Thailand

Länderguide: Highlights, Routen, Kosten

Wo alles begann

Thailand gilt seit jeher als das beste Einsteigerland für Backpackneulinge: Es ist günstig, es ist abwechslungsreich, das Essen ist lecker, die Infrastruktur ist gut ausgebaut und die Thais gehören zu den gastfreundlichsten Menschen überhaupt. Thailand war auch meine (Horst) erste Rucksackreise und dort wurde in mir vor über zehn Jahren die Leidenschaft zum Backpacking entfacht, die bis heute anhält.

Short Facts

Einwohner: 70 Mio.

Damit hat Thailand ungefähr so viel Einwohner wie Deutschland und ist bevölkerungsreicher als die meisten seiner Nachbarländer.

Fläche: 510.000 km²

Mit seinen über 500.000 km² ist Thailand etwa so groß wie Spanien und die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 1800km (Deutschland: 900km).

Währung: Baht

In Thailand wird mit Baht (THB) gezahlt. 1 EUR entsprach in den vergangenen Jahren dabei zwischen 34 und 39 THB.

Einreise: 30 Tage frei

Bis zu 30 Tagen ist die Einreise visafrei. Eine Verlängerung um weitere 30 Tage war vor Corona bei vielen Immigration Offices möglich.

Reisezeit: November bis März

Zwischen November und Februar ist es etwas "kühler" und trocken, ab März wird es extrem heiß. Die Regensaison geht von Juni bis Oktober.

Strom: Typ A, B, C & O

Neben dem in Deutschland verwendeten Steckertyp C nutzt Thailand zusätzlich die amerikanischen Typen A und B, sowie O.

Allgemeines

Thailand liegt im Herzen Südostasiens und grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha und Malaysia. Das Land blickt auf eine lange und stolze Historie zurück und war bis 1939 besser als das Königreich Siam bekannt. Bis heute handelt es sich um eine konstitutionelle Monarchie und besonders der 2016 verstorbene König Bhumibol Adulyadej genießt über seinen Tod hinaus sehr hohes ansehen in der Bevölkerung. Praktisch wird die Politik jedoch durch das Militär geprägt, dass sich 2014 abermals an die Macht geputscht hatte. Bei den Parlamentswahlen 2019 wurde der seit 2014 eingesetzte militärnahe Regierungschef Prayut Chan-o-cha zwar wiedergewählt, konnte sich allerdings nur noch eine knappe Mehrheit sichern.

Die Hauptstadt Bangkok inmitten des Landes am Ufer des Chao Phraya Flusses ist mit über 8 Millionen Einwohnern das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands. Der internationale Flughafen Bangkok Suvarnabhumi (BKK) wird von vielen Airlines aus dem Ausland angesteuert und es gibt zahlreiche Direkt- und Umsteigeverbindungen. Neben BKK wird auch der internationale Flughafen auf Phuket (HKT) auf der Langstrecke angeflogen. Grenzüberschreitender Verkehr aus den oder in die Nachbarländer ist ebenfalls problemlos möglich. Grundsätzlich ist die Infrastruktur für Inlandsflüge, Busse, Bahnen, Roller und Fähren in Thailand sehr gut ausgebaut und erschwinglich. Durch seine große Nord-Süd-Ausdehnung ist Thailand landschaftlich sehr vielseitig und lässt sich in die folgenden Regionen aufteilen.

  • Die zentrale Region um Bangkok und die historischen Städte Ayutthaya oder Sukhothai 
  • Der Osten an der Grenze zu Kambodscha ist eher ländlich geprägt, aber die Küste und ein paar der Inseln sind touristisch erschlossen
  • Der Nordosten, auch Isaan genannt, ist die flächenmäßig größte Region Thailands und die Landwirtschaft ist der primäre Wirtschaftssektor. Viele der im Tourismus tätigen Thais stammen ursprünglich aus dem Isaan
  • Die Region im Norden unterscheidet sich stark vom Rest Thailands und ist bergig und von dichten Urwald bewachsen. Der Doi Inthanon mit seinen 2565 Metern ist der höchste Berg des Landes und Chiang Mai gilt als größtes Zentrum der Region 
  • Der Westen an der Grenze zu Myanmar ist nicht unbedingt die erste Anlaufstelle für Tourismus, doch neben der berühmtem Brücke am Kwai gibt es zahlreiche Nationalparks und viel grüne Landschaft
  • Im Süden Thailands findet man die uns allen bekannten Postkartenmotive mit traumhaften Sandstränden und den typischen Longtailbooten
Fahrt auf dem Chao Phraya in Bangkok
Grüne und bergige Landschaft im Norden

Kulturell ist Thailand stark durch den Theravada Buddhismus geprägt, der bis heute sehr sichtbar praktiziert wird. Mönche, Tempelanlagen mit goldenen Stupas und Buddhafiguren sind allgegenwärtig und prägen vielerorts das Stadtbild und viele der Bauten gehören zu den absoluten Highlights einer Rundreise. Natürlich hat sich die Beliebtheit von Thailand in den letzten Jahren (bzw. Jahrzehnten) global rumgesprochen und neben Backpackern stellen Pauschaltouristen mittlerweile den Großteil der Besucher dar. Auf den bekannten Inseln wie Phuket oder Koh Samui entstehen immer mehr große Hotelanlagen und kein anderes Land in Südostasien verzeichnet mehr Besucher und ist vom Tourismus abhängiger als Thailand. Für Individualreisende mag das etwas abschreckend klingen, aber Thailand bleibt eine legitime Alternative für den Einstieg zum Backpacken – besonders wenn man budgetmäßig unterwegs ist oder schnell mit anderen Backpackern connecten möchte. Es gibt mit Sicherheit authentischere Ziele, doch wer sich erstmal im Backpacken ausprobieren möchte, kann mit Thailand erstmal nichts falsch machen. Ein paar weitere Zusatzinfos:

Thailand - Highlights

Thailand hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht umsonst zu einem der beliebtesten Reiseziele der Welt entwickelt. Es ist der Inbegriff eines Tropenparadieses mit dem Panorama aus den typischen Longtailbooten an palmengesäumten Stränden. Dazu kommt die immer noch sehr präsente buddhistische Kultur mit ihren spektakulären Tempeln und weitere Landesteile im Inland, die für Besucher ebenfalls interessant sind.

Das Zentrum
Das Zentrum Thailands wird natürlich durch die Hauptstadt Bangkok geprägt, die zu einer der größten und pulsierendsten Metropolen der Welt gehört. Doch neben der Moderne ist auch die Vergangenheit in Bangkok und der Umgebung deutlich sichtbar.

Über Bangkok wird häufig gesagt: Man liebt oder hasst es! Ich persönlich gehöre zur ersten Gruppe, denn Bangkok hat einen Charme, der nur schwer in Worte zu fassen ist. Auf der einen Seite eine dicht besiedelte Millionenstadt mit viel Verkehr und Menschenmassen, aber auf der anderen Seite auch Orte, die absolute Ruhe und Spiritualität ausstrahlen. So oder so: Ein Besuch in Bangkok ist Pflicht und danach kannst du entscheiden, ob du Krung Thep Maha Nakhon liebst oder hasst. Zu den typischen Highlights gehören unter anderem:

  • Wat Phra Kaeo (Königspalast)
  • Wat Arun
  • Wat Po
  • Wat Saket (Golden Mount)
  • Lumphini Park
  • Rooftop Bars  
  • Khao San Road
  • Mae Klong Railway Marked

Mit dem lokalen Bus oder dem Zug kommst du in nur 1-2 Stunden von Bangkok nach Ayutthaya. Die Tempelruinen der alten Königsstadt von Siam gehören zum Pflichtprogramm einer jeden Thailandrundreise. Der im Baum eingewachsene Buddhakopf am Wat Mahathat gehört zu einem der bekanntesten Motive, aber viele der Ruinen sind einen Besuch wert und sind ein krasser Kontrast zum hektischen Bangkok.

Wer noch nicht genug von historischen Tempelruinen hat, kann einen weiteren Abstecher nach Sukhothai machen. Im Gegensatz zu Ayutthaya dauert die Anreise deutlich länger (ca. 8 Stunden), dafür geht es nochmal deutlich ruhiger zu, die Tempelruinen im Sukhothai Historical Park sind nicht weniger beeindruckend und das Umland ist von wunderschönen Reisfeldern umgeben.

Paradies im Süden
Kommen wir nun zum vermeintlichen Highlight von Thailand: Den unzähligen Küsten und Inseln im Süden des Landes. Dazu gehören beispielsweise die bekannten Orte an der Westküste wie Phuket, Khao Lak oder Koh Phi Phi sowie weitere Inseln im Golf von Thailand.

Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao bilden eines der bekanntesten Inseltrios der Welt und liegen im Golf von Thailand an der Ostküste. Im Gegensatz zum Rest des Landes herrscht dort eher in unseren Sommermonaten Trockenzeit. 

Koh Samui verfügt über einen Flughafen und daher sind Orte wie der Chaweng Beach stark von ausländischen Besuchern frequentiert. Es gibt auch auf Koh Samui ruhigere Ecken, aber wer etwas mehr Abgeschiedenheit sucht, sollte vielleicht direkt nach Koh Phangan übersetzen.

Koh Phangan erlangte durch die monatlichen Full-Moon-Partys globale Berühmtheit, wo sich Backpacker aus aller Welt am Haad Rin Beach die Kante geben. Doch abgesehen von der Zeit während dieser Partys haben wir Koh Phangan als kleine und idyllische Insel mit ruhigen Stränden und tollen Unterkünften kennen gelernt. Das noch etwas weiter nördlich gelegene Koh Tao eignet sich besonders für Schnorchler oder Leute, die einen Tauschschein machen wollen.

Ao Nang in der Provinz Krabi dient is Ausgangspunkt für viele der Inseln in der Andaman-See. Der Ort selbst hat nicht den besten Ruf und gilt als touristisch, aber das Umland und die beeindruckenden Karstfelsen zaubern wirklich ein Wahnsinns Panorama. Zu den bekanntesten Inseln in der Nähe gehören Koh Poda und Chicken Island, aber von Ao Nang kommt ihr an fast jede erdenkliche Inseln an Thailands Westküste.

Im Inland, quasi zwischen den bekannten Inseln der West- und Ostküste, findest du den Khao Sok Nationakpark. Der Park besticht durch einen der ältesten Regenwälder der Welt und die von Bergen umgebene Seenlandschaft des Chiao Lan Stausees. Zwar kein Geheimtipp mehr, aber für thailändische Verhältnisse definitiv ein  weniger besuchter Ort.

Grüner Norden
Der Norden von Thailand liegt deutlich höher als der Rest des Landes und ist von vielen grün bewachsenen Gebirgsketten geprägt. Hier zeigt sich die ganze landschaftliche Vielfalt Thailands und ein Besuch von Chiang Mai und dem Umland gehört definitiv zu jeder Rundreise dazu! 

Chiang Mai ist die größte Stadt in Thailands Norden und lässt sich leicht mit dem Nachtzug von Bangkok erreichen. Hier geht es deutlich entspannter zu und neben den charmanten Gassen in der Altstadt ist Chiang Mai vor allem für seine Tempelanlagen wie dem Wat Phra Singh, Wat Chiang Man oder hölzernen Wat Phan Tao bekannt. Das größte Highlight und ein absolutes Must-Do ist allerdings der Tempel Wat Doi Suthep, etwa 15km von der Stadt entfernt. Allein die Rollerfahrt auf den Berg ist ein Highlight mit toller Aussicht auf Chiang Mai und die Anlage gehört zu den schönsten in ganz Thailand! Auch der höchste der Berg Landes, der Doi Inthanon mit seinen 2.565 Metern, ist nicht weit entfernt und einen Abstecher wert.

Wer noch tiefer in den Norden Thailands eintauchen möchte kann weitere Stops in Pai (westlich von Chiang Mai) oder Chiang Rai (östlich von Chiang Mai) einlegen. Besonders der weiße Tempel (Wat Rong Khun) von Chiang Rai ist sehenswert. Grundsätzlich sind beide Städte nochmal deutlich entspannter als Chiang Mai und liegen inmitten toller Landschaften mit vielen Ausflugmöglichkeiten ins Umland. 

Egal ob von Chiang Mai, Pai oder Chiang Rai: Alle Orte dienen als Ausgangspunkte für Trekkingtouren in die abgelegeneren  Dschungelgebiete in Thailands Norden. Bei vielen dieser Touren übernachtet man bei traditionellen Bergvölkern, was häufig ein schmaler Grad zwischen authentischer Erfahrung und Menschenzoo ist –  Stichwort Long Neck Karen. Von daher vorab ausreichend informieren und recherchieren.

Honorable Mentions
Das sind so die bekanntesten Highlights, von denen wir die meisten auch selbst gesehen haben. Doch abseits der gängigen Routen findet man in Thailand auch noch ein paar unbekanntere Ecken, die ebenfalls sehr sehenswert sind.

Die bekanntesten Insel in Thailand liegen zweifelsohne weiter im Süden. Doch auch der Osten des Landes an der Grenze zu Kambodscha hat sein eigenes Inselparadies in Form des Koh Chang Archipels. Dazu gehören die größte Insel Koh Chang sowie die weiter südlich gelegenen Inseln Koh Mak und Koh Kood. Das Inseltrio ist von Bangkok aus leicht mit Bus und Fähre zu erreichen und mag auf den ersten Blick vielleicht eher etwas für gehobenere Gäste sein. Doch besonders Koh Kood entfaltet seinen ganzen Zauber abseits der teuren Resorts am Klong Chao Beach. Einfach eine preiswerte Unterkunft in einem anderen Ort raussuchen und mit dem Roller die namenlosen Traumstrände der Insel erkunden.

Neben dem weltbekannten Tempel Ankor Wat in Kambodscha gibt es auch in Thailand ein sehenswertes Khmer Heiligtum: Den Phanom Rung Tempel. Dieser liegt weiter im Osten des Landes und damit definitiv abseits der Touristenpfade. Wem Ankor Wat zu überlaufen ist, findet dort auf jeden Fall eine authentische Alternative.

Nordwestlich von Bangkok liegen zahlreiche immergrüne Nationalparks. Einer davon ist der Nationalpark Si Nakharin, der besonders für seine spektakulären Wasserfälle bekannt ist. Einer davon ist der Huay Mae Khamin Waterfall, der kaskadenartig durch den dicht bewachsenen Jungel fließt und stark an den bekannten Kuang Si Wasserfall in Laos erinnert. 

Bleiben wir direkt beim Thema Nationalparks und widmen uns dem Ang Thong Marine Nationalpark im Golf von Thailand. Dieser liegt nicht unweit von Koh Samui entfernt und ist ein beliebtes, aber auch sehr schönes Ausflugsziel mit Schnorcheln, Kajak und Stops an den verschiedenen Inseln und Stränden des Nationalparks. Tagesausflüge sind ebenfalls von Koh Phangan möglich und wer ohnehin in der Region unterwegs ist, sollte auf jeden Fall eine Bootstour zu dem Inselarchipel machen. Es kommt natürlich nicht an die Islandhopping-Touren auf Palawan oder Coron ran, aber es geht in eine ähnliche Richtung.

Thailand - Route

Die Route in Thailand kann ziemlich individuell gestaltet werden, da die meisten Regionen über eine gute touristische Infrastruktur und man von überall gut von A nach B kommt. Als Ausgangsort eignet sich natürlich Bangkok, da dort die meisten internationalen Flüge landen. Von dort aus ist einem dort selbst überlassen, worauf man seinen Fokus setzen möchte, aber die folgende Route deckt die meisten der oben genannten Highlights ab und sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen möglich sein – Je nachdem wieviel man abseits der bekannteren Orte noch sehen möchte.

Bevor es Richtung Norden gehst solltest du auf jeden Fall ein paar Tage in Bangkok verbringen und eventuell noch einen Abstecher nach Ayutthaya machen, falls du genug Zeit mitbringst und dich für Tempelruinen und die Geschichte begeistern kannst.

  • Bangkok – Chiang Mai (Zug – 14 Stunden)
    Eine erschwingliche und authentische Möglichkeit von Bangkok nach Chiang Mai zu kommen ist der Zug. Die Fahrt dauert zwar lange, ist dafür aber sehr erschwinglich. Alle Züge fahren ab dem Hauptbahnhof Hua Lamphong und Nachtzüge mit Schlafabteil werden ebenfalls angeboten.
  • Chiang Mai – Koh Samui (Flugzeug – 4 Stunden mit Umstieg in BKK)
    Die mit Abstand komfortabelste Möglichkeit vom grünen Norden zu den Stränden im Süden zu kommen, ist in den Flieger zu steigen (ca. 75€). Es gibt auch Zugverbindungen über Bangkok, aber im Rahmen eines Urlaubes würde das vergleichsweise viel Zeit in Anspruch nehmen.
  • Koh Samui – Bangkok (Zug, Bus, Fähre – 16 bis 18 Stunden)
    Statt von Koh Samui erneut das Flugzeug zu nehmen, kannst du auf dem Rückweg nach Bangkok wieder den Zug nutzen. Dazu musst du von Koh Samui aufs Festland übersetzen und einen Bus nach Surant Thani nehmen, von wo aus der Zug Richtung Bangkok startet.
Bahnhof Hua Lampong in Bangkok
Rollerfahrt in Thailands Norden
Fährtfahrt nach Koh Samui

Neben Zügen sind für alle Strecken ebenfalls Busse buchbar. Im Nahverkehr, für den Transfer zwischen Bahnhof und Hostel oder für kleinere Ausflüge lohnen sich die allgegenwärtigen TukTuks – besonders wenn du mit Begleitung unterwegs bist und die Kosten teilen kannst. Sonst ist der Roller natürlich das bevorzugte Verkehrsmittel! Besonders im Norden sowie auf den tropischen Inseln.

Die Route kann natürlich noch ausgeweitet werden, um den Norden bis nach Pai oder Chiang Rai zu erkunden oder neben Koh Samui auch Koh Phangan oder den Ang Thong Nationalpark zu sehen. Wer möchte kann natürlich noch einen Abstecher in den Khao Sok Nationalpark machen oder die westlichen Inseln des Süden erkunden. Die Möglichkeiten in Thailand sind unbegrenzt und du findest an jeder Ecke Büros, die Transfers anbieten.

Kosten Backpacking

Thailand gilt nach wie vor als günstiges Reiseland und Budget-Backpacker kommen mit 30€ am Tag gut über die Runden. Natürlich immer abhängig vom individuellen Reisestil, aber wer langsam reist, lokale Transportmittel nutzt und günstig essen geht wird in Thailand definitiv sehr viel für sein Geld bekommen. Unterkünfte sind ebenfalls sehr erschwinglich. Allerdings kosten Zimmer mit Klimaanlage (AC) fast immer einen Aufpreis. 

Unterkünfte: Man kriegt viel für wenig Geld
Essen: günstiges und leckeres Streetfood

Thailand - Fazit

Thailand ist und bleibt eines der beliebtesten Reiseziele auf dieser Welt. Die Flüge sind günstig und mit unserem Euro können wir uns vor Ort vergleichsweise viel leisten. Daher wird es auch für Kurzurlauber immer interessanter und ein zwei- bis dreiwöchiger Urlaub lohnt sich ebenfalls. Es mag an der ein oder anderen Ecke bereits etwas an Authentizität verloren haben, aber wer sich gerade nicht auf Phuket, Pattaya oder am Chaweng Beach in Koh Samui aufhält, wird in Thailand noch viele ruhige Ecken finden.

Während meiner knapp zwei Monate in Thailand habe ich das Land auf jeden Fall lieben gelernt. Damals mit 20 und drei Kumpels war es natürlich eine Art von Urlaub als heute. Wobei es auf der anderen Seite auch der Ursprung meiner Leidenschaft zum Backpacking war. Meiner bescheidenen Meinung nach sollte man zumindest die stark frequentierten Ecken der Pauschaltouristen meiden. Für zwei Wochen Hotelurlaub und am Strand rumliegen muss man jetzt nicht extra nach Thailand fliegen.