Panama City & Bocas

Panama

oh, wie schön ist Panama

Im Rahmen unserer Weltreise sind wir eine Woche durch Panama gereist und das Land, das in erster Linie durch den Panamakanal und weniger als Reisedestination bekannt ist, hat uns überraschend gut gefallen. Aber bevor wir zu unseren Highlights in Panama City und den traumhaften Karibikinseln Bocas del Toro kommen, wollen wir dir erstmal ein paar allgemeine Infos geben.

Panama grenzt im Norden an Costa Rica und im Süden an Kolumbien. Hauptstadt ist Panama City, was auch die größte Stadt des Landes ist – und die modernste Großstadt Mittelamerikas. 4,3 Millionen Menschen leben in Panama, das von der Fläche her fast doppelt so groß ist wie die Schweiz. Gezahlt wird in US-Dollar und das Preisniveau ist etwas geringer als in Costa Rica, aber höher als in anderen Staaten Mittelamerikas. Panama hat ganzjährig ein tropisches Klima mit hohen Temperaturen. Und noch ein Fun Fact: In Panama liegt der einzige Ort der Welt, von dem aus man die Sonne im Atlantik auf- und im Pazifik untergehen sehen kann.

Short FAQ

Als beste Reisezeit für Panama gilt die Trockenzeit von Dezember bis April. Doch auch in dieser Zeit kann es zu Regenschauern kommen. Von Mai bis November ist Regenzeit. Im Normalfall regnet es nicht den ganzen Tag, sondern vor allem ab nachmittags/abends. Warme Temperaturen herrschen das ganze Jahr über.

Je nachdem, was und wie viele Orte du in Panama sehen willst, solltest du zwischen einer und drei Wochen einplanen. Wenn du durch Mittelamerika reist, kannst du Panama in einer Woche mitnehmen, wenn du extra für einen Urlaub hinfliegst, sollten es schon zwei bis drei Wochen sein. Wir waren nur eine Woche vor Ort und konnten in dieser Zeit Bocas del Toro und Panama City erkunden. Wenn du beispielsweise auch die San Blas Islands besuchen willst, solltest du entsprechend mehr Zeit mitbringen.

Ein Mietwagen ist für eine Panama Rundreise kein Muss. Du kannst das Land relativ easy – und vor allem günstig – mit den öffentlichen Bussen bereisen. Für kürzere Strecken bieten sich Taxis oder Uber an. Du solltest nur gegebenenfalls etwas mehr Zeit einplanen. Falls du die nicht hast: Von Panama City aus gibt es auch Flüge auf die Inselgruppe Bocas del Toro. Mit einem Mietwagen bist du natürlich noch flexibler und vermutlich etwas schneller unterwegs.

Spanisch ist in Panama, wie in allen Ländern Mittelamerikas (ausgenommen Belize) die Landessprache. Englisch ist in Panama nicht sehr weit verbreitet, sodass zumindest ein paar Brocken Spanisch auf jeden Fall hilfreich sind. Aber falls du kein Spanisch sprichst, sollte das auch kein Grund sein, das Land nicht zu bereisen: Im Notfall kann man sich immer mit Händen und Füßen verständigen.

Panama ist etwas günstiger als Costa Rica, aber teurer als andere Länder in Mittelamerika wie Guatemala und Nicaragua. Wir haben am Tag im Schnitt 39 Euro pro Person ausgegeben. Vor allem in der Hauptstadt Panama City sind die Preise echt hoch, nicht nur in Bezug auf Unterkünfte, sondern auch was Essen und Trinken angeht. Und auch eine Reise auf die San Blas Islands ist recht teuer. Aber natürlich kommt es wie immer auf deinen individuellen Reisestil an.

Panama gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland in Mittelamerika. Wir haben uns bei unserem Aufenthalt nie unwohl gefühlt. Wie immer gilt: Halte dich an basic Verhaltensregeln wie zum Beispiel nicht unnötig viel Bargeld mitnehmen und keine Wertsachen im Auto liegen lassen. In der Hauptstadt Panama City gibt es ein paar Viertel, die man meiden sollte, was auch generell für die zweitgrößte Stadt des Landes, Colón, gilt. Das Grenzgebiet zwischen Panama und Kolumbien, die Darién Gap, ist eine No-Go-Area. In diesem Regenwaldgebiet ist die Panamericana, die sich ansonsten lückenlos von Alaska bis Feuerland zieht, unterbrochen. Drogenschmuggler und bewaffnete Paramilitärs beherrschen das Gebiet.

Eigentlich für jedermann, aber natürlich eher für Backpacker und Reisende, die individuell unterwegs sind und etwas Abenteuer suchen. Es gibt mit Sicherheit auch einige Pauschaltouristen aus den USA – aber aus Deutschland ist die Anreise viel zu weit, als dass sich Panama für einen Urlaub dieser Art lohnt. Wobei die Kombination aus Panama City und San Blas grundsätzlich dafür geeignet wäre. Sonst ist das Land bei Tauchern und Surfern beliebt, aber dazu später mehr in den Highlights.

Panama City

Natürlich ist Panama City vor allem für den Panamakanal bekannt, die 77 Kilometer lange Wasserstraße, die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Aber Panama City ist auch die modernste Großstadt Mittelamerikas und war für uns, nach über drei Monaten reisen ohne eine Metropole gesehen zu haben, echt ein Schock –  aber im positiven Sinne! Die Skyline ist unglaublich beeindruckend und man hat von der langen Küstenstraße, die die Altstadt mit der Neustadt verbindet, einen tollen Blick darauf!

Generell ist Panama City super modern, die Menschen fahren mit E-Scootern durch die Stadt, es gibt öffentliches Wlan, moderne Gastronomie und ein Metrosystem. Allgemein ist der amerikanische Einfluss sehr spürbar – leider auch, was die Preise angeht!

Highlights & To do's

Ein Highlight ist natürlich der Panamakanal. Die beste Aussicht auf den Kanal bietet die Miraflores-Schleuse, die eine halbe Stunde außerhalb von Panama City liegt. In der Stadt selbst ist die Altstadt, Casco Viejo, ein Must-See: In dem als Unesco Weltkulturerbe ausgezeichneten Viertel treffen tolle Bauten aus der Kolonialzeit, von denen die meisten hübsch restauriert wurden, auf moderne Cafés, Restaurants und Boutiquen. Eine charmante Mischung, die uns sehr gut gefallen hat. 

Von der Altstadt solltest du die Uferpromenade Cinta Costera hochlaufen: Der Fußweg verläuft direkt am Meer, daneben folgt Grünfläche und dann eine mehrspurige Straße. Der Weg bietet einen tollen Blick auf die Skyline und von den Brücken, die die Autostraße überqueren, bekommt man ein tolles Fotomotiv! Und die Skyline hat es wirklich in sich: Allein 22 Wolkenkratzer mit über 200 Metern Höhe finden sich dort. Wir konnten uns an dem Anblick gar nicht satt sehen!

Panamericana mitten durch Panama City
Catedral Basílica in der Altstadt
Blick auf die Skyline

Weitere Highlights sind der Metropolitan Natural Park oder das Reserva Cerro Ancón: Zwei grüne Naturschutzgebiete mitten in der Stadt und einer tollen Aussicht auf die Skyline. Wenn du mehr Zeit hast, lohnt sich auch ein Besuch von Panama Viejo, eine Ruinenstadt, in der sich Originalbauten der ersten spanischen Stadtgründung finden. Das Ganze liegt östlich des heutigen Panama-Stadt und kostet zehn Dollar Eintritt. Und wenn dir der Sinn nach Shopping steht, wirst du in Panama City natürlich auch fündig, zum Beispiel in der Albrook Mall, eine der größten Malls weltweit. Sie dient übrigens auch als Verkehrshub in der Stadt, von dem aus die Metro und zahlreiche Kurz- und Langstreckenbusse verkehren.

Bocas del Toro

Bocas del Toro ist eine Inselgruppe in der Karibik im Westen Panamas, die wegen ihrer traumhaften Strände zu den beliebtesten Touristenorten des Landes zählen. Man kann die Inseln mit dem Flugzeug oder per Boot von Almirante aus erreichen. Dorthin kommst du gut mit dem Bus von Panama City oder David aus, aber auch vom nördlichen Nachbar Costa Rica über die Grenzstadt Sixaola ist die Anreise easy. Die Überfahrt von Almirante auf die Hauptinsel Isla Colón dauert 30 Minuten und kostet mit Returnticket 10 Dollar. Die Anfahrt macht echt Spaß und wir haben dabei sogar Delfine gesehen! Auf der Isla Colón, der touristisch am besten erschlossenen Insel, befindet sich auch die Hauptstadt des Inselarchipels, Bocas Town. Hier findest du viele Hostels, Restaurants, Clubs und Touranbieter. Wer Party machen will, ist hier genau richtig!

Neben der Isla Colón gibt es noch viele weitere Inseln, die jede ihren ganz eigenen Charakter hat. Inselhopping bietet sich hier auf jeden Fall an. Neben der Hauptinsel Isla Colón sind die anderen bekannten Inseln die Isla Bastimentos (dazu weiter unten mehr), die Isla Caranero, die Isla Solarte und die Cayo Zapatilla. Die Isla Caranaero liegt direkt neben der Isla Colón und bietet sich deshalb auch für einen Halbtagesausflug an. Die Insel ist recht klein, lässt sich prima in rund zwei Stunden zu Fuß umrunden und bietet schöne Strände und Entspannung. Wenn du Lust auf Regenwald und Aktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen und Kayak fahren hast, bist du auf der Isla Solarte richtig. Und das absolute Highlight, was wir aufgrund des hohen Preises (40 Dollar pP) leider nicht gemacht haben, soll die Cayo Zapatilla sein. Das ist eine winzige unbewohnte Insel im Osten des Archipels, die man im Rahmen einer Tour, bei der noch andere Stopps angefahren werden, besichtigen kann. Dort erwarten dich einsame Traumstrände!

Isla Bastimentos

Für uns ging es gleich nach Ankunft auf der Isla Colón mit einem Taxiboot weiter auf die Isla Bastimentos. Die Überfahrt dauert gerade mal zehn Minuten, hat uns aber 5 Dollar gekostet. Die Isla Bastimentos ist die größte Insel auf den Bocas del Toro, aber touristisch weitaus weniger erschlossen als die Isla Colón. Besonders der nordwestliche Zipfel der Insel, Old Bank, ist kulturell interessant: Dort leben, neben den Nachfahrern der Spanier, vor allem die afro-karibische Community der Guari

Auf den Straßen hört man einen Mix aus Spanisch, Guary Guary und Englisch. Dazu kommt, dass die Tiendas (kleine Supermärkte) in chinesischer Hand sind. Auf jeden Fall ein interessanter kultureller Mix! Generell liegt die Insel super remote, es gibt keine richtigen Straßen und schon gar keine Autos. Die einzige Fortbewegungsmöglichkeit sind Boote. Der Vibe ist super entspannt und man taucht hier wirklich ins Local life ein! Leider ist der Müll ein Problem, da es kein Entsorgungssystem gibt.

Der wunderschöne Wizard Beach
Blick vom Boot auf Bastimentos
Absoluter Traumstrand und kaum was los

Unser Highlight auf der Isla Bastimentos war auf jeden Fall der Wizard Beach. Dieser kann nur von dem kleinen Ort Old Banks aus zu Fuß erreicht werden. Ein kleiner Weg führt rund 20 bis 30 Minuten durch den Dschungel, bis sich vor einem dieser wunderschöne Strand auftut: Hier erwarten dich heller, sehr feinkörniger Sand und türkisblaues Meer – allerdings mit hohen Wellen und starken Strömungen, weshalb man beim Schwimmen aufpassen sollte. Der Strand, der direkt an den Dschungel grenzt, sieht einfach traumhaft aus! Und das Beste ist natürlich die Lage: Weil er so remote liegt, ist auch so gut wie nicht los. Natürlich gibt es hier auch keine Restaurants oder Ähnliches, weshalb du genug Wasser und gegebenenfalls Snacks einpacken solltest. Für uns war es einer der schönsten Strände, die wir bisher auf unserer Reise gesehen haben und wir haben hier gleich zwei Tage hintereinander verbracht. Fazit: Der Wizard Beach ist ein absolutes Must-do, wenn du auf den Bocas del Toro bist! Restauranttipp: Mach auf jeden Fall einen Abstecher ins Restaurante Guari Guari by nayda – dort hatten wir den besten Veggieburger auf unserer gesamten Weltreise.
Anmerkung: Wir haben im Nachhinein gelesen, dass es in der Vergangenheit zu Diebstählen am Wizard Beach gekommen ist. Es wird auch auf einem Wegweiser darauf hingewiesen, keine Wertsachen mitzunehmen. Wir persönlich waren 2x dort und haben nichts derartiges mitbekommen. Aber achtet auf jeden Fall auf eure Sachen und erkundigt euch in eurem Hostel vorab nochmal nach der aktuellen Sicherheitslage!

Der Blog als Vlog

Alles Infos und Highlights aus diesem Blogbeitrag findest du auch auf YouTube in unserem Vlog!

weitere Highlights

Weil wir nur knapp eine Woche in Panama waren, mussten wir unser Programm etwas kürzer fassen und haben nur die Bocas del Toro und Panama City gesehen. Aber natürlich gibt es darüber hinaus noch mehr Highlights, denn Panama ist wirklich vielseitig und hat Einiges zu bieten. Wir wollen dir die anderen sehenswerten Spots natürlich nicht vorenthalten:

Boquete liegt in den etwas höhergelegenen Bergregionen von Panama. Das Klima ist hier etwas kühler und die Landschaft super grün mit vielen Wäldern und Flüssen. Am ehesten lässt sich der Charakter mit Santa Elena oder Monteverde in Costa Rica vergleichen: Viele Outdooraktivitäten, Hängebrücken, Wanderungen und Nebelwälder. Und dort wird ebenfalls Kaffee angebaut! Außerdem liegt der Vulkan Baru in der Nähe, der mit 3500 Metern der höchste Berg des Landes ist und bei klaren Tagen vom Gipfel gleichzeitig einen Ausblick auf die Karibik- und Pazifikküste liefert.

Santa Catalina an der Pazifikküste ist in erster Linie als Surfspot bekannt – allerdings hat die Region deutlich mehr zu bieten als “nur” die perfekten Wellen. Die Strände La Coquita oder Punta Roca stehen den Stränden an der Pazifikküste von Costa Rica in nichts nach und die kleine Insel Isla Catalina lädt zum Sonnenbaden und Schnorcheln ein.

Aber das wohl größte Highlight ist der Coiba National Park im Golf von Chiriquí, der aus einer großen und mehreren kleinen Inseln besteht. Quasi das Gegenstück zu den San Blas Inseln auf der Pazifikseite mit dem typischen Panorama aus Palmen, Sandstrand und blauem Meer. Nur, dass der Coiba National Park darüber hinaus über ein unfassbares Artenreichtum unter Wasser verfügt: Walhaie, Buckelwale, Delphine, Meeresschildkröten oder Stachelrochen, um nur die bekanntesten Vertreter zu nennen. Der Nationalpark gilt sogar als der beste Tauchspot an der kompletten Pazifikküste.

Der Panamakanal ist die bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes und gilt als einer der bedeutendsten Bauwerke der Welt. Er ist eine künstliche, 82 Kilometer lange Wasserstraße, die durch Panama verläuft und den Atlantik mit dem Pazifik für die Schifffahrt verbindet. Den Kanal kann man entweder vom Miraflores Visitor Center aus sehen, das etwa 25 Minuten außerhalb von Panama City liegt. Oder man macht eine Schifffahrt über den Panamakanal, bei der man mehrere Schleusensysteme durchquert.

Wenn die Inseln von Bocas del Toro schon ein Karibiktraum sind, dann sind die San Blas Inseln der karibische Himmel auf Erden. Die insgesamt 365 Inseln, von denen 57 bewohnt sind, liegen nordöstlich von Panama City im karibischen Meer und bestechen durch palmengesäumte Sandstrände, blaues Wasser und intakte und artenreiche Korallenriffe, die sich ideal zum Schnorcheln eignen.

Das besondere an dem Archipel ist, dass es ausschließlich von der indigenen Volksgruppe der Kuna bewohnt und auch verwaltet wird. Man kann direkt in Panama City verschiedene Touren buchen oder erst auf dem Landweg bis nach Portobelo fahren, wo die Boote ab- und anlegen, um dort vielleicht ein günstigeres Angebot zu finden.

Die wohl bekannteste Tour ist der mehrtägige Segeltörn von Panama über die San Blas Inseln nach Cartagena in Kolumbien (oder umgekehrt). Hierbei legt man mehrere Stops auf den kleinsten und schönsten Inseln des Archipels ein und verbindet das ganze noch mit der Überfahrt nach Kolumbien, die auf dem Landweg nämlich nicht möglich ist. Wir haben lange überlegt, diese Tour zu machen, denn erstens wollen wir Flugreisen so gut es geht vermeiden und zweitens haben wir von vielen Leuten gehört, dass es einfach nur traumhaft schön sein soll!

Aber es hat eben auch seinen Preis, den wir als Low-Budget-Backpacker leider nicht stämmen konnten, denn für die vier- bis fünftägige Tour werden zwischen 500 – 700 € fällig. Natürlich kostet eine kürzere Tour im Rahmen eines Urlaubs innerhalb von Panama deutlich weniger, ist aber grundsätzlich alles andere als ein Schnäppchen.

Panama Route

Anhand der oben genannten Highlights würden wir für Panama die folgende Route vorschlagen. Hierbei handelt es sich um die etwas preiswertere Alternative ohne die San Blas Inselns – wer möchte kann das gerne mit den Bocas tauschen oder beides machen! Aber mit dieser Route habt ihr alle Highlights abgedeckt: Big City Life in Panama City, Pazifikküste, grüne Natur und zum Abschluss chillen und oder Party auf den Bocas in der Karibik.

Wir gehen mal davon aus, dass du für einen Urlaub in Panama City landest und wieder abfliegst. Die Strecken über Land kannst du alle mit den öffentlichen Bussen oder Shuttlen zurück legen und nach Coiba Island und zu den Bocas gehts mit dem Boot. Für den Rückweg würden wir empfehlen von der Isla Colon (Bocas) zurück nach Panama City zu fliegen – damit sparst du dir zwei Tage Rückreise. Insgesamt sollte man für diese Route mindestens zwei Wochen vor Ort einplanen. Besser sogar drei, damit es etwas entspannter wird. Beispielhaft könnte das so aussehen:

  • Tag 1: Ankunft Panama City
  • Tag 2-3: Panama City
  • Tag 4: Anreise Santa Catalina
  • Tag 5: Santa Catalina
  • Tag 6: Coiba Island
  • Tag 7: Anreise Boquete
  • Tag 8-9: Boquete
  • Tag 10: Anreise Bocas
  • Tag 11-12: Bocas
  • Tag 13: Rückreise Panama City
  • Tag 14: Rückflug

Das ganze ist schon in 14 Tagen vor Ort machbar, aber drei Wochen wären deutlich besser, um sich etwas Flexibilität zu wahren. Vielleicht bleibt man irgendwo auf den Bocas hängen oder der Transport funktioniert mal nicht so wie geplant – daher tun ein paar Tage Puffer schon ganz gut. Falls du surfst oder tauchst solltest du auf jeden Fall mehr Zeit einplanen, sonst musst du zu viele Abstriche machen. Diese Itinerary soll dir natürlich nur eine Idee geben, wie das Grundgerüst deiner Rundreise aussehen könnte! Es gibt in Panama natürlich noch viel mehr zu sehen!

Unterkünfte

Auf der Insel Bastimentos finden sich nicht viele, aber ein paar Unterkünfte für Touristen. Die meisten sammeln sich rund um den Red Frog Beach oder am Nordwestzipfel der Insel in Old Banks. Wir haben uns für Zweiteres entschieden und würden das auch weiterempfehlen, weil der kulturelle Mix dort sehr spannend ist. Außerdem kannst du von dort aus zum Wizard Beach laufen, der im Prinzip der gleiche Strand wie der berühmtere Red Frog Beach ist – aber deutlich leerer! Wir haben im Bastimentos Hill übernachtet, einer basic Unterkunft, die einen großzügigen Außenbereich hat mit vielen Hängematten zum Chillen. Außerdem gibt es eine Gemeinschaftsküche.

Die Unterkünfte in Panama City sind recht teuer – wie leider alles in der Metropole. Wir haben im Hotel Pension Corona übernachtet, was in einem weniger schönen Viertel liegt. In die Altstadt oder zu anderen Sehenswürdigkeiten nimmt man von dort aus am besten ein Uber. Die Unterkunft war simpel, aber sauber. Was aber etwas seltsam ist: Es gibt Klimaanlagen in den Zimmer, die allerdings nur auf 16 Grad eingestellt sind und ausschließlich von der Rezeption aus ein- und ausgeschaltet werden können – wofür man jedes Mal anrufen muss.  

StadtHostel€ pro Nacht
Panama CityHotel Pension Corona23 € (Doppelzimmer)
Isla BastimentosBastimentos Hill Guesthouse28 € (Doppelzimmer)
Isla ColonHostal Hansi30 € (Doppelzimmer)

Panama Backpacking - fazit

Ursprünglich wollten wir länger in Panama bleiben, hatten unseren Aufenthalt allerdings zu Gunsten von Costa Rica, wo uns zwei Freunde aus Deutschland besucht haben, verkürzen müssen. Aber das, was wir gesehen haben, hat uns extrem gut gefallen! Im Nachhinein hätten wir gerne ein bis zwei Tage mehr gehabt, um zumindest mal einen Ausflug zum Panamakanal zu machen oder eine weitere Insel auf den Bocas zu erkunden. Santa Catalina und Coiba Island stehen immer noch auf der Bucket-List!

Panama ist sehr divers mit der Karibik- und Pazifikküste, dem grünen Hochland und der modernen Metropole Panama City. Diesen kompletten Mix bieten nicht viele Regionen auf der Welt und wir lieben Länder, die auf vergleichsweise kleiner Fläche wirklich vielseitig sind! Einzige Downsite sind die Kosten, denn Panama ist keine Low-Budget-Destination! Aber wer mit einem Urlaub in Mittelamerika liebäugelt und schon nach Costa Rica blickt, sollte auch mal etwas weiter östlich schauen!