SIM Karte
auf Reisen
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eSIM vs. SIM - Der große Vergleich
Das Internet gehört heutzutage auf Reisen genauso dazu wie Zuhause: Egal ob für die Kommunikation über Messenger wie WhatsApp, zum Navigieren, für Taxiapps, zum Raussuchen von Restaurants und Sehenswürdigkeiten oder für Social Media – eine Reise ohne SIM Karte ist heute unvorstellbar! Aber welche Möglichkeiten gibt es, um auf Reisen mobil zu sein? In über zwei Jahren Weltreise haben wir alle möglichen Varianten ausprobiert: Von günstigen lokalen SIM Karten vom Straßenstand, über Touristen SIM Karten am Flughafen bis hin zu elektronischen SIM Karten (eSIM). In diesem Blogbeitrag stellen wir 4 Alternativen mit Vor- und Nachteilen gegenüber, sodass du selbst entscheiden kannst, welche Option für dich am besten ist!

Der Vergleich im Video
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1 - Auslandstarif über Telefonanbieter


Vermutlich hast du in Deutschland einen ganz normalen Handy- oder Prepaid-Vertrag, zum Beispiel bei Telekom, Vodafone, O2 oder den günstigeren Ablegern wie Fraenk oder Congstar. Diesen Vertrag kannst du theoretisch auch auf Reisen nutzen. Allerdings solltest du das praktisch niemals tun – zumindest nicht in Ländern außerhalb der Europäischen Union. Denn die Roaming Gebühren, also die Kosten für die Nutzung von Mobilen Daten im Nicht-EU-Ausland, sind bei diesen Verträgen extrem hoch. Solltest du die Mobilen Daten über deinen bestehenden Vertrag zum Beispiel in Thailand oder Sri Lanka nutzen, erwartet dich am Ende des Monats eine saftige Handyrechnung. Innerhalb der EU ist das kein Problem, denn dort ist das Roaming kostenlos und du kannst deine deutsche SIM Karte wie gewohnt ohne Extrakosten nutzen. Als Alternative für Auslandsreisen außerhalb der EU bieten einige deutsche Telefonanbieter auch extra Tarife an. Also einen Tarif, den du zusätzlich zu deinem bestehenden Vertrag dazu buchst. Allerdings raten wir von diesen Auslandstarifen ab, weil diese meistens um ein Vielfaches teurer sind als alle Optionen, die wir dir gleich vorstellen.
2 - Elektronische SIM karte - eSIM
Eine Option, die in letzter Zeit immer populärer wird, ist eine eSIM. Im Gegensatz zu der „normalen“ physischen SIM Karte, die du in dein Handy steckst, funktioniert eine eSIM rein elektronisch. Wenn du dich für die Option einer eSIM interessierst, solltest du als allererstes prüfen, ob dein Handy eSIM-fähig ist. Für gewöhnlich sind alle neueren Handys e-SIM-fähig. Hier findest du eine Übersicht, die allerdings von Anbieter zu Anbieter variiert. Bei einer eSIM musst du in keinen Laden gehen und dir nichts per Post zuschicken lassen: Der Kauf, das Installieren und das Aktivieren funktioniert schnell und einfach von zu Hause aus. Und genau dieses einfache Prinzip kann man sich nicht nur zu Hause in Deutschland, sondern auch auf Reisen zunutze machen. Es gibt mittlerweile viele verschiedene eSIM Anbieter, wie zum Beispiel Airalo, Holafly, Mobimatter und Saily*. Hast du dich für einen Anbieter entschieden, lädtst du dir als erstes die App des Anbieters herunter. Dort kannst du nach deinem Reiseland suchen und bekommst die verschiedenen Pakete angezeigt. Diese unterscheiden sich in der Laufzeit (3 Tage, 7 Tage, 30 Tage etc.) und in der Anzahl des Datenvolumens (3 GB, 10 GB, 20 GB, etc.). Oft gibt es auch regionale Pläne für mehrere Länder und manchmal sogar weltweit gültige Angebote.


Egal, für welchen Plan du dich entscheidest: Im nächsten Schritt installierst du die eSIM mit den Anweisungen, die du in der App bekommst und das wars auch schon. Denn sobald du im Reiseziel ankommst, verbindet sich die eSIM automatisch mit dem lokalen Netzwerk und du bist ab der ersten Sekunde online. Das ist unserer Meinung nach auch der größte Vorteil einer eSIM: Du musst dich im Reiseland um nichts mehr kümmern, sondern bist sofort online und kannst damit direkt das Internet nutzen, um beispielsweise vom Flughafen unkompliziert ein Uber oder Grab (Taxiapp in Asien) bestellen zu können. In der App deines eSIM-Anbieters kannst du den Verbrauch der Mobilen Daten einsehen und bei Bedarf ein weiteres Paket dazu buchen, solltest du mehr Internet brauchen als gedacht. Mit den meisten eSIMs kannst du übrigens einen Hotspot nutzen. Das bedeutet, dass du dein Internet mit einem anderen Gerät oder einer anderen Person teilen kannst (z.B. mit dem Laptop).



Allerdings hat eine eSIM auch Nachteile: Zum einen ist das der Preis. Eine eSIM ist häufig teurer als eine lokale SIM Karte vor Ort. Allerdings haben wir festgestellt, dass das hauptsächlich für günstige Reiseländer gilt. In teureren Ländern wie zum Beispiel Neuseeland, Australien, Kanada, den USA oder auch in Südkorea und Taiwan sind eSIMs teilweise sogar günstiger als lokale SIM Karten! Ein weiterer Nachteil kann sein, dass man bei einigen eSIM-Anbietern keine Telefonnummer bekommt. Für einige mag das keine Rolle spielen, für andere schon. In WhatsApp kannst du ohnehin deine deutsche Telefonnummer behalten und bist dort weiterhin für deine Kontakte wie gewohnt erreichbar. Wenn du aber keine Telefonnummer mit deiner eSIM bekommst, bedeutet das, dass du keine SMS schreiben und empfangen und nicht telefonieren kannst. Telefonieren kannst du zwar trotzdem über Internet (in WhatsApp, Skype, Facetime etc.), aber für einige ist es wichtig, SMS empfangen zu können, weil sie beispielsweise Banking Apps damit freigeben müssen. Außerdem gibt es einige Apps, bei denen du für die Registrierung eine Telefonnummer brauchst, wie zum Beispiel Taxiapps wie Grab in Asien. Unser Tipp für solche Fälle: Wenn du bereits vor deiner Reise weißt, welche Apps du brauchst, lade sie dir schon vorher herunter und registriere dich mit deiner deutschen Telefonnummer. Dann kannst du die App ohne Probleme mit der eSIM im Reiseland benutzen. Ansonsten haben wir es während der Reise so gehandhabt, dass wir für diese Codes die Handynummer eines Familienmitglieds angegeben haben und diese uns den Code weitergeleitet haben. Anbieter, die wir auf Reisen für eSIMS nutzen und mit denen wir gute Erfahrungen gesammelt haben, sind Mobimatter und Saily. Bei Saily* bekommst du mit dem Code „betterbeyond“ 15 Prozent Rabatt auf deine eSIM!
3 - Touristen SIM Karte

In vielen Ländern gibt es extra SIM Karten für Touristen. Diese werden meistens direkt am Flughafen verkauft, sodass du sie als Reisender gleich nach der Ankunft kaufen kannst. Sicherlich wirst du die SIM Karten-Schalter am Flughafen schon einmal gesehen haben, oft kommen die Verkäufer auch mit Werbeschildern direkt auf einen zu. Die Option ist bequem und praktisch, oft aber auch teurer. Denn im Vergleich zur lokalen SIM Karte sind die Touristen SIM Karten extra für Reisende und kosten in der Regel deutlich mehr als diejenigen, die die Einheimischen nutzen. Wie groß der Preisunterschied ist, variiert von Land zu Land. In Indonesien oder Thailand sind die Touristen SIM Karten, die am Flughafen verkauft werden, in der Regel deutlich teurer als die lokalen SIM Karten, die du in den Städten bekommst. In Malaysia oder Sri Lanka hingegen sind die Preisunterschiede nur gering oder nicht vorhanden.



Ähnlich wie bei der eSIM suchst du auch bei einer Touristen SIM Karte ein Paket aus, das sich in Laufzeit, Anzahl der Mobilen Daten und im Preis unterscheidet. Zum Kauf solltest du deinen Reisepass dabei haben. Den musst du in der Regel vorzeigen, dann gibst du dein Handy dem Mitarbeiter und dieser richtet die SIM Karte in wenigen Minuten für dich ein. Beim Kauf einer Touristen SIM Karte bekommst du eine lokale Telefonnummer – lass dir diese nochmal aufschreiben, wenn es der Mitarbeiter nicht sowieso macht. Das funktioniert schnell und unkompliziert, du solltest dich aber vorab über die üblichen SIM Karten-Preise in deinem Reiseland informieren, damit du nicht viel zu viel bezahlst und schauen, welcher Anbieter die beste Netzabdeckung bietet. Übrigens werden Touristen SIM Karten nicht nur an Flughäfen verkauft, sondern auch in Handyläden oder anderen Geschäften, wo diese meistens auf Schildern mit „Tourist SIM Card“ beworben werden.
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4 - Lokale SIM Karte


Zu guter Letzt kommen wir zu der günstigsten, aber auch aufwendigsten Option: der lokalen SIM Karte. Das sind SIM Karten, die du im Reiseland kaufst, die aber nicht extra für Touristen sind, sondern die auch die Einheimischen nutzen. Diese sind fast immer günstiger als Touristen SIM Karten – häufig sogar um ein Vielfaches. Insbesondere in günstigen Ländern, also in großen Teilen von Südostasien oder auch Lateinamerika, sind die lokalen SIM Karten die mit Abstand günstigste Option. Ein Beispiel: Für eine lokale SIM Karte haben wir in Indonesien für 18 GB für 30 Tage 5 Euro bezahlt. Das gleiche Angebot kostet am Flughafen Bali 15 Euro und mit einer eSIM über 20 Euro. Lokale SIM Karten sind also die günstigste Variante und wir haben zu Beginn der Weltreise mehr als ein Jahr lang immer nur lokale SIM Karten gekauft. Allerdings hat diese Option auch zwei Nachteile: Erstens muss man sich selbst darum kümmern. Du musst vorab recherchieren, welche Anbieter es gibt, welcher die beste Netzabdeckung hat, was das kostet und vor allem, wo du die lokalen SIM Karten kaufen kannst. Denn dass du die günstigen lokalen SIM Karten am Flughafen bekommst, wie es z.B. in Sri Lanka bei uns der Fall war, ist die Ausnahme. Wir haben häufig lokale SIM Karten an einfachen Straßenständen gekauft, manchmal auch in Handyläden oder in offiziellen Geschäften der Telefonanbieter. Das Prozedere beim Kauf ist das gleiche wie bei der Touristen SIM Karte: Du entscheidest dich für ein Paket mit einer festgelegten Laufzeit und Anzahl an GB, zeigst in der Regel deinen Reisepass und der Mitarbeiter richtet dir die SIM Karte meistens ein. Allerdings hatten wir beispielsweise in Costa Rica und Nicaragua Probleme, weil wir die SIM Karte im Supermarkt bzw. bei einem Straßenstand gekauft haben und diese selbst nicht einrichten konnten.



Bei einer lokalen SIM Karte bekommst du eine Telefonnummer, was neben vielen Vorteilen auch einige Nachteile mit sich bringt: Wir haben oft Anrufe, Nachrichten und sogar Fotos erhalten, die nicht an uns gerichtet waren, da die Nummer scheinbar kurz vorher noch an jemand anderen vergeben war. Und zuletzt hatten wir in Thailand die Situation, dass wir im 7-Eleven keine lokale SIM Karte mehr verkauft bekommen haben, sondern uns nur noch die Touristen SIM Karte angeboten wurde. Wir haben den Eindruck, dass einige Länder versuchen, den Touristen die lokalen SIM Karten vorzuenthalten, damit sie stattdessen die teureren Touristen SIM Karten kaufen. Der zweite Nachteil, der vielleicht banal klingen mag, oft aber gar nicht mal so unwichtig ist: Man hat nicht direkt nach der Ankunft im Reiseland Internet (wie es mit einer eSIM oder einer Touristen SIM Karte vom Flughafen der Fall ist). Das heißt, du kommst am Flughafen an und musst erst mal ohne Internet in die Stadt kommen. Manchmal ist das Wlan am Flughafen gut genug, sodass du dir damit ein Uber oder Grab rufen kannst, aber spätestens sobald du den Flughafen verlässt, bist du nicht mehr online. Alternativ kann man sich natürlich vorab über die öffentlichen Verkehrsmittel informieren oder ein Taxi nehmen (wobei wir aus eigener Erfahrung sagen müssen, dass diese sehr oft deutlich teurer sind, sich oft weigern das Taxameter anzumachen und die Adresse nicht kennen) – natürlich geht das alles. Aber nach einem langen Flug ist man vielleicht auch etwas erschöpft oder auch ein bisschen überfordert, weil man zum ersten Mal in ein bestimmtes Land reist. Wenn man direkt Internet hat, ist es einfach entspannter, zumal es Regionen gibt, in denen man nicht in jedes Taxi steigen oder nachts drauf los laufen sollte. Das ist uns beispielsweise am Flughafen in Lima (Peru) passiert. Wir wollten nicht die teurere Touristen SIM Karte direkt am Flughafen kaufen, sind dann an den falschen Taxifahrer geraten und standen dann ohne Internet um 2 Uhr nachts vor verschlossenen Türen unseres Hotels in einer sehr beängstigen Gegend. Das ist natürlich ein extremes Beispiel und in den allermeisten Fällen sind wir mit lokalen SIM Karten gut gefahren – aber inzwischen nehmen wir gerne ein paar Euro mehr für die Bequemlichkeit einer eSIM in die Hand, um uns diesen ganzen Stress und die Suche nach einer SIM Karte vor Ort zu sparen. Oder wir holen uns eine eSIM von Saily* für die ersten 3 Tage und kaufen dann eine lokale SIM Karte, wenn wir uns vor Ort etwas besser auskennen.
| Vorteile | Nachteile | |
|---|---|---|
| Auslands- tarif | • unkompliziert • direkt nach Ankunft Internet • eigene Telefonnummer behalten | • extrem teuer • kein Einfluss auf Anbieter |
| eSIM | • unkompliziert • kann alleine installiert werden • große Auswahl an Anbietern und Paketen • direkt nach Ankunft Internet • Überblick über Datenverbrauch | • häufig keine Telefonnummer • meistens teurer • Anbieter nicht immer ersichtlich |
| Touristen SIM | • kann direkt am Flughafen gekauft werden • Mitarbeiter übernimmt die Einrichtung • Nummer dabei • Anbieter selbst aussuchen | • teurer als lokale SIM Karten • in Schlange warten am Flughafen |
| Lokale SIM | • günstigste Option • Nummer dabei • Anbieter selbst aussuchen | • aufwendig (Recherche und Kauf) • nicht direkt nach Ankunft Internet • angewiesen, dass Personal bei der Einrichtung hilft |
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SIM Karte auf Reisen - FAQ
Nein. Reist du innerhalb der EU, kannst du deine deutsche SIM Karte ohne Bedenken weiterlaufen lassen, denn Roaming Gebühren fallen seit einigen Jahren nicht mehr an. Das heißt, dass im EU-Ausland die gleichen Konditionen wie innerhalb Deutschlands gelten. Du zahlst also den gleichen Tarif wie in Deutschland und es kommen keine Zusatzkosten auf dich zu.
Entscheidest du dich für eine eSIM oder eine physische SIM Karte in deinem Reiseland (Touristen SIM Karte oder lokale SIM Karte), bist du für diese Zeit nicht unter deiner deutschen Nummer erreichbar, denn diese SIM Karte wird solange deaktiviert (bei einer eSIM) beziehungsweise aus dem Handy genommen (bei einer physischen SIM Karte). Nach deiner Reise kannst du deine deutsche Nummer wie gewohnt weiter nutzen – vorausgesetzt, du hast deinen Vertrag nicht vorher gekündigt (was bei einer Langzeitreise aber Sinn ergibt).
Ja! Du kannst im Messengerdienst WhatsApp deine deutsche Telefonnummer behalten und bleibst damit weiterhin für deine Kontakte wie gewohnt erreichbar. Theoretisch wird dein Telefonanbieter die Nummer nach einer gewissen Zeit neu vergeben, aber Helen hatte während der Weltreise monatelang noch ihre deutsche Nummer bei WhatsApp, obwohl der Vertrag längst ausgelaufen war.
Das kommt darauf an – manchmal bekommst du mit einer eSIM eine lokale Telefonnummer, aber meistens nicht. Das steht bei der Buchung der eSIM aber immer mit dabei. Buchst du eine eSIM ohne Telefonnummer, kannst du keine SMS senden und empfangen und nicht telefonieren (außer über das Internet wie in WhatsApp, Skype, Facetime etc.). Auch wenn du keine lokale Telefonnummer bekommst, kannst du deine deutsche Nummer trotzdem nicht weiter nutzen, denn diese ist deaktiviert! Du könntest aber rein theoretisch zwischen den beiden SIMs wechseln: Die eSIM ist aktiviert, wenn du Internet brauchst, und die deutsche SIM Karte aktivierst du (beziehungsweise legst sie ins Handy ein), wenn du SMS senden oder empfangen oder telefonieren willst. Dafür muss dein Mobilfunkvertrag in Deutschland natürlich noch aktiv sein und es können hohe Kosten auf dich zukommen.
Ja, das ist kein Problem! Du solltest nur darauf achten, dass du die eSIMS entsprechend benennst, damit du den Überblick nicht verlierst und vor allem solltest du darauf achten, dass du die richtige eSIM, die du im Reiseland nutzen willst, aktiviert hast und alle anderen für diesen Zeitraum deaktiviert sind. Achte ganz besonders darauf, außerhalb der EU das Datenroaming für deine deutsche SIM Karte auszuschalten.
Bei manchen Apps braucht man eine SMS-Verifizierung – entweder einmalig bei der Registrierung der App oder auch bei der Nutzung der App. Weißt du vor der Reise schon, dass du eine gewisse App brauchst (zum Beispiel Grab in Asien), kannst du sie bereits vorab herunterladen und dich noch mit deiner deutschen Telefonnummer verifizieren. Vor Ort kannst du die App dann ohne Telefonnummer nutzen. Für die seltenen Fälle, dass wir während der Reise eine SMS als Verifizierung bekommen haben, haben wir die Telefonnummer eines Familienmitglieds angegeben, die uns den Code dann weitergeleitet haben. Wenn du weißt, dass du häufig Codes per SMS bekommst (zum Beispiel um deine Banking-Apps nutzen zu können), ist es wahrscheinlich am sinnvollsten, wenn du deine deutsche Telefonnummer behältst. Bei einigen Prepaid Tarifen gibt es die Möglichkeit, sie auf Null zu setzen, sodass du eine zeitlang keine Kosten hast, der Tarif aber weiterläuft und du die Nummer behältst. Nutzt du einen solchen Prepaid Tarif als eSIM, kannst du ihn im Ausland weiterlaufen lassen und für SMS-Verifizierungen nutzen, denn du bleibst mit deiner deutschen Nummer erreichbar. Für die Reise kannst du zusätzlich eine lokale SIM Karte kaufen, mit der du das Internet nutzt.

SIM Karte auf Reisen - Fazit
Wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten, um auf Reisen mobil zu sein. Lange Zeit haben wir uns lokale SIM Karten vor Ort gekauft, weil es die günstigste Variante ist. Meistens hat das auch gut geklappt, aber es gibt auch Länder, wo es etwas kompliziert ablief. Seit einiger Zeit setzen wir vermehrt auf eSIMs, weil wir die Bequemlichkeit, direkt bei Ankunft im Reiseland online zu sein, sehr schätzen. Dabei haben wir festgestellt, dass eSIMs in teureren Ländern manchmal sogar günstiger sind.

Es gibt nicht die eine beste Lösung, sondern es liegt an deinen persönlichen Präferenzen. Wenn du super low budget unterwegs bist: Renn von Laden zu Laden und kauf dir eine lokale SIM Karte. Wenn du es möglichst einfach haben willst: Hol dir vorab eine eSIM. Wenn dein Handy nicht eSIM-fähig ist: Kauf dir eine Touristen SIM Karte am Flughafen. Wir fahren manchmal auch eine Hybrid Lösung und holen uns eine eSIM für die ersten Tage und dann vor Ort eine günstigere lokale SIM Karte.

