Panama

Highlights • Route • Kosten

oh, wie schön ist Panama

Im Rahmen unserer Weltreise sind wir eine Woche durch Panama gereist und das Land, das in erster Linie durch den Panamakanal und weniger als Reisedestination bekannt ist, hat uns überraschend gut gefallen. Auf der einen Seite lockt Panama mit traumhaft schönen Karibikinseln, wo du noch menschenleere Strände findest. Auf der anderen Seite hat der Staat mit Panama City die modernste Metropole Mittelamerikas inklusive beeindruckender Skyline zu bieten. In diesem Länderguide zeigen wir dir alle Highlights, eine beispielhafte Route und all unsere Kosten.

Panama - Wichtige Infos

Als beste Reisezeit für Panama gilt die Trockenzeit von Dezember bis April. Doch auch in dieser Zeit kann es zu Regenschauern kommen. Von Mai bis November ist Regenzeit. Im Normalfall regnet es nicht den ganzen Tag, sondern vor allem ab nachmittags/abends. Warme Temperaturen herrschen das ganze Jahr über.

Als deutscher Staatsbürger brauchst du für die Einreise nach Panama für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum. Allerdings wird bei der Einreise offiziell ein Rückflug- bzw. Weiterreiseticket verlangt. Wenn du kein Ausreiseticket hast, können wir dir den Service von onwardticket.com* empfehlen. Dort kannst du für 16 USD ein Ticket kaufen, das automatisch nach 48 Stunden wieder verfällt.

Je nachdem, was und wie viele Orte du in Panama sehen willst, solltest du zwischen einer und drei Wochen einplanen. Wenn du durch Mittelamerika reist, kannst du Panama in einer Woche mitnehmen, wenn du extra für einen Urlaub hinfliegst, sollten es schon zwei bis drei Wochen sein. Wir waren nur eine Woche vor Ort und konnten in dieser Zeit Bocas del Toro und Panama City erkunden. Wenn du beispielsweise auch die San Blas Islands besuchen willst, solltest du entsprechend mehr Zeit mitbringen.

In Panama zahlst du mit US-Dollar. Zum Geld abheben empfiehlt sich eine gute Reisekreditkarte, wie die kostenlose Visa Debitkarte von der DKB*, mit der du weltweit kostenlos Geld abheben kannst. Unabhängig davon fällt in Panama eine Geldautomatengebühr an. Wir haben für eine Abhebung 5,25 Dollar gezahlt.

Panama ist etwas günstiger als Costa Rica, aber teurer als andere Länder in Mittelamerika wie Guatemala und Nicaragua. Im Detail kommen wir dazu im Abschnitt Kosten weiter unten im Länderguide.

Spanisch ist in Panama, wie in allen Ländern Mittelamerikas (ausgenommen Belize) die Landessprache. Englisch ist in Panama nicht sehr weit verbreitet, sodass zumindest ein paar Brocken Spanisch auf jeden Fall hilfreich sind. Aber falls du kein Spanisch sprichst, sollte das auch kein Grund sein, das Land nicht zu bereisen: Im Notfall kann man sich immer mit Händen und Füßen verständigen.

Panama gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland in Mittelamerika. Wir haben uns bei unserem Aufenthalt nie unwohl gefühlt. Wie immer gilt: Halte dich an basic Verhaltensregeln wie zum Beispiel nicht unnötig viel Bargeld mitnehmen und keine Wertsachen im Auto liegen lassen. In der Hauptstadt Panama City gibt es ein paar Viertel, die man meiden sollte, was auch generell für die zweitgrößte Stadt des Landes, Colón, gilt. Das Grenzgebiet zwischen Panama und Kolumbien, die Darién Gap, ist eine No-Go-Area. In diesem Regenwaldgebiet ist die Panamericana, die sich ansonsten lückenlos von Alaska bis Feuerland zieht, unterbrochen. Drogenschmuggler und bewaffnete Paramilitärs beherrschen das Gebiet.

Der Blog als Vlog

Alles Infos und Highlights aus diesem Blogbeitrag findest du auch auf YouTube in unserem Vlog!

Panama City

Natürlich ist Panama City, Hauptstadt und Regierungssitz Panamas, vor allem für den Panamakanal bekannt, die 82 Kilometer lange Wasserstraße, die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Aber Panama City ist auch die modernste Großstadt Mittelamerikas und war für uns, nach über drei Monaten reisen ohne eine Metropole gesehen zu haben, echt ein Schock –  aber im positiven Sinne! Die Skyline ist unglaublich beeindruckend und man hat von der langen Küstenstraße, die die Altstadt mit der Neustadt verbindet, einen tollen Blick darauf! Generell ist Panama City super modern, die Menschen fahren mit E-Scootern durch die Stadt, es gibt öffentliches Wlan, moderne Gastronomie und ein Metrosystem. Allgemein ist der amerikanische Einfluss sehr spürbar – leider allerdings auch, was die Preise angeht!

Highlights & To do's

Ein Highlight ist natürlich der Panamakanal. Die beste Aussicht auf den Kanal bietet die Miraflores-Schleuse, die eine halbe Stunde außerhalb von Panama City liegt. In der Stadt selbst ist die Altstadt, Casco Viejo, ein Must-See: In dem als Unesco Weltkulturerbe ausgezeichneten Viertel treffen tolle Bauten aus der Kolonialzeit, von denen die meisten hübsch restauriert wurden, auf moderne Cafés, Restaurants und Boutiquen. Eine charmante Mischung, die uns sehr gut gefallen hat. 

Von der Altstadt aus solltest du die Uferpromenade Cinta Costera hochlaufen: Der Fußweg verläuft direkt am Meer, daneben folgt Grünfläche und dann eine mehrspurige Straße. Der Weg bietet einen tollen Blick auf die Skyline und von den Brücken, die die Autostraße überqueren, bekommt man ein tolles Fotomotiv! Und die Skyline hat es wirklich in sich: Allein 22 Wolkenkratzer mit über 200 Metern Höhe finden sich dort. Wir konnten uns an dem Anblick gar nicht satt sehen!

Panamericana mitten durch Panama City
Catedral Basílica in der Altstadt
Blick auf die Skyline

Weitere Highlights sind der Metropolitan Natural Park oder das Reserva Cerro Ancón: Zwei grüne Naturschutzgebiete mitten in der Stadt und mit einer tollen Aussicht auf die Skyline. Wenn du mehr Zeit hast, lohnt sich auch ein Besuch von Panama Viejo, eine Ruinenstadt, in der sich Originalbauten der ersten spanischen Stadtgründung finden. Das Ganze liegt östlich des heutigen Panama-Stadt und kostet zehn Dollar Eintritt. Und wenn dir der Sinn nach Shopping steht, wirst du in Panama City natürlich auch fündig, zum Beispiel in der Albrook Mall, eine der größten Malls weltweit. Sie dient übrigens auch als Verkehrshub in der Stadt, von dem aus die Metro und zahlreiche Kurz- und Langstreckenbusse verkehren.

Bocas del Toro

Bocas del Toro ist eine Inselgruppe in der Karibik im Westen Panamas, die wegen ihrer traumhaften Strände zu den beliebtesten Touristenorten des Landes zählen. Man kann die Inseln mit dem Flugzeug oder per Boot von Almirante aus erreichen. Dorthin kommst du gut mit dem Bus von Panama City oder David aus, aber auch vom nördlichen Nachbar Costa Rica über die Grenzstadt Sixaola ist die Anreise easy. Die Überfahrt von Almirante auf die Hauptinsel Isla Colón dauert 30 Minuten und kostet mit Returnticket 10 Dollar. Die Anfahrt macht echt Spaß und wir haben dabei sogar Delfine gesehen! Auf der Isla Colón, der touristisch am besten erschlossenen Insel, befindet sich auch die Hauptstadt des Inselarchipels, Bocas Town. Hier findest du viele Hostels, Restaurants, Clubs und Touranbieter. Wer Party machen will, ist hier genau richtig!

Neben der Isla Colón gibt es noch viele weitere Inseln, die jede ihren ganz eigenen Charakter hat. Inselhopping bietet sich hier auf jeden Fall an. Neben der Hauptinsel Isla Colón sind die anderen bekannten Inseln die Isla Bastimentos (dazu weiter unten mehr), die Isla Carenero, die Isla Solarte und die Cayo Zapatilla. Die Isla Carenero liegt direkt neben der Isla Colón und bietet sich deshalb auch für einen Halbtagesausflug an. Die Insel ist recht klein, lässt sich prima in rund zwei Stunden zu Fuß umrunden und bietet schöne Strände und Entspannung. Wenn du Lust auf Regenwald und Aktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen und Kayak fahren hast, bist du auf der Isla Solarte richtig. Und das absolute Highlight, was wir aufgrund des hohen Preises (40 Dollar pP) leider nicht gemacht haben, soll die Cayo Zapatilla sein. Das ist eine winzige unbewohnte Insel im Osten des Archipels, die man im Rahmen einer Tour, bei der noch andere Stopps angefahren werden, besichtigen kann. Dort erwarten dich einsame Traumstrände!

Isla Bastimentos

Für uns ging es gleich nach Ankunft auf der Isla Colón mit einem Taxiboot weiter auf die Isla Bastimentos. Die Überfahrt dauert gerade mal zehn Minuten, hat uns aber 5 Dollar gekostet. Die Isla Bastimentos ist die größte Insel auf den Bocas del Toro, aber touristisch weitaus weniger erschlossen als die Isla Colón. Besonders der nordwestliche Zipfel der Insel, Old Bank, ist kulturell interessant: Dort leben, neben den Nachfahrern der Spanier, vor allem die afro-karibische Community der Guari

Auf den Straßen hört man einen Mix aus Spanisch, Guary Guary und Englisch. Dazu kommt, dass die Tiendas (kleine Supermärkte) in chinesischer Hand sind. Auf jeden Fall ein interessanter kultureller Mix! Generell liegt die Insel super remote, es gibt keine richtigen Straßen und schon gar keine Autos. Die einzige Fortbewegungsmöglichkeit sind Boote. Der Vibe ist super entspannt und man taucht hier wirklich ins Local life ein! Leider ist der Müll ein Problem, da es kein Entsorgungssystem gibt.

Unser Highlight auf der Isla Bastimentos war der Wizard Beach. Dieser kann nur von dem kleinen Ort Old Banks aus zu Fuß erreicht werden. Ein kleiner Weg führt rund 20 bis 30 Minuten durch den Dschungel, bis sich vor einem dieser wunderschöne Strand auftut: Hier erwarten dich heller, sehr feinkörniger Sand und türkisblaues Meer – allerdings mit hohen Wellen und starken Strömungen, weshalb man beim Schwimmen aufpassen sollte. Der Strand, der direkt an den Dschungel grenzt, sieht einfach traumhaft aus! Und das Beste ist die Lage: Weil er so remote liegt, ist auch so gut wie nicht los. Natürlich gibt es hier auch keine Restaurants oder Ähnliches, weshalb du genug Wasser und gegebenenfalls Snacks einpacken solltest. Für uns war es einer der schönsten Strände, die wir bisher auf unserer Reise gesehen haben!

Der wunderschöne Wizard Beach
Blick vom Boot auf Bastimentos
Absoluter Traumstrand und kaum was los

Allerdings haben wir im Nachhinein gelesen und erzählt bekommen, dass es in der Vergangenheit zu Diebstählen und Überfällen auf dem Weg zum Strand und am Wizard Beach selbst gekommen ist. Es wird auch auf einem Wegweiser darauf hingewiesen, keine Wertsachen mitzunehmen. Wir persönlich waren 2 Mal dort und haben nichts derartiges mitbekommen. Aber achte auf jeden Fall auf deine Sachen und erkundige dich in deinem Hostel vorab nochmal nach der aktuellen Sicherheitslage! Und zum Abschluss noch ein Restauranttipp auf der Isla Bastimentos: Mach auf jeden Fall einen Abstecher ins Restaurante Guari Guari by nayda – dort hatten wir einen der besten Veggieburger auf unserer gesamten Weltreise!

weitere Highlights

Weil wir nur knapp eine Woche in Panama waren, mussten wir unser Programm etwas kürzer fassen und haben nur die Bocas del Toro und Panama City gesehen. Aber natürlich gibt es darüber hinaus noch mehr Highlights, denn Panama ist wirklich vielseitig und hat Einiges zu bieten. Wir wollen dir die anderen sehenswerten Spots natürlich nicht vorenthalten:

Boquete liegt in den etwas höhergelegenen Bergregionen von Panama. Das Klima ist hier etwas kühler und die Landschaft super grün mit vielen Wäldern und Flüssen. Am ehesten lässt sich der Charakter mit Santa Elena oder Monteverde in Costa Rica vergleichen: Viele Outdooraktivitäten, Hängebrücken, Wanderungen und Nebelwälder. Und dort wird ebenfalls Kaffee angebaut! Außerdem liegt der Vulkan Baru in der Nähe, der mit 3500 Metern der höchste Berg des Landes ist und bei klaren Tagen vom Gipfel gleichzeitig einen Ausblick auf die Karibik- und Pazifikküste liefert.

Santa Catalina an der Pazifikküste ist in erster Linie als Surfspot bekannt – allerdings hat die Region deutlich mehr zu bieten als “nur” die perfekten Wellen. Die Strände La Coquita oder Punta Roca stehen den Stränden an der Pazifikküste von Costa Rica in nichts nach und die kleine Insel Isla Catalina lädt zum Sonnenbaden und Schnorcheln ein.

Aber das wohl größte Highlight ist der Coiba National Park im Golf von Chiriquí, der aus einer großen und mehreren kleinen Inseln besteht. Quasi das Gegenstück zu den San Blas Inseln auf der Pazifikseite mit dem typischen Panorama aus Palmen, Sandstrand und blauem Meer. Nur, dass der Coiba National Park darüber hinaus über ein unfassbares Artenreichtum unter Wasser verfügt: Walhaie, Buckelwale, Delfine, Meeresschildkröten oder Stachelrochen, um nur die bekanntesten Vertreter zu nennen. Der Nationalpark gilt sogar als der beste Tauchspot an der kompletten Pazifikküste.

Der Panamakanal ist die bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes und gilt als einer der bedeutendsten Bauwerke der Welt. Er ist eine künstliche, 82 Kilometer lange Wasserstraße, die durch Panama verläuft und den Atlantik mit dem Pazifik für die Schifffahrt verbindet. Den Kanal kann man entweder vom Miraflores Visitor Center aus sehen, das etwa 25 Minuten außerhalb von Panama City liegt. Oder man macht eine Schifffahrt über den Panamakanal, bei der man mehrere Schleusensysteme durchquert.

Wenn die Inseln von Bocas del Toro schon ein Karibiktraum sind, dann sind die San Blas Inseln der karibische Himmel auf Erden. Die insgesamt 365 Inseln, von denen 57 bewohnt sind, liegen nordöstlich von Panama City im karibischen Meer und bestechen durch palmengesäumte Sandstrände, blaues Wasser und intakte und artenreiche Korallenriffe, die sich ideal zum Schnorcheln eignen.

Das Besondere an dem Archipel ist, dass es ausschließlich von der indigenen Volksgruppe der Kuna bewohnt und auch verwaltet wird. Man kann direkt in Panama City verschiedene Touren buchen oder erst auf dem Landweg bis nach Portobelo fahren, wo die Boote ab- und anlegen, um dort vielleicht ein günstigeres Angebot zu finden.

Die wohl bekannteste Tour ist der mehrtägige Segeltörn von Panama über die San Blas Inseln nach Cartagena in Kolumbien (oder umgekehrt). Hierbei legt man mehrere Stopps auf den kleinsten und schönsten Inseln des Archipels ein und verbindet das ganze noch mit der Überfahrt nach Kolumbien, die auf dem Landweg nämlich nicht möglich ist. Wir haben lange überlegt, diese Tour zu machen, denn erstens wollen wir Flugreisen so gut es geht vermeiden und zweitens haben wir von vielen Leuten gehört, dass es einfach nur traumhaft schön sein soll!

Aber es hat eben auch seinen Preis, den wir als Low-Budget-Backpacker leider nicht stemmen konnten, denn für die vier- bis fünftägige Tour werden zwischen 500 – 700 € fällig. Natürlich kostet eine kürzere Tour im Rahmen eines Urlaubs innerhalb von Panama deutlich weniger, ist aber grundsätzlich alles andere als ein Schnäppchen.

Panama - Route

Anhand der oben genannten Highlights haben wir für Panama eine beispielhafte Route erstellt. Hierbei handelt es sich um die etwas preiswertere Alternative ohne die San Blas Inseln – wer möchte kann das gerne mit der Inselgruppe Bocas del Toro tauschen oder beides machen! Aber mit dieser Route hast du viele Highlights und Facetten Panamas abgedeckt: Big City Life in Panama City, Pazifikküste, grüne Natur und zum Abschluss chillen und oder Party auf den Bocas in der Karibik.

Ein Mietwagen ist für eine Panama Rundreise kein Muss. Du kannst das Land relativ easy – und vor allem günstig – mit den öffentlichen Bussen bereisen – so haben wir es auch gemacht. Für kürzere Strecken bieten sich Taxis oder Uber an. Du solltest nur gegebenenfalls etwas mehr Zeit einplanen. Falls du die nicht hast: Von Panama City aus gibt es Flüge auf die Inselgruppe Bocas del Toro. Mit einem Mietwagen bist du natürlich noch flexibler und vermutlich etwas schneller unterwegs.

Bus nach Panama City
Bootsanleger in Almirante
Boot auf die Bocas del Toro

Wir gehen mal davon aus, dass du für einen Urlaub in Panama City landest und wieder abfliegst und starten und enden die Route deswegen dort. Die Strecken über Land kannst du alle mit den öffentlichen Bussen oder Shuttlen zurück legen und nach Coiba Island und zu der Inselgruppe Bocas del Toro geht es mit dem Boot. Für den Rückweg würden wir empfehlen, von der Isla Colon (Bocas del Toro) zurück nach Panama City zu fliegen – damit sparst du dir zwei Tage Rückreise. Insgesamt solltest du für diese Route mindestens zwei Wochen einplanen. Mehr Zeit ist natürlich immer gut und wenn du drei Wochen Zeit hast, kannst du das Ganze etwas entspannter angehen lassen. Außerdem hast du dann etwas mehr Flexibilität für den Fall, dass der Transport mal nicht so funktioniert wie geplant.

Unsere erste Fahrt geht von Panama City nach Santa Catalina. Dafür solltest du früh morgens starten und einen Bus vom Busterminal Albrook nach Soná nehmen, was circa fünfeinhalb Stunden dauert und 10 Dollar kostet. Von Soná geht es weiter nach Santa Catalina. Die Fahrt dauert eineinhalb Stunden und kostet 5 Dollar. Der letzte Bus von Soná nach Catalina fährt um 16.30 Uhr ab.

Von Santa Catalina kannst du einen Tagesausflug nach Coiba Island machen, zum Beispiel mit Expedicion Coiba. Auf der Website findest du Infos zur Anreise, Touren etc. Buchen kannst du das direkt in deiner Unterkunft im Gesamtpaket mit Transfer, Schnorchelequipment und Lunch. Die Fahrt mit dem Boot dauert circa 1,5 Stunden hin und wieder zurück.

Als nächstes geht es von Santa Catalina nach Boquete. Die Fahrt dauert mit dem Bus circa 6 Stunden.

Weiter geht es nun auf die Inselgruppe Bocas del Toro in der Karibik. Dafür nimmst du zuerst einen Bus nach Almirante. Von dort aus geht es mit dem Boot nach Bocas Town auf der Isla Colon, der bekanntesten Insel der Bocas del Toro. Die Überfahrt dauert 30 Minuten und kostet mit Returnticket 10 Dollar. Wenn du weitere Inseln besuchen möchtest, kannst du von dort aus einfach ein Taxiboot nehmen. Die Überfahrt auf die Isla Bastimentos dauert beispielsweise nur rund zehn Minuten.

Der schnellste Weg zurück zu unserem Ausgangsort Panama City ist per Flieger. Mit Air Panama kannst du von Bocas del Toro nach Panama City fliegen. Der Flug dauert circa eine Stunde und kostet ab 70 €. Alternativ kannst du die Strecke natürlich auch mit Boot und Bus zurücklegen, solltest dafür aber zwei Tage einplanen.

Du bist noch unsicher, was du alles in deinen Rucksack packen musst? Dann schau mal hier vorbei!

Panama - Kosten

In Panama wird mit dem US-Dollar bezahlt, was dafür sorgt, dass das Preisniveau nicht ganz so niedrig ist, wie in anderen Ländern Mittelamerikas. Im Vergleich zu Costa Rica ist es aber durchaus erschwinglich. Wir fanden die Preise für Übernachtungen vollkommen okay, wohingegen sich Transportkosten ganz schön summieren können und Essen und Trinken vergleichsweise teuer ist. Insgesamt haben wir in unseren 7 Tagen vor Ort 275 € pro Person ausgegeben, was im Schnitt 39 Euro pro Tag pro Person entspricht. Natürlich hängen die Kosten immer vom individuellen Reisestil ab und sicherlich geht das Ganze auch deutlich günstiger! Wenn du allerdings auch eine Reise auf die San Blas Islands planst, wird es insgesamt vielleicht noch etwas teurer. Unsere Kosten in Panama sehen im Detail wie folgt aus:

Für Essen und Trinken haben wir in Panama extrem viel Geld ausgegeben. Wir waren oft recht teuer essen, aber auch Einkäufe aus dem Supermarkt auf der Isla Bastimentos waren ziemlich teuer! Hier ist auf jeden Fall Sparpotential vorhanden!

Für Unterkünfte haben wir im Schnitt 25 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer mit eigenem Bad und zwei von drei Mal auch mit Klimaanlage bezahlt.

Zu unseren Transportkosten zählen Busse und Shuttles, Boote auf und zwischen den Bocas del Toro sowie Uber-, Taxi- und Metrofahrten innerhalb von Panama City. Unsere Transportkosten sind recht hoch, weil wir nur kurze Zeit in Panama waren. Wenn du langsamer reist, relativiert sich dieser Kostenpunkt.

Wir haben uns eine SIM Karte für eine Woche gekauft und dafür 3,50 Euro bezahlt.

Für eine Bargeldabhebung mit der kostenlosen Visa Debitkarte von der DKB* haben wir 5 Euro Geldautomatengebühr bezahlt, was 2,50 Euro pro Person entspricht.

Panama - Unterkünfte

Das Bastimentos Hill Guesthouse
Chillbereich auf Bastimentos

Grundsätzlich ist es sehr einfach, Unterkünfte in Panama zu finden. Wir haben alle Unterkünfte über booking.com* gebucht und hatten immer ein Doppelzimmer mit eigenem Bad (und in zwei von drei Fällen mit Klimaanlage), wofür wir im Schnitt 25 Euro bezahlt haben. Auf der Isla Bastimentos können wir die Gegend Old Banks am Nordwestzipfel der Insel empfehlen, weil dort der kulturelle Mix sehr spannend ist und es mit dem Wizard Beach einen traumhaften und leeren Strand in Laufnähe gibt. In Panama City haben wir im Hotel Pension Corona übernachtet, was in einem weniger schönen Viertel liegt. In die Altstadt oder zu anderen Sehenswürdigkeiten nimmt man von dort aus am besten ein Uber anstatt zu laufen. Die Unterkunft war simpel, aber sauber. Was aber super seltsam ist: Es gibt Klimaanlagen in den Zimmern, die allerdings nur auf 16 Grad eingestellt sind und ausschließlich von der Rezeption ein- und ausgeschaltet werden können – wofür man jedes Mal anrufen muss. Deswegen können wir dieses Hotel nicht uneingeschränkt weiterempfehlen.

StadtHostel€ pro Nacht
Panama CityHotel Pension Corona*23 €
DavidHostal Compostela Inn*21 €
Isla BastimentosBastimentos Hill Guesthouse*28 €
Isla ColonHostal Hansi*30 €

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Panama - Fazit

Ursprünglich wollten wir länger in Panama bleiben, hatten unseren Aufenthalt allerdings zu Gunsten von Costa Rica, wo uns zwei Freunde aus Deutschland besucht haben, verkürzen müssen. Aber das, was wir gesehen haben, hat uns extrem gut gefallen! Im Nachhinein hätten wir gerne etwas mehr Zeit gehabt, um zumindest mal einen Ausflug zum Panamakanal zu machen oder eine weitere Insel auf den Bocas zu erkunden. Santa Catalina und Coiba Island stehen immer noch auf der Bucketlist!

Panama ist sehr divers mit der Karibik- und Pazifikküste, dem grünen Hochland und der modernen Metropole Panama City. Diesen abwechslungsreichen Mix bieten nicht viele Regionen auf der Welt und wir lieben Länder, die auf vergleichsweise kleiner Fläche wirklich vielseitig sind! Einzige Downside sind die Kosten, denn Panama ist keine super Low-Budget-Destination! Aber wer mit einem Urlaub in Mittelamerika liebäugelt, der sollte Panama definitiv in Erwägung ziehen!