heritage House*, die alle in der Altstadt liegen, empfehlen. Wenn dich interessiert, was es dort zu sehen gibt, schau mal hier in unserem Chiang Mai Blogbeitrag vorbei.

Über den Mae Hong Son Loop

Der Mae Hong Son Loop ist eine Motorradstrecke im Norden von Thailand, die durch bergige Landschaften, unberührte Natur und kleine idyllische Dörfer führt. Für gewöhnlich startet der Loop, der offiziell 1864 Kurven umfasst, in Chiang Mai und führt über die Orte Pai, Mae Hong Song und Mae Sariang, bevor er in Chiang Mai wieder endet. Du kannst den Loop in beide Richtungen fahren, andere Übernachtungsorte wählen und weitere Stopps einplanen – denn das ist das Schöne an so einer Motorradreise: Du kannst sie ganz nach deinen Vorstellungen und Wünschen gestalten. Auch die Dauer ist flexibel: Wir haben uns Zeit gelassen und sind den Loop in sieben Tagen gefahren, aber es gibt auch Leute, die ihn in sportlichen vier Tagen zurücklegen.

Rollerverleih in Chiang Mai

Rollerverleih in Chiang Mai
Unsere Honda Wave mit 125 ccm

Grundsätzlich gibt es in Chiang Mai sehr viele Rollerverleihe – du kannst danach einfach auf Google Maps suchen („Scooter rental“). Einer der bekanntesten ist Cat Motors in der Altstadt Chiang Mais. Wir konnten unser Bike dort leider nicht leihen, weil das Modell, das wir haben wollten, nicht verfügbar war, aber wir haben viel Positives über den Anbieter gelesen. Grundsätzlich sind Roller und Motorräder in der Hauptsaison sehr gefragt, weswegen du dich rechtzeitig darum kümmern solltest. Bei uns war es nicht möglich, einen Roller vorab per Whatsapp zu reservieren, weil die Verleiher sie nur tagesaktuell rausgegeben haben. Wir sind im Endeffekt beim Rollerverleih D2 Bike Nimman gelandet, wo wir eine Honda Wave gefunden haben. Damit sind wir bereits den Ha Giang Loop in Vietnam und den Thakhek und Pakse Loop in Laos gefahren und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Die Honda Wave ist ein semiautomatisches Bike mit 125 ccm und vier Gängen und man kann damit auch mit dem Fuß bremsen, was bei längeren Strecken bergab deutlich angenehmer ist. Allerdings hatten wir auf dem Mae Hong Son Loop zu zweit mit zwei Rucksäcken teilweise etwas Probleme, die Berge hochzukommen. Wenn ihr einen automatischen Roller fahren wollt, würden wir deswegen empfehlen, eine Maschine mit mindestens 150 ccm zu nehmen. Aber lass dich am besten von deinem Rollerverleih direkt vor Ort beraten, welches Motorrad am besten zu dir und deiner Route passt.

Die Straßenverhältnisse sind gut
Ruhige Straße entlang des Loops
Großer Rucksack zwischen den Beinen

Beim Rollerverleih solltest du eine Probefahrt machen und die wichtigsten Funktionen wie Bremsen, Blinker, Reifen, Spiegel und Tacho testen. Lass am besten auch den Reifendruck überprüfen und nimm ein Video auf oder mache Fotos von dem Roller, damit du im Nachhinein nicht für Schäden verantwortlich gemacht wirst, die du nicht verursacht hast. Für gewöhnlich wird als Kaution eine Kopie des Reisepasses und ein Geldbetrag (bei uns waren es 1000 Baht) verlangt. Wir würden empfehlen, niemals den Original Reisepass abzugeben. Wie viel der Roller kostet, hängt vom Modell und der Mietdauer ab. Grundsätzlich gilt: Je länger du den Roller leihst, desto günstiger wird es. Aber beachte: Bei D2 war es beispielsweise so, dass wir einen Fixpreis für eine Woche ausgehandelt hatten. Dann haben wir das Bike aber spontan ein paar Tage länger behalten und mussten für diese Zeit dann den normalen, deutlich höheren Tagessatz zahlen. Für die eine Woche haben wir umgerechnet circa fünf Euro pro Tag bezahlt. Fast genauso wichtig wie ein guter Roller ist übrigens ein guter Helm, der dir passt, ein Visier hat und beim Fahren nicht nach hinten rutscht.

Der deutsche Autoführerschein Klasse B erlaubt es dir, Roller bis zu 50 ccm zu fahren. Für den Mae Hong Son Loop brauchst du allerdings einen Roller oder ein Motorrad mit mindestens 125 ccm. So gesehen brauchst du theoretisch einen separaten Motorradführerschein beziehungsweise einen internationalen Führerschein, in dem das entsprechend vermerkt ist (A/A1 (Motorrad bis 125 ccm) oder A2 (Motorrad ohne ccm Begrenzung)). Beim Verleih wird dich, wie überall in Südostasien, wahrscheinlich niemand danach fragen. Allerdings kann es sein, dass du bei Polizeikontrollen zur Kasse gebeten wirst. Außerdem kann es im Schadensfall sein, dass sich die Versicherung quer stellt und die Kosten nicht übernimmt, weil du ja offiziell nicht berechtigt warst, den Roller zu fahren.

Tatsächlich ist Chiang Mai unter Reisenden dafür bekannt, Verkehrskontrollen durchzuführen und dabei gezielt Touristen rauszuziehen: Eine bekannte Polizeikontrolle steht auf der Straße von der Altstadt Chiang Mais in Richtung Doi Suthep. Wenn du erwischt wirst, musst du 500 Baht (13 €) Strafe zahlen, darfst aber weiterfahren. Frag am besten bei deinem Rollerverleih nach, wo und wann Kontrollen zu erwarten sind und ob du diese umfahren kannst. Außerhalb von Chiang Mai haben wir auf dem gesamten Loop nur eine Kontrolle gesehen. Wenn du einen Motorradführerschein hast und das entsprechend im internationalen Führerschein vermerkt ist, bist du natürlich auf der sicheren Seite.

Wie bereits erwähnt, hatten wir einen 40 Liter Osprey und einen kleinen Tagesrucksack dabei. Den großen Rucksack hat Horst auf den Roller vorne zwischen seine Beine gestellt. Uns stört das nicht, aber wenn du das nicht magst, kannst du auch nach Gepäckverlängerungen fragen. Damit kannst du das Gepäck hinten am Roller festmachen. Frag da einfach beim Rollerverleih nach. Gleiches gilt für eine Handyhalterung, die insbesondere wenn du alleine fährst praktisch ist, damit du dich navigieren kannst. Den kleinen Rucksack hat Helen während der Fahrt auf dem Rücken und ansonsten haben wir Jacken und Pullis, an die wir schnell rankommen wollten, ins Helmfach und vorne in den kleinen Korb gepackt.

Mae Hong Son Loop - Packliste

Was die Packliste anbelangt, ist unser größter Tipp: Pack für alle Wetterverhältnisse! Die Wahrscheinlichkeit, dass es in der Trockenzeit regnet, ist zwar sehr gering, aber ich würde hier immer lieber auf Nummer sicher gehen und sowohl einen Regenponcho als auch einen Regenschutz für die Rucksäcke einpacken. Ansonsten kann es auf dem Loop unterwegs etwas kühler werden, denn der Norden Thailand liegt generell etwas höher und der Loop führt durch einige Bergregionen. Wenn du irgendwo anhältst, herrscht meistens T-Shirt-Wetter und es kann sogar ziemlich heiß werden, aber durch den Fahrtwind wird es auf dem Roller deutlich frischer und abends wenn die Sonne weg ist, kühlt es auch teilweise ganz schön ab. Einen Pulli solltest du auf jeden Fall einpacken, je nach Kälteempfinden auch eine Jacke.

40L Rucksack & Daypack
Tagsüber ist es sonnig und warm
Abends wird es kühl

Praktisch während der Fahrt ist auch eine Sonnenbrille (als Schutz und natürlich gegen die Sonne). Wir mögen es, mit festen Schuhen zu fahren, hatten aber auch noch offene Schuhe dabei. Ansonsten hatten wir Klamotten für sieben Tage dabei, Kosmetik (Sonnencreme und Mückenzeug nicht vergessen) und unsere Technik. Handtücher haben wir nicht gebraucht, weil jede Unterkunft welche zur Verfügung gestellt hat. Dein restliches Gepäck kannst du übrigens in Chiang Mai stehen lassen: entweder in der Unterkunft, wo du vorher warst oder wo du nach dem Loop hingehst, oder auch beim Rollerverleih. Das ist gar kein Problem und kostet in der Regel auch nichts!

Mae Hong Son Loop - Route

Wie schon beschrieben, gibt es nicht DIE eine richtige Route, sondern verschiedene Varianten, den Mae Hong Son Loop zu fahren. Normalerweise führt die Strecke über Pai, Mae Hong Song und Mae Sariang. Wir haben uns dafür entschieden, Mae Sariang auszulassen und sind am ersten Tag stattdessen über den Doi Inthanon, den höchsten Berg Thailands, nach Mae Chaem gefahren. Wir sind den Loop im Uhrzeigersinn gefahren, waren insgesamt sieben Tage unterwegs und haben im Schnitt circa 100 Kilometer pro Tag zurückgelegt, was recht entspannt war. Im nächsten Abschnitt kommen wir zu unserer Day-by-day Itinerary, wo du genau siehst, wie lange wir wohin gefahren sind. Aber vorab wollen wir dir schon mal einen Überblick über die Stopps und einige der Highlights des Loops geben. 

Zu den größten Highlights gehört die kleine alternative Stadt Pai mit der Walking Street und leckerem Streefood. In der Nähe liegen auch der Pai Canyon und der Pai Big Buddha, die beide einen Besuch wert sind – insbesondere zum Sonnenuntergang. Weiter im Norden liegt die Nam Lod Cave, eine riesige Tropfsteinhöhle mit beeindruckenden Stalaktiten und Stalakmiten. Außerdem kannst du auf dem Loop einen Abstecher in das chinesische Bergdorf Ban Rak Thai direkt an der Grenze zu Myanmar machen. Unser persönliches Highlight war die namensgebende Stadt des Loops, Mae Hong Son. Diese liegt inmitten von Bergen und strahlt die pure Idylle aus. Außerdem darf ein Besuch des Doi Inthanon, des höchsten Bergs in Thailand, und beim Wachirathan Wasserfall nicht fehlen. Neben diesen Highlights ist aber das, was für uns den Reiz des Loops ausmacht, alles was dazwischen liegt: die Landschaften, die Aussichtspunkte, die Freiheit, einfach irgendwo anhalten und die Gegend erkunden zu können. Dazu kommen die kleinen Dörfer, das leckere Essen, die freundlichen Menschen und jeden Abend traumhaft schöne Sonnenuntergänge!

Tag 1: Chiang Mai - Doi Inthanon - Mae Chaem (130 km)

Wir bereits erwähnt, haben wir uns dazu entschieden, den Loop im Uhrzeigersinn zu fahren. Damit hat man den langweiligsten Teil der Strecke direkt am Anfang, denn raus aus Chiang Mai fährst du erst mal circa eineinhalb Stunden auf der Schnellstraße 108 mehr oder weniger geradeaus. Unser Ziel war aber nicht Mae Sariang weiter im Süden, sondern der Doi Inthanon – mit 2.565 Metern der höchste Berg Thailands. Achte darauf, dass es sich dabei um einen Nationalpark handelt, der pro Person 7,50 Euro Eintritt kostet. Da sind dann allerdings nicht nur der Doi Inthanon, sondern auch andere Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Wasserfälle inkludiert. Auf dem Weg zum Gipfel liegt zum Beispiel der Wachirathan Wasserfall, wo wir einen kleinen Stopp eingelegt haben. Da der Wasserfall fast direkt an der Straße liegt, gehört er zu den besser besuchten Zielen auf dem Loop, aber wir fanden ihn sehr beeindruckend und würden sagen, ein Stopp lohnt sich!

Geradeaus auf der Straße 108
Stopp beim Wachirathan Wasserfall

Nach diesem Stopp wurde die Straße immer steiler und wir haben uns zu zweit und mit unseren beiden Rucksäcken auf unserer Honda Wave ganz schön hochquälen müssen. Dabei sind wir gar nicht auf den Gipfel des Doi Inthanon, sondern „nur“ auf einen Aussichtspunkt auf circa 2100 Metern Höhe gefahren. Auf dem Aussichtspunkt „Pra Mahatat Noppamethanedon and Pra Mahatat Nopphonphusiri“ befinden sich zwei Tempel und man hat einen tollen Blick über die bergige Landschaft. Trotzdem fanden wir einige Aussichtspunkte, die wir in den folgenden Tagen gesehen haben, noch beeindruckender. Wenn du also nicht allzu viel Zeit hast, kannst du den Doi Inthanon unserer Meinung nach auch auslassen. Für uns ging es nach danach weiter in Richtung Mae Chaem, ein kleiner Ort im Nirgendwo, wo wir unsere erste Nacht gebucht hatten.

Tempel auf dem Doi Inthanon
Kleiner Schrein entlang des Weges
Sunset in Mae Chaem

Aber bevor wir dort ankamen, haben wir an einem kleinen Schrein, den wir neben der Straße entdeckt haben, angehalten. Die Stimmung dort war total ruhig, man konnte von unten auf den Doi Inthanon blicken und der rote Tori hat uns sehr an Japan erinnert. Bei Google Maps ist der Ort als „Mae Cheam Rest Area“ eingezeichnet. In Mae Chaem haben wir im Kudao Rent Room* übernachtet, was wir auf jeden Fall weiterempfehlen können. Wir haben 16 Euro für ein schönes, modernes Zimmer mit eigenem Bad bezahlt. Den Sonnenuntergang haben wir an einer kleinen Tempelanlage in der Stadt, dem Wat Phra That Doi Huak,  geschaut, was das perfekte Ende eines tollen ersten Tags auf dem Loop war: An dem Tempel waren nur wir und ein Mönch, die Sonne hat alles in goldenes Licht getaucht und wir haben mal wieder so richtig diese idyllische Stimmung gespürt, die häufig an Tempeln aufkommt. Zum Essen können wir das Mae Chaem Gate Restaurant empfehlen. Dort haben wir sowohl zu Abend gegessen als auch am nächsten Tag gefrühstückt. Beides war super lecker und vor allem sitzt man dort total schön in einem begrünten Garten. Insgesamt war der erste Tag mit circa 130 Kilometern Strecke der längste – und auch der steilste! Alles, was danach kam, war was Berge angeht ein bisschen entspannter.

Tag 2: Mae Chaem - Khun Yuam (100 km)

Am nächsten Tag ging es für uns weiter Richtung Khun Yuam, ein weiterer kleiner Ort im Grünen. Die Strecke war mit ziemlich genau 100 Kilometern kürzer als am ersten Tag und vor allem auch die unberührteste auf dem gesamten Loop. Es gab kaum Verkehr, da dieser Streckenabschnitt nicht auf der „typischen“ Route des Loops liegt und die Straße 108 dort nicht entlang führt. Dementsprechend haben wir den Tag über so gut wie keine anderen Touristen gesehen.

Weiter Richtung Khun Yuam
Blick über die grüne Landschaft
Ein wunderschöner Bergtempel

Auf Weg haben wir ganz unerwartet ein echtes Highlight für uns gefunden: Wir haben ein Schild mit dem Hinweis „Wat“ (Tempel) gesehen und sind einfach mal abgebogen. Erwartet hat uns ein wunderschöner, total abgelegener Bergtempel, auf den einige hundert Stufen hochgeführt haben. Wenn du hier klickst, kommst du auf den Google Maps Standort. Von dort oben hatten wir einen wahnsinnig tollen Blick über die grüne Umgebung, außer uns war niemand dort und wir haben die Zeit richtig genossen. Für Horst war es sogar eins der Highlights des gesamten Loops.

Berge und kleine Dörfer
Yoont Hotel in Khun Yuam

Danach ging es weiter nach Khun Yuam, was ein eher unspektakulärer Ort ist. Auch wenn es dort nicht so viel zu sehen gab, finden wir es immer spannend, solche typischen Orte zu besuchen, in die sich kaum Touristen verirren. Übernachtet haben wir im Yoont Hotel*, was wir auch weiterempfehlen können. Das Zimmer war sauber mit eigenem Bad und Klimaanlage und wir haben 20 Euro für die Nacht bezahlt. Die Suche nach dem Abendessen hat sich als etwas schwierig herausgestellt, weil einige Restaurants zu hatten und wir nicht wirklich vegetarische Optionen gefunden haben – aber Reis mit Omelette gab es dann doch noch.

Tag 3: Khun Yuam - Mae Hong Son (70 km)

Frühstück mit Aussicht bei Dad's Garden

Am nächsten Morgen sind wir kulinarisch besser in den Tag gestartet: Gefrühstückt haben wir bei Dad’s Garden etwas außerhalb von Khun Yuam. Das Essen und der Kaffee waren lecker und die Aussicht auf die Reisfelder und dahinter liegenden Berge einfach ein Traum! Danach ging es dann wieder zurück auf die Hauptstraße 108 Richtung Mae Hong Son. Diese Strecke war mit 70 Kilometern die kürzeste des Loops, dafür aber auch total schön mitten durch die Berge. Die Straße ist hier, wie überall auf dem Loop, in wirklich gutem Zustand, es herrscht nicht allzu viel Verkehr und das Fahren macht wirklich Spaß. Unterwegs lohnt sich ein Stopp beim Pha Bong Viewpoint, wo man sich ein bisschen die Beine vertreten und mal wieder diese unglaubliche Landschaft bewundern kann.

Straße nach Mae Hong Son
Der Pha Bong Viewpoint

In Mae Hong Son sind wir im Boondee Guesthouse* untergekommen: ein richtig schönes Holzhaus, das sehr zentral in der Stadt liegt, mit großen, sauberen Zimmern. Wir haben 18 Euro bezahlt und uns sehr wohl gefühlt. Mae Hong Son war unser persönliches Highlight auf dem Loop: Sowohl die Stadt als auch die Umgebung haben uns richtig gut gefallen. Als erstes haben wir im Jiji Restaurant, einem rein vegetarischen Restaurant, lecker zu Mittag gegessen. Danach ging es hoch auf den Hausberg von Mae Hong Son, auf dem der Tempel Wat Phra That Doi Kongmu liegt. Die Tempelanlage selbst ist schön, wobei dort aktuell gebaut wurde. Aber es ging uns auch vor allem um den Ausblick: Denn von dort oben hat man einen fantastischen Blick auf Mae Hong Son und die Umgebung. Man sieht auch den Flughafen, der direkt in der Stadt liegt, aber unseres Wissens nach nur phasenweise in Betrieb ist. Wir haben jedenfalls kein Flugzeug starten oder landen sehen. 

Ruhige Straßen in Mae Hong Son
Mittagessen im JiJi Restaurant
Blick vom Hausberg auf die Stadt

Gegen Abend solltest du unbedingt zum Nong Chong Kham Lake gehen, dem See inmitten der Stadt. Dort befindet sich der Kern Mae Hong Sons und mann kann einen entspannten Spaziergang rund um den See machen. Dort liegt auch der Wat Chong Klang, eine schöne Tempelanlage mit vielen weiß-goldenen Gebäuden und Stupas, die schon tagsüber sehr schön aussehen. Aber nochmal beeindruckender wird es bei Dunkelheit, wenn die Lichter angehen und sich alles im Wasser des Sees spiegelt.

Der Wat Chong Klang
Spaziergang um den idyllischen See

Außerdem findet am See auch jeden Abend ein Nachtmarkt mit ganz vielen Streetfoodständen statt. Egal ob herzhaft oder süß, du wirst jede Menge Auswahl an Essen finden und das zu sehr geringen Preisen. Wir haben uns total gefreut, Erdbeeren zu bekommen, denn die gesamte Region ist für Erdbeeren bekannt, die natürlich auch auf dem Night Market verkauft werden und super süß schmecken!

Tempel in der Golden Hour
Nachtmark in Mae Hong Son

Was uns überrascht hat, war, dass wir so wenige Touristen in Mae Hong Son gesehen haben. Der Nachtmarkt beispielsweise ist kein Touri-Ding, sondern überwiegend ein Markt für Thailänder. Grundsätzlich haben wir nach dem Doi Inthanon kaum andere Touristen gesehen und genau wie in den anderen kleineren Orten vorher hat man auch in Mae Hong Son noch wirklich das Gefühl, ins Local Life eintauchen zu können, was uns super gut gefällt und einer unserer Hauptgründe war, den Loop zu fahren. Am nächsten Morgen haben wir noch lecker im vegetarisch/veganen Café Little Good Things gefrühstückt, bevor wir Mae Hong Son leider schon wieder verlassen mussten.

Tag 4: Mae Hong Son - Ban Rak Thai - Mae Lang (120 km)

Anstatt den Loop weiter Richtung Pai zu fahren, haben wir uns dazu entschieden, einen Abstecher in das chinesische Bergdorf Ban Rak Thai zu machen. Die 45 Kilometer lange Strecke führte wieder ziemlich steil einige Berge hoch, ganz in den Westen Thailands. Unterwegs haben wir bei einer Bambusbrücke angehalten, die über einige Reisfelder führt und an einem Tempel endet. Im Gegensatz zu Mae Hong Son, was ja sehr authentisch war, kam uns Ban Rak Thai eher wie eine Touristenattraktion vor. Westliche Touristen haben wir nicht viele gesehen, aber bei Thais scheint der Ort sehr beliebt zu sein. Ban Rak Thai ist ohne Frage ein ganz besonderer Ort mit vielen traditionellen chinesischen Häusern, Lampions und Teefeldern, aber irgendwie hat es uns nicht so gut gefallen und wir mochten die anderen, kleinen authentischen Orte lieber.

Das Bergdorf Ban Rak Thai
Viele chinesische Details
An der Grenze zu Myanmar

Aber dadurch, dass Ban Rak Thai ganz im Westen Thailands, direkt an der Grenze zu Myanmar liegt, gibt es Wege, die in das Nachbarland führen. Uns haben vorher einige Leute auf Instagram geschrieben, dass man dort ein paar Schritte rüberlaufen kann, sodass man sich laut Google Maps in Myanmar befindet. Wir wollen das niemandem weiterempfehlen – das muss jeder für sich selbst wissen, ob er sich die Grenze mal anschauen will. Danach ging es einen Teil des steilen Wegs wieder zurück bis zur Hauptstraße Richtung Pai, die ab Mae Hong Son von der 108 zur 1095 wird. Auf dem Weg haben wir ein richtig schönes Restaurant an der Straße gefunden. Das Essen war sehr günstig und lecker und der Blick mal wieder fantastisch! 

Mittagessen mit Ausblick
Der Pang Mapha Viewpoint

Grundsätzlich war die Fahrt auf der 1095 schön, aber es war schon spürbar mehr Verkehr als auf den Abschnitten vorher. Wir haben noch einen kurzen Kaffeestopp beim Pang Mapha Viewpoint gemacht, bevor wir in unserem Ziel, dem kleinen Örtchen Mae Lang, angekommen sind. Von Ban Rak Thai bis dorthin waren es 75 Kilometer Fahrt und der kleine Ort liegt circa eine Stunde vor Pai. Wir haben dort im Jungle Guesthouse* übernachtet, was auf jeden Fall die schönste Unterkunft auf dem gesamten Loop war! Ein Bungalow hat 22 Euro gekostet, die Zimmer waren super modern eingerichtet und die Gastgeberin Daa die ist freundlichste Frau überhaupt. Wir haben dort zu Abend gegessen und am nächsten Morgen gefrühstückt, was beides sehr lecker war!

Tag 5: Mae Lang - Nam Lod Cave - Pai (60 km)

Ein Vorteil der Unterkunft ist, dass sie nur rund zehn Kilometer von der Nam Lod Cave, einem weiteren Highlight des Loops, entfernt liegt. Die Nam Lod Cave ist eine riesige Tropfsteinhöhle, die sich in drei Höhlen aufteilt. Man kann dort nicht alleine durchlaufen, sondern muss ich am Eingang einen Guide nehmen und je nachdem, ob man eine, zwei oder alle drei Höhlen sehen will, variiert der Preis. Wir haben die kürzeste Tour mit nur einer Höhle gemacht, die circa 30 Minuten gedauert hat, und dafür 300 Baht, also knapp 8 Euro bezahlt. Die Kosten kann man sich in einer Gruppe mit bis zu drei Personen teilen. Der Guide zündet am Anfang eine Öllampe an, was uns ein paar Harry Potter Vibes gegeben hat. Dann geht es in die wirklich dunkle und riesige Höhle. Wir haben inzwischen schon einige Caves gesehen, fanden diese aber sehr beeindruckend. Die Höhle ist teilweise bis zu 20 Meter hoch und man kann ganz viele Stalagmiten und Stalaktiten bewundern, die teilweise sehr ausgefallene Figuren gebildet haben. Wenn du den Loop fährst, lohnt sich ein Stopp dort auf jeden Fall!

Die Nam Lod Cave
Straßenzug in Pai
Am Big Buddha Pai zum Sunset

Von der Nam Lod Cave sind es nur noch circa 50 Kilometer bis nach Pai. Pai ist auf jeden Fall sehr anders, als alle anderen Orte auf dem Loop. Pai ist bei Langzeitreisenden sehr beliebt und hat eher einen alternativen Charakter – manche bezeichnen es auch als Hippiedorf. Dazu kommen viele Touristen aus Chiang Mai und ich glaube wir haben in Pai in den ersten fünf Minuten mehr Touristen gesehen als in den fünf Tagen davor zusammen. Aber nichts desto trotz ist Pai ziemlich cool und hat vor allem eine wunderschöne Umgebung. Zum Sonnenuntergang lohnt sich ein Ausflug zum Pai Big Buddha, einer großen weißen Buddhastatue, die auf einem kleinen Hügel liegt und einen tollen Ausblick auf das Tal bietet.

Sonnenuntergang mit Blick aufs Tal
Nightmarkt in Pai auf der Walking Street

Jeden Abend findet in Pai auf der Walking Street ab 18 Uhr ein riesiger Nachtmarkt statt. Von Frühlingsrollen und Pad Thai über Roti und Mango Sticky Reis bis hin zu Gyozas und Falafelsandwiches findest du eine wirklich große Auswahl an gutem und günstigem Essen. Ansonsten können wir zum Essen das Ci Xin Jai – ein komplett veganes chinesisches Restaurant mit leckerem und günstigem Buffet – und das Free Bird Café, in dem Flüchtlinge aus Myanmar angestellt werden, empfehlen. Generell gibt es in Pai super viele gute, auch vegetarische Restaurants. Untergekommen sind wir im Payi Resort*, was mit 25 Euro pro Nacht die teuerste Unterkunft auf dem Loop war. Aber wir hatten auch ein schönes gemütliches Zimmer mit Balkon und Aussicht auf den Pai Big Buddha. In Pai sind wir zwei Nächte geblieben – wenn du weniger Zeit hast, kannst du natürlich auch nur eine Nacht einplanen und schon am nächsten Tag wieder zurück nach Chiang Mai fahren.

Tag 6: Pai - Chiang Mai (120 km)

Bevor es am nächsten Tag nach Chiang Mai zurück ging, haben wir im Om Garden Café in Pai gefrühstückt und dann als erstes einen Stopp beim Pai Canyon, der circa 15 Minuten von der Stadt entfernt liegt, eingelegt. Der Eintritt ist kostenlos und die Landschaft dort wirklich beeindruckend. Man kann ein bisschen auf dem Canyon herum klettern und von dort wieder einen tollen Blick über die Umgebung genießen. Danach stand mit 120 Kilometern wieder eine recht lange und vor allem sehr kurvenreiche Strecke bis nach Chiang Mai vor uns. Fahr dort auf jeden Fall vorsichtig, denn auf dem Abschnitt ist vergleichsweise viel Verkehr und einige Minivans sind da echt zügig unterwegs.

Kurzer Stopp beim Pai Canyon
Rückweg nach Chiang Mai

Das waren unsere sieben Tage auf dem Mae Hong Son Loop im Detail – sechs Tage auf dem Motorrad und ein Tag zwischendrin zusätzlich in Pai. Wie bereits erwähnt, kannst du den Loop auch in weniger Tagen fahren, wenn du zum Beispiel die zusätzliche Übernachtung in Pai weglässt oder längere Etappen fährst. Aber wir fanden es sehr angenehm, pro Tag keine allzu langen Strecken zurücklegen zu müssen. Die Straßenverhältnisse waren übrigens überall sehr gut, die Straßen waren immer geteert und es gab selten Schlaglöcher – es macht also echt Spaß, dort zu fahren.

Mae Hong Son Loop - Unterkünfte

Das Jungle Guesthouse
Typisches Doppelzimmer auf dem Loop
Unterkunft in Pai mit Balkon

Wir hatten auf dem Loop fünf verschiedene Unterkünfte und so viel können wir gleich zu Beginn sagen: Wir waren von der Qualität der Unterkünfte sehr positiv überrascht. Alle hatten einen wirklich guten Standard, selbst in den kleineren, wirklich untouristischen Orten hatten wir gute, große und saubere Zimmer mit warmer Dusche und – da wo es nötig war – auch Klimaanlage. Auch das Wlan hat in allen Unterkünften sehr gut funktioniert. By the way: Wir hatten mit unserer lokalen Sim Karte von True Move auch auf der Strecke meistens Empfang. Trotzdem würden wir dir auf jeden Fall empfehlen, vorab Offline Karten bei Google Maps herunterzuladen, sodass du dich auch ohne Empfang und Internet navigieren kannst. Gezahlt haben wir im Schnitt circa 20 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer und wir haben alle Unterkünfte vorab bei booking.com* gebucht. Vorab zu buchen ist aber nicht wirklich notwendig. Du kannst auch vor Ort spontan schauen und kommst damit bestimmt noch günstiger weg. Wir können alle Unterkünfte weiterempfehlen, aber ganz besonders angetan hat es uns das Jungle Guesthouse in Mae Lang*. Dort kommst du in kleinen Holzbungalows unter, die innen super modern und gemütlich gestaltet sind. Außerdem kannst du vor Ort zu Abendessen und frühstücken und die Besitzerin Daa ist eine super liebe Frau und tolle Köchin. Wir haben uns dort unfassbar wohlgefühlt und können dir die Unterkunft nur ans Herz legen! In der folgenden Tabelle haben wir alle Unterkünfte auf dem Loop aufgelistet und verlinkt:

StadtHostel€ pro Nacht
Chiang MaiHoh Guesthouse*21 €
Mae ChaemKudao Rent Room*16 €
Khun YuamYoont Hotel*20 €
Mae Hong SonBoondee House*18 €
Mae LangJungle Guest House*22 €
PaiPayi Resort*26 €

Mae Hong SOn Loop - Verpflegung

Das Mae Cham Gate Restaurant
Leckeres Thaifood in Mae Hong Son
Ein Must Try: Khao Soi

Dass das Essen in Thailand ein Highlight ist, ist kein Geheimnis – und da macht auch der Mae Hong Son Loop keine Ausnahme. Insbesondere in den größeren Orten wie Pai oder Mae Hong Son gibt es eine Vielzahl an guten Restaurants mit typischen Thaigerichten wie Pad Thai, Currys oder Khao Soi, eine nordthailändische Nudelsuppe. Ansonsten gibt es natürlich viele Nachtmärkte mit Streetfood, wo man sich durchprobieren kann. Manchmal konnten wir auch direkt in der Unterkunft essen (zum Beispiel im Jungle Guesthouse in Mae Lang) und in ganz abgelegenen Regionen hatten wir ein bis zwei Mal Schwierigkeiten, was Vegetarisches zu finden, aber eine Portion gebratenen Reis gibt es dann doch immer. Auf der anderen Seite haben wir einige sehr schöne Cafés und Restaurants mit westlichen Angeboten, insbesondere zum Frühstück, gefunden. Alle Restaurants und Cafés haben wir im jeweiligen Abschnitt in der Day-bay-Day Itinerary verlinkt. Ansonsten ist die ganze Region bekannt für Erdbeeren, denn die werden im Norden Thailands angebaut und natürlich auch verkauft und schmecken sehr gut! Auf der Strecke gibt es hin und wieder Restaurants an den Straßen und viele Coffeeshops, die guten Kaffe, aber oft kein Essen anbieten. Es lohnt sich aber, da mal zu halten, weil diese oft einen super schönen Ausblick auf die Umgebung bieten. Wenn du dir für unterwegs was einpacken möchtest, kannst du dir beispielsweise Snacks bei 7 Eleven kaufen, was man in jedem größeren Ort findet.

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Mae Hong Son Loop - Fazit

Der Mae Hong Son Loop war unsere vierte mehrtägige Motorradstrecke in Südostasien und gehört definitiv zu den schönsten! Für uns unangefochten bleibt der Thakhek Loop in Laos, aber danach ordnen wir den MHSL ein, noch vor dem Ha Giang Loop in Vietnam und dem Pakse Loop in Laos. Übrigens ist der Loop auch absolut Low Budget Backpacker freundlich: Wir haben für alles (Roller, Benzin, Essen, Trinken, Unterkünfte und Eintritte) pro Tag circa 27 Euro pro Person ausgegeben.

Wir können den Loop jedem, der Lust hat, abseits der üblichen Routen unterwegs zu sein, nur ans Herz legen. Durch die kleinen Dörfer zu fahren und das von nahem zu erleben, was man sonst nur aus dem Busfenster sieht, ist eine ganz andere Erfahrung. Beim MHSL lernt man nochmal eine ganz andere Seite des Landes kennen – und muss gleichzeitig auf keinen Komfort verzichten, weil die Infrastruktur gut ist, es überall Internet gibt und die Unterkünfte einen sehr hohen Standard haben.