Thailand

Länderguide: Highlights • Route • Kosten

Wo alles begann

Thailand gilt seit jeher als das beste Einsteigerland für Backpackneulinge: Es ist günstig, es ist abwechslungsreich, das Essen ist lecker, die Infrastruktur ist gut ausgebaut und die Thais gehören zu den gastfreundlichsten Menschen überhaupt. Thailand war auch meine (Horst) erste Rucksackreise und dort wurde in mir vor über zehn Jahren die Leidenschaft zum Backpacking entfacht, die bis heute anhält.

Short Facts

Einwohner: 70 Mio.

Damit hat Thailand ungefähr so viel Einwohner wie Deutschland und ist bevölkerungsreicher als die meisten seiner Nachbarländer.

Fläche: 510.000 km²

Mit seinen über 500.000 km² ist Thailand etwa so groß wie Spanien und die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 1800km (Deutschland: 900km).

Währung: Baht

In Thailand wird mit dem Baht (THB) gezahlt. 1 EUR entspricht dabei je nach Wechselkurs ungefähr 40 Baht.

Einreise: 30 Tage frei

Bis zu 30 Tagen ist die Einreise visafrei. Aktuell wurde die Dauer sogar auf 45 Tage erweitert und kann auch vor Ort verlängert werden.

Reisezeit: November bis März

Zwischen November und Februar ist es etwas "kühler" und trocken, ab März wird es extrem heiß. Die Regensaison geht von Juni bis Oktober.

Strom: Typ A, B, C & O

Neben dem in Deutschland verwendeten Steckertyp C nutzt Thailand zusätzlich die amerikanischen Typen A und B, sowie O.

Länderguide als Video

Alles Infos und Highlights aus diesem Thailand Guide findest du auch auf unserem YouTube Kanal!

Allgemeines

Thailand liegt im Herzen Südostasiens und grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha und Malaysia. Das Land blickt auf eine lange und stolze Historie zurück und war bis 1939 besser als das Königreich Siam bekannt. Bis heute handelt es sich um eine konstitutionelle Monarchie und besonders der 2016 verstorbene König Bhumibol Adulyadej genießt über seinen Tod hinaus sehr hohes Ansehen in der Bevölkerung. Praktisch wird die Politik jedoch durch das Militär geprägt, das sich 2014 abermals an die Macht geputscht hatte. Bei den Parlamentswahlen 2019 wurde der seit 2014 eingesetzte militärnahe Regierungschef Prayut Chan-o-cha zwar wiedergewählt, konnte sich allerdings nur noch eine knappe Mehrheit sichern.

Die Hauptstadt Bangkok inmitten des Landes am Ufer des Chao Phraya Flusses ist mit über 10 Millionen Einwohnern das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands. Der internationale Flughafen Bangkok Suvarnabhumi (BKK) wird von vielen Airlines aus dem Ausland angesteuert und es gibt zahlreiche Direkt- und Umsteigeverbindungen. Neben BKK wird auch der internationale Flughafen auf Phuket (HKT) auf der Langstrecke angeflogen. Grenzüberschreitender Verkehr aus den oder in die Nachbarländer ist ebenfalls problemlos möglich. Grundsätzlich ist die Infrastruktur für Inlandsflüge, Busse, Bahnen, Roller und Fähren in Thailand sehr gut ausgebaut und erschwinglich. Durch seine große Nord-Süd-Ausdehnung ist Thailand landschaftlich sehr vielseitig und lässt sich in die folgenden Regionen aufteilen:

  • Die zentrale Region um Bangkok und die historischen Städte Ayutthaya und Sukhothai 
  • Der Osten an der Grenze zu Kambodscha ist eher ländlich geprägt, aber die Küste und ein paar der Inseln sind touristisch erschlossen
  • Der Nordosten, auch Isaan genannt, ist die flächenmäßig größte Region Thailands und die Landwirtschaft ist der primäre Wirtschaftssektor. Viele der im Tourismus tätigen Thais stammen ursprünglich aus dem Isaan
  • Die Region im Norden unterscheidet sich stark vom Rest Thailands und ist bergig und von dichtem Urwald bewachsen. Der Doi Inthanon mit seinen 2565 Metern ist der höchste Berg des Landes und Chiang Mai gilt als größtes Zentrum der Region 
  • Der Westen an der Grenze zu Myanmar ist nicht unbedingt die erste Anlaufstelle für Tourismus, doch neben der berühmten Brücke am Kwai gibt es zahlreiche Nationalparks und viel grüne Landschaft
  • Im Süden Thailands findet man die uns allen bekannten Postkartenmotive mit traumhaften Sandstränden und den typischen Longtailbooten
Tuk Tuk in Bangkok
Zugfahrt im Süden Thailands

Kulturell ist Thailand stark durch den Theravada Buddhismus geprägt, der bis heute sehr sichtbar praktiziert wird. Mönche, Tempelanlagen mit goldenen Stupas und Buddhafiguren sind allgegenwärtig und prägen vielerorts das Stadtbild und viele der Bauten gehören zu den absoluten Highlights einer Rundreise. Natürlich hat sich die Beliebtheit von Thailand in den vergangenen Jahren (bzw. Jahrzehnten) global rumgesprochen und neben Backpackern stellen Pauschaltouristen mittlerweile den Großteil der Besucher dar. Auf den bekannten Inseln wie Phuket oder Koh Samui entstehen immer mehr große Hotelanlagen und kein anderes Land in Südostasien verzeichnet mehr Besucher und ist vom Tourismus abhängiger als Thailand. Für Individualreisende mag das etwas abschreckend klingen, aber Thailand bleibt eine legitime Alternative für den Einstieg zum Backpacken – besonders wenn man budgetmäßig unterwegs ist oder schnell mit anderen Backpackern connecten möchte. Es gibt mit Sicherheit authentischere Ziele, doch wer sich erstmal im Backpacken ausprobieren möchte, kann mit Thailand nichts falsch machen.

Thailand - Highlights

Thailand hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht umsonst zu einem der beliebtesten Reiseziele der Welt entwickelt. Es ist der Inbegriff eines Tropenparadieses mit dem Panorama aus den typischen Longtailbooten an palmengesäumten Stränden. Dazu kommen die immer noch sehr präsente buddhistische Kultur mit ihren spektakulären Tempeln und weitere Landesteile im Inland, die für Besucher ebenfalls interessant sind.

Das Zentrum
Das Zentrum Thailands wird natürlich durch die Hauptstadt Bangkok geprägt, die zu einer der größten und pulsierendsten Metropolen der Welt gehört. Doch neben der Moderne ist auch die Vergangenheit in Bangkok und der Umgebung deutlich sichtbar.

Über Bangkok wird häufig gesagt: Man liebt oder hasst es! Wir gehören zur ersten Gruppe, denn Bangkok hat einen Charme, der nur schwer in Worte zu fassen ist. Auf der einen Seite eine dicht besiedelte Millionenstadt mit viel Verkehr und Menschenmassen, aber auf der anderen Seite auch Orte, die absolute Ruhe und Spiritualität ausstrahlen. So oder so: Ein Besuch in Bangkok ist Pflicht und danach kannst du entscheiden, ob du Krung Thep Maha Nakhon liebst oder hasst.

Mit dem lokalen Bus oder dem Zug kommst du in nur 1-2 Stunden von Bangkok nach Ayutthaya. Die Tempelruinen der alten Königsstadt von Siam gehören zum Pflichtprogramm einer jeden Thailandrundreise. Der im Baum eingewachsene Buddhakopf am Wat Mahathat gehört zu einem der bekanntesten Motive, aber viele der Ruinen sind einen Besuch wert und sind ein krasser Kontrast zum hektischen Bangkok.

Wer noch nicht genug von historischen Tempelruinen hat, kann einen weiteren Abstecher nach Sukhothai machen. Im Gegensatz zu Ayutthaya dauert die Anreise deutlich länger (ca. 8 Stunden), dafür geht es nochmal deutlich ruhiger zu, die Tempelruinen im Sukhothai Historical Park sind nicht weniger beeindruckend und das Umland ist von wunderschönen Reisfeldern umgeben.

Inselparadies im Osten
Das Inseltrio um Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao sowie Phuket oder Khao Lak an der Westküste dominieren Thailands Tourismus so stark, dass viele komplett vergessen, dass es weiter östlich mit Koh Chang, Koh Mak und Koh Kood drei weitere Inseln gibt, die mindestens genauso schön, aber dafür deutlich weniger überlaufen sind!

Koh Kood ist im Vergleich zu den bekannten Inseln Thailands definitiv noch ein Ziel abseits des Massentourismus. Vor allem an der Westküste befinden sich viele Resorts, aber ansonsten ist die Insel wenig bebaut und ziemlich ruhig. Du findest hier unzählige bilderbuchhafte Strände, die du am besten mit dem Roller erkundest. Außerdem kann man Schnorcheltouren machen, SUP und Kayak fahren, Wasserfälle besuchen und tolle Sonnenuntergänge sehen.

Wenn du nach etwas mehr Action suchst, ist Koh Chang die bessere Wahl für dich. Sie ist die größte der drei Inseln und deutlich touristischer und besser erschlossen. Hier befinden sich zahlreiche Restaurants, Bars, Massagestudios und Klamottenläden. Die Strände fanden wir auf Koh Kood schöner, aber auch die auf Koh Chang können sich sehen lassen.

Kultur und Berge im Norden
Der Norden von Thailand liegt deutlich höher als der Rest des Landes und ist von vielen grün bewachsenen Gebirgsketten geprägt. Hier zeigt sich die ganze landschaftliche Vielfalt Thailands und ein Besuch von Chiang Mai und dem Umland gehört definitiv zu jeder Rundreise dazu! 

Chiang Mai ist die größte Stadt in Thailands Norden und lässt sich leicht mit dem Nachtzug von Bangkok erreichen. Hier geht es deutlich entspannter zu und neben den charmanten Gassen in der Altstadt ist Chiang Mai vor allem für seine Tempelanlagen wie den Wat Phra Singh, Wat Chiang Man oder den hölzernen Wat Phan Tao bekannt. Das größte Highlight und ein absolutes Must-Do ist allerdings der Tempel Wat Doi Suthep, etwa 15 km von der Stadt entfernt. Allein die Rollerfahrt auf den Berg ist ein Highlight mit toller Aussicht auf Chiang Mai und die Anlage gehört zu den schönsten in ganz Thailand! Auch der höchste Berg des Landes, der Doi Inthanon mit seinen 2.565 Metern, ist nicht weit entfernt und einen Abstecher wert.

Wer noch tiefer in den Norden Thailands eintauchen möchte, kann weitere Stopps in Pai (westlich von Chiang Mai) oder Chiang Rai (östlich von Chiang Mai) einlegen. Besonders der weiße Tempel (Wat Rong Khun) von Chiang Rai ist sehenswert. Grundsätzlich sind beide Städte nochmal deutlich entspannter als Chiang Mai und liegen inmitten toller Landschaften mit vielen Ausflugmöglichkeiten ins Umland. Besonders Pai ist für seinen sehr alternativen und liberalen Charakter bekannt.

Die Region in Nordthailand eignet sich zudem perfekt für einen Motorradloop. Die traumhaft schönen Strecken rund um Pai bis hin zur Grenze nach Myanmar und zurück nach Chiang Mai gehören zu den schönsten Strecken in ganz Südostasien.

Hotspots im Süden
Kommen wir nun zum vermeintlichen Highlight von Thailand: Den unzähligen Küsten und Inseln im Süden des Landes. Dazu gehören beispielsweise die bekannten Orte an der Westküste wie Phuket, Khao Lak oder Koh Phi Phi sowie weitere Inseln im Golf von Thailand.

Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao bilden eines der bekanntesten Inseltrios der Welt und liegen im Golf von Thailand an der Ostküste. Im Gegensatz zum Rest des Landes herrscht dort eher in unseren Sommermonaten Trockenzeit. 

Koh Samui verfügt über einen Flughafen und daher sind Orte wie der Chaweng Beach stark von ausländischen Besuchern frequentiert. Es gibt auch auf Koh Samui ruhigere Ecken, aber wer etwas mehr Abgeschiedenheit sucht, sollte vielleicht direkt nach Koh Phangan übersetzen.

Koh Phangan erlangte durch die monatlichen Full-Moon-Partys globale Berühmtheit, wo sich Backpacker aus aller Welt am Haad Rin Beach die Kante geben. Doch abgesehen von der Zeit während dieser Partys haben wir Koh Phangan als kleine und idyllische Insel mit ruhigen Stränden und tollen Unterkünften kennen gelernt. Das noch etwas weiter nördlich gelegene Koh Tao eignet sich besonders für Schnorchler oder Leute, die einen Tauschschein machen wollen.

Ao Nang in der Provinz Krabi an der Westküste Thailands dient is Ausgangspunkt für viele der Inseln in der Andaman-See, beispielsweise Puhket. Der Ort selbst hat nicht den besten Ruf und gilt als touristisch, aber das Umland und die beeindruckenden Karstfelsen zaubern wirklich ein Wahnsinns Panorama. Außerdem kommst du von dort auch nach Koh Phi Phi und weiter zur weltbekannten Maya Bay (aus dem Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio). Wenn auch wunderschön, sind beide Orte ziemlich überlaufen.

Im Inland, quasi zwischen den bekannten Inseln der West- und Ostküste, findest du den Khao Sok Nationakpark. Der Park besticht durch einen der ältesten Regenwälder der Welt und die von Bergen umgebene Seenlandschaft des Chiao Lan Stausees. Zwar kein Geheimtipp mehr, aber für thailändische Verhältnisse definitiv ein weniger besuchter Ort.

Honorable Mentions
Das waren die bekanntesten Highlights, von denen wir die meisten auch selbst gesehen haben. Doch abseits der gängigen Routen findet man in Thailand auch noch ein paar unbekanntere Ecken, die ebenfalls sehr sehenswert sind.

Neben dem weltbekannten Tempel Ankor Wat in Kambodscha, gibt es auch in Thailand ein sehenswertes Khmer Heiligtum: Den Phanom Rung Tempel. Dieser liegt weiter im Osten des Landes und damit definitiv abseits der Touristenpfade. Wem Ankor Wat zu überlaufen ist, der findet dort eine authentische Alternative.

Falls du im Süden nach etwas unbekannteren Inseln suchst, lohnt sich ein Blick nach Koh Mook in der Nähe von Trang. Weniger bekannt, aber nicht weniger schön mit traumhaften Stränden und dichtem Dschungel.

Nordwestlich von Bangkok liegen zahlreiche immergrüne Nationalparks. Einer davon ist der Nationalpark Si Nakharin, der besonders für seine spektakulären Wasserfälle bekannt ist. Einer davon ist der Huay Mae Khamin Waterfall, der kaskadenartig durch den dicht bewachsenen Dschungel fließt und stark an den bekannten Kuang Si Wasserfall in Laos erinnert. 

Bleiben wir direkt beim Thema Nationalparks und widmen uns dem Ang Thong Marine Nationalpark im Golf von Thailand. Dieser liegt nicht unweit von Koh Samui entfernt und ist ein beliebtes, aber auch sehr schönes Ausflugsziel mit Schnorcheln, Kajak und Stopps an den verschiedenen Inseln und Stränden des Nationalparks. Tagesausflüge sind ebenfalls von Koh Phangan möglich und wer ohnehin in der Region unterwegs ist, sollte auf jeden Fall eine Bootstour zu dem Inselarchipel machen. Es kommt natürlich nicht an die Islandhopping-Touren auf Palawan oder Coron auf den Philippinen ran, aber es geht in eine ähnliche Richtung.

Du bist noch unsicher, was du alles in deinen Rucksack packen musst? Dann schau mal hier vorbei!

Thailand - Route

Die Route in Thailand kann ziemlich individuell gestaltet werden, da die meisten Regionen über eine gute touristische Infrastruktur verfügen und man überall gut von A nach B kommt. Als Ausgangsort eignet sich natürlich Bangkok, da dort die meisten internationalen Flüge landen. Von dort aus ist einem selbst überlassen, worauf man den Fokus setzen möchte, aber die folgende Route deckt Bangkok, Koh Chang sowie Chiang Mai im Norden Thailands ab und sollte in etwa zwei bis drei Wochen gut möglich sein – je nachdem, ob man noch zusätzliche Stops in Pai oder auf Koh Kood macht.

Bevor es zum Strand geht, solltest du auf jeden Fall ein paar Tage in Bangkok verbringen und eventuell noch einen Abstecher nach Ayutthaya machen, falls du genug Zeit mitbringst und dich für Tempelruinen und die Geschichte begeistern kannst.

  • Bangkok – Koh Chang (Bus/Fähre/Bus – 5 Stunden)
    In Bangkok kannst dir dir eine jeder Tourist Agency einen Transfer nach Koh Chang buchen, der so um die 20€ kostet. Du fährst circa 4 Stunden bis zum Fährterminal und nach der kurzen Überfahrt geht es dann mit dem Bus weiter zum Lonley Beach.
  • Koh Chang – Koh Kood (Fähre – 2 Stunden)
    Solltest du noch einen Abstecher nach Koh Kood machen wollen, kannst du vom Bang Bao Pier auf Koh Chang für 18€ eine Fähre nach Koh Kood nehmen, die etwa zwei Stunden unterwegs ist. Bei uns gab es nur die langsame Fähre, aber in der Hauptreisezeit soll es auch Speedboote geben.
  • Koh Kood – Bangkok (Songthaeo/Fähre/Bus – 5 Stunden)
    Von deiner Unterkunft geht es mit dem Songthaeo (Sammeltaxi) zum Hafen, wo die Überfahrt aufs Festland nach Trat starten. Von dort aus geht es mit dem Bus zur Khao San Road nach Bangkok. Die kannst den Transfer z.B. bei Boonsiri als Komplettpacket (29€) buchen .
  • Bangkok – Chiang Mai (Zug – 14 Stunden)
    Eine erschwingliche und authentische Möglichkeit von Bangkok nach Chiang Mai zu kommen, ist der Zug. Die Fahrt dauert zwar lange, ist dafür aber relativ günstig. Alle Züge fahren ab dem Hauptbahnhof Hua Lamphong und Nachtzüge mit Schlafabteil werden ebenfalls angeboten.
  • Chiang Mai – Pai (Shuttle – 3 Stunden)
    In Chiang Mai kannst du dir für 5€ ein Shuttle nach Pai buchen, was dich in deiner Unterkunft abholt und auf der Walking Street in Pai aussetzt.
  • Pai – Chiang Mai (Shuttle – 3 Stunden)
    Angebote für Shuttles zurück nach Pai findest du überall auf der Walking Street in Pai.
  • Chiang Mai – Bangkok (Zug/Bus – 14 Stunden)
    Für die Strecke kannst du entweder wieder den (Nacht)Zug nehmen oder auch einen Bus buchen – je nach Vorliebe. Angebote dazu findest du in Tourist Agencies in Chiang Mai.
Bahnhof Hua Lampong in Bangkok
Roller auf Koh Kood
Fähre in Trat (Ostthailand)

Im Nahverkehr, für den Transfer zwischen Bahnhof und Hostel oder für kleinere Ausflüge lohnen sich die allgegenwärtigen Tuktuks – besonders wenn du mit Begleitung unterwegs bist und die Kosten teilen kannst. Sonst ist der Roller natürlich das bevorzugte Verkehrsmittel – besonders im Norden sowie auf den tropischen Inseln. Als Alternative zu Koh Chang kannst du natürlich auch auf die bekannteren Inseln Phuket oder Koh Samui. Dort besteht auch die Möglichkeit zu fliegen, aber die Anreise über Land und Wasser dauert im Vergleich zu Koh Chang/Koh Kood deutlich länger!

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Kosten Backpacking

Unterkünfte: Man kriegt viel für wenig Geld
Thai Food: lecker und günstig
Ein Singha auf der Khao San Road

Thailand gilt nach wie vor als günstiges Reiseland und Budget-Backpacker kommen mit 30€ am Tag über die Runden. Natürlich ist das immer abhängig vom individuellen Reisestil, aber wer langsam reist, lokale Transportmittel nutzt und günstig essen geht, wird in Thailand sehr viel für sein Geld bekommen. Wir haben in unseren 46 Tagen 35 € / Tag pro Person ausgegeben, hatten dafür aber auch einen sehr hohen Komfort.

Die thailändische Küche ist super lecker und erschwinglich! Man kann wirklich sehr günstig essen, wenn man sich hauptsächlich an Streetfood hält und generell günstige Gerichte wie Pad Thai wählt. Streetfood ist für uns als Vegetarier etwas schwierig, sodass wir meistens in Restaurants gegessen haben. Oft haben wir auch Getränke dazu bestellt, abends mal ein Bierchen getrunken und sind auch ein mal feiern gewesen, was auch ins Budget einfließt. Auch in dieser Kategorie gibt es viel Sparpotential!

Unterkünfte in Thailand können sehr günstig sein. Auf Koh Kood beispielsweise haben wir pro Nacht inklusive Frühstück 7,50€ pro Person für ein Homestay bezahlt. Unser Durchschnittspreis ist deshalb so hoch, weil wir uns in Bangkok etwas gegönnt haben und einige Nächte in einem teuren Hotel mit Pools und Gym übernachtet haben. Das geht auf jeden Fall günstiger!

Wir sind in Thailand nicht geflogen, sondern haben stattdessen von der malaiischen Grenze aus einen Nachtzug (18 Stunden) nach Bangkok genommen, was das Budget geschont hat und gut für die Umwelt ist. Ansonsten kommen hier hauptsächlich die Kosten für den Transfer von Bangkok nach Koh Kood bzw. zurück von Koh Chang nach Bangkok (Bus und Fähre) sowie die Fähre zwischen den beiden Inseln zum Tragen. Innerhalb non Bangkok sind wir mit Grab (asiatischem Uber), Taxis, Tuktuks und der Metro gefahren und auf den Inseln haben wir uns Roller geliehen.

Hierzu zählen die Eintrittspreise für die Tempel in Bangkok sowie das Ausleihen eines Stand up Paddles auf Koh Kood und eines Kayaks auf Koh Chang.

Zu der Kategorie zählen Fitnessstudio-, Massage- und Friseurbesuche, Sonnencreme, Mückenspray, ein paar Klamotten, eine eine Muay Thai Stunde sowie eine Polizeistrafe (13 €).

Ein wirklich ärgerlicher, aber unvermeidbarer Kostenfaktor in Thailand sind Abhebegebühren. Egal an welchem Automaten wir Geld abgehoben haben, es kam immer eine Gebühr von 220 Baht (5,80€) oben drauf, was sich über die Zeit ganz schön summiert.

Wir hatten verschiedene Karten von True Move (bei 7-Eleven) und AIS und haben in der Regel 8€ für einen Monat mit unbegrenzten Daten gezahlt.

Da wir nur mit Handgepäck unterwegs sind, müssen wir relativ häufig wasche. Das war in Thailand immer recht günstig (40-50 Baht pro kg), sodass diese Kategorie nicht allzu teuer ausfällt.

Thailand Backpacking - Fazit

Thailand ist und bleibt eines der beliebtesten Reiseziele auf dieser Welt. Die Flüge sind günstig und mit unserem Euro können wir uns vor Ort vergleichsweise viel leisten. Daher wird es auch für Kurzurlauber immer interessanter und ein zwei- bis dreiwöchiger Urlaub lohnt sich ebenfalls. Es mag an der ein oder anderen Ecke bereits etwas an Authentizität verloren haben, aber wer sich gerade nicht auf Phuket, Pattaya oder am Chaweng Beach in Koh Samui aufhält, wird in Thailand noch viele ruhige Ecken finden.

Horst hat das Land während seiner knapp zwei Monate in Thailand 2011 lieben gelernt und als wir im Rahmen unserer Weltreise 2022 noch mal einige Wochen dort waren, hat es ihn wieder und Helen zum ersten Mal in seinen Bann gezogen. Die Mischung aus beeindruckenden Tempelanlagen, paradiesischen Inseln mit traumhaften Stränden und einem ursprünglichen und grünen Norden macht Thailand zu einem ganz besonderen Reiseland.

Thailand - Blogbeiträge

Chiang Mai - 6 Must Do's

16.12.2022

Die bekanntesten Inseln in Thailand heißen Koh Samui, Phuket oder Koh Phi Phi. Aber hast du schon mal etwas von Koh Kood gehört? Die Insel liegt nahe der Grenze zu Kambodscha und gilt als echter Geheimtipp. Viele behaupten sogar, es gäbe dort die schönsten Strände in ganz Thailand.

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